Zum Warenkorb 0

Zum Warenkorb hinzugefügt:

Schutzgebühr:

Zum Warenkorb
SOS-Kinderdorf hilft der notleidenden Bevölkerung in Lesotho
Lesotho

SOS-Kinderdorf in Lesotho

Mehr als jedes andere Land in der Region leidet das Königreich Lesotho an der HIV/AIDS-Epidemie. Hunderttausende Kinder haben ihre Eltern an der Krankheit verloren und sind besonders auf Schutz und Hilfe angewiesen. SOS-Kinderdorf Lesotho reagiert darauf mit einem Unterstützungsprogramm für arme Großfamilien und Familien, die von älteren Kindern oder Großeltern geführt werden. Seit den 1980-er Jahren setzen wir uns in Lesotho für die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in Not ein. 

Tumis Dankeslied an SOS-Kinderdorf

Tumis Eltern trennten sich als sie sechs Jahre alt war. Mit dem Verkauf von Waren versuchte die Mutter, die sechs Kinder durchzubringen. Häufig reichte das Geld aber nicht einmal für tägliche Mahlzeiten. Als fünf Jahre später Tumis Mutter starb, wandte sich der Großvater an das SOS-Kinderdorf. 

SOS-Kinderdorf in Lesotho 

Derzeit unterhält unsere Organisation zwei SOS-Kinderdörfer in Lesotho. SOS-Kinderdorf unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien in Lesotho auch an zwei verschiedenen Standorten durch Kindertagesstätten, Jugendeinrichtungen, Schulen und Sozialzentren.

Hunderttausende Kinder sind Vollwaisen

Lesotho weist eine der weltweit höchsten HIV/AIDS-Prävalenzraten auf. Rund 25 Prozent der Lesother sind mit dem Virus infiziert. Kinder, die durch die Krankheit ihre Eltern verloren haben, leiden schwer an den Auswirkungen dieser Krankheit und sind automatisch vielen Risiken ausgesetzt. Viele von ihnen müssen bereits in jungen Jahren ganze Haushalte führen. Statt zur Schule zu gehen, arbeiten sie oder gehen betteln, um zu überleben.

33 Prozent der Kinder in Lesotho sind unterernährt, da die Familien sich eine Versorgung mit regelmäßigen Mahlzeiten nicht leisten können. Auch der Mangel an Trinkwasser stellt in den ländlichen Regionen Lesothos ein großes Problem dar - circa 20 Prozent der Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, knapp 60 Prozent keine sanitären Einrichtungen. Aufgrund der schlechten Hygiene und dem Mangel an Trinkwasser können sich Infektionskrankheiten leicht ausbreiten. 

Wirtschaftliche und politische Lage

Das Königreich Lesotho gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Rund 60 Prozent der Bewohner leben unterhalb der Armutsgrenze. Nur etwa zehn Prozent der Fläche sind agrarwirtschaftlich nutzbar. Wirtschaftlich ist Lesotho stark von Südafrika abhängig. Da Arbeitsplätze rar sind, suchen Sothomänner seit jeher in Südafrika Arbeit, wo sie im Bergbau, in der Landwirtschaft oder als Hausangestellte beschäftigt werden. In den letzten paar Jahren ist der Bedarf an Wanderarbeitern in Südafrika stark zurückgegangen, wodurch sich die wirtschaftliche Lage für viele Bewohner deutlich verschlechtert hat. 

93

von 1000 Kindern sterben vor ihrem fünften Geburtstag

33

der Kinder sind unterernährt

23

der 5 -14-Jährigen müssen Kinderarbeit verrichten

spenden

So können Sie helfen!

Spenden