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SOS-Kinderdorf in Ghana bietet Kindern und Jugendlichen in Not ein neues Zuhause
Ghana

SOS-Kinderdorf in Ghana

Einer ghanaischen Sozialarbeiterin ging das traurige Schicksal der Kinder zu Herzen, die aus traditionellen Glaubensgründen von ihren Familien verstoßen wurden. Während eines Aufenthaltes in Norwegen 1967/68 erfuhr sie von unserer Arbeit. Sie nahm Kontakt zu Hermann Gmeiner, dem Gründer der SOS-Kinderdörfer in Österreich, auf und legte so den Grundstein für die SOS-Kinderdorf-Arbeit in Ghana.

Das erste SOS-Kinderdorf in Ghana wurde im Jahr 1974 eröffnet. Bis heute unterstützt SOS-Kinderdorf Kinder und Jugendliche der lokalen Gemeinden durch Kindertagesstätten, Schulen, medizinische Zentren und Berufsbildungszentren an sieben verschiedenen Standorten. Kinder, die ihre Eltern verloren haben oder nicht länger bei ihren Familien bleiben können, finden liebevolle Aufnahme in einer familiennahen Umgebung, der SOS-Kinderdorf-Familie.

Corona und seine Folgen

Als SOS-Kinderdorf Nyaaba, 66 Jahre, kennenlernte, machte er sich große Sorgen um die Zukunft seiner beiden jüngsten Töchter. Seine Frau war sieben Jahre zuvor gestorben, als die Jüngste gerade einmal vier Jahre alt war. Die Familie lebt auf dem Land. Drei von Nyaabas Kindern sind erwachsen, nur Marikah*, 16, und Serwa*, 12, leben noch zuhause.

SOS-Kinderdorf in Ghana 

Derzeit unterhält unsere Organisation vier SOS-Kinderdörfer in Ghana. SOS-Kinderdorf unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien in Ghana auch an sieben Standorten durch Kindertagesstätten, Jugendeinrichtungen, Schulen, Berufsausbildungszentren, medizinischen Zentren und Sozialzentren.

Über eine Million Waisenkinder sind auf sich allein gestellt

Auf dem Human Development Index der Vereinten Nationen ist Ghana unter den führenden 20 afrikanischen Ländern verzeichnet. Das Land hat beachtliche Schritte zur Verringerung der Armut gemäß der UN-Millenniums-Entwicklungsziele (MDGs) unternommen. Nichtsdestotrotz leben nach wie vor knapp 25 Prozent aller Menschen in Ghana in Armut.

Obwohl sich die Situation in den letzten Jahren etwas verbessert hat, ist die HIV-Problematik immer noch groß. Viele HIV-infizierte Menschen sind nicht mit antiretroviralen Medikamenten versorgt, weil sie es sich nicht leisten können oder fürchten, von anderen Mitgliedern der Gesellschaft diskriminiert und stigmatisiert zu werden. Hunderttausende Kinder sind zu Aidswaisen geworden und müssen nun ohne ihre leiblichen Eltern aufwachsen. 

Wirtschaftliche und politische Situation

Die Republik Ghana liegt in Westafrika. Im Vergleich zu vielen anderen Ländern in der Region blieb Ghana weitgehend von ethnischen Konflikten und Bürgerkriegen verschont, die in vielen anderen westafrikanischen Nationen wüteten. Ghana zählt zu den unteren Mitteleinkommensländern und ist eine der führenden kakaoerzeugenden Nationen der Welt. 

59

Kinder von 1000 Geburten sterben vor ihrem fünften Geburtstag

80

der HIV-positiven Kinder erhalten keine antiretroviralen Medikamente

20

aller 5 - 14-jährigen Kinder müssen Kinderarbeit leisten

patenschaft

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