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SOS-Kinderdorf in Mali unterstützt notleidende Kinder und ihre Familien
Mali

SOS-Kinderdorf in Mali

Die Menschen in Mali leiden unter häufigen Dürren, anhaltender Armut und wiederholten gewaltsamen Konflikten. Das Bildungssystem und die Gesundheitsversorgung lassen viel zu wünschen übrig. Knapp 48 Prozent der Bevölkerung sind Kinder unter 14 Jahren. Diese Kinder zählen zu den ärmsten der Welt; Tausende wachsen ohne elterliche Fürsorge auf. SOS-Kinderdorf leistet seit 1987 an fünf Standorten im Land lebenswichtige Unterstützung für notleidende Kinder und Familien.

SOS-Kinderdorf in Mali

Derzeit unterhält unsere Organisation vier SOS-Kinderdörfer in Mali. SOS-Kinderdorf unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien in Mali auch an fünf Standorten durch Kindertagesstätten, Jugendeinrichtungen, Schulen und Sozialzentren.

Jedes dritte Kind leidet Hunger

Die Sahara und die Wüste Sahel erstrecken sich praktisch über das ganze malische Territorium, wodurch das Land extrem trocken ist und unter ständiger Dürre leidet. Selbst in guten Zeiten gibt es in Mali keine ausreichende Lebensmittelversorgung für die Bevölkerung, die überwiegend von der Subsistenzwirtschaft lebt. In den vergangenen Jahrzehnten war die Mangelernährung von Kindern mit 30 Prozent ein zunehmend besorgniserregendes Problem. Über 10 Prozent der Kinder sterben vor ihrem fünften Geburtstag. 

Die schulischen und beruflichen Möglichkeiten sind für Frauen allgemein sehr begrenzt. Frühehen und frühe Schwangerschaften sind weit verbreitet. Aufgrund des Mangels an medizinischer Versorgung ist das Risiko von lebensbedrohlichen Komplikationen während der Schwangerschaft und bei der Geburt sehr hoch. Jedes dritte Kind im Alter zwischen 5 und 14 Jahren muss Kinderarbeit verrichten und kann keine Schule besuchen. Die Analphabetenrate ist mit über 50 Prozent besorgniserregend hoch.

Wirtschaftliche und politische Situation

Trotz einiger Verbesserungen in den letzten Jahrzehnten gehört Mali nach wie vor zu den ärmsten Ländern Afrikas. Laut Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen leben 50 Prozent der Bevölkerung unterhalb der absoluten Armutsgrenze. Die Armut ist in ländlichen Regionen des Landes besonders weit verbreitet. Vor allem die Landbevölkerung leidet unter unvorstellbar prekären Lebensbedingungen. Über die Hälfte der Bevölkerung hat keinen Zugang zu sanitären Einrichtungen, jeder fünfte kein sauberes Trinkwasser. Medizinische Versorgung kann sich der Großteil der Menschen nicht leisten. Die Lebenserwartung liegt bei gerade mal 58 Jahren. 

30

der Kinder sind mangelernährt

51

der Bevölkerung sind Analphabeten

49

der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze

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