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SOS-Kinderdorf unterstützt Kinder und Jugendliche in Burkina Faso in Not
Burkina Faso

SOS-Kinderdorf in Burkina Faso

Burkina Faso ist ein Binnenland in Westafrika, das in großem Maße von den Erlösen aus dem Export von Baumwolle abhängt. Laut Human Development Index der Vereinten Nationen gehört es zu den am wenigsten entwickelten Ländern Afrikas. Wie auch in so vielen anderen afrikanischen Nationen gehören die Kinder zu den schwächsten Gliedern der Gesellschaft. SOS-Kinderdorf unterstützt und schützt Kinder und Jugendliche, die ihre Eltern verloren haben oder Gefahr laufen, die elterliche Fürsorge zu verlieren. 

Zwei „neue“ kleine Brüder

Seit zwei Monaten ist es etwas trubeliger im Haus von SOS-Mutter Saran. Sie und ihre acht Kinder haben zwei kleine Brüder in ihre Familie aufgenommen. Amadou und sein 18-Monate älterer Bruder Aimé kamen aus Waisenhäusern in das SOS-Kinderdorf. Nach der Geburt von Amadou war seine Mutter im Wochenbett gestorben. Sein Vater, ein Straßenhändler, hatte kaum Geld, um Nahrung für sich und Aimé zu kaufen, für Säuglingsmilch und die besonderen Bedürfnisse eines Neugeborenen aufzukommen, sah er sich nicht imstande. Die Sozialbehörden entschieden daher zusammen mit dem Vater, die beiden in die Obhut des SOS-Kinderdorfes zu geben. 

„Aimé hatte seinen kleinen Bruder noch nie gesehen bevor er zu uns kam. Sie waren ja in unterschiedlichen Waisenhäusern“, schildert Saran. „Aber es war faszinierend zu sehen, wie beide sich sofort zueinander hingezogen fühlten.“ Nach nur zwei Monaten unter einem Dach sind die beiden unzertrennlich und lieben es miteinander zu spielen. Es ist rührend zu sehen, wie Aimé auf seinen kleinen Bruder aufpasst und ihn zu beschützen versucht. „Es ist viel mehr Leben im Haus“, bestätigt uns die 13-jährige Djamila. „Und ich liebe es von den beiden Kleinen 'gestört' zu werden.“ Und der 14-jährige Ousséni ergänzt: „Sie bringen uns andauernd zum Lachen. Ständig hecken sie irgendeinen Unfug aus.“

SOS-Kinderdorf in Burkina Faso 

Derzeit unterhält unsere Organisation zwei SOS-Kinderdörfer in Burkina Faso. SOS-Kinderdorf unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien in Burkina Faso auch an zwei verschiedenen Standorten durch Kindertagesstätten, Jugendeinrichtungen, Schulen und Sozialzentren.

Wirtschaftliche und politische Lage

Obwohl das Land reich an Goldreserven ist, stellt die Baumwollerzeugung die wichtigste Säule der Wirtschaft dar. Im Vergleich zu anderen afrikanischen Ländern ist die industrielle Basis des Landes eher schwach, und natürliche Ressourcen sind selten zu finden. 90 Prozent der Erwerbstätigen sind in der Landwirtschaft beschäftigt, die überwiegend durch Subsistenzwirtschaft geprägt ist. Im Human Development Index der Vereinten Nationen befindet sich Burkina Faso auf Rang 183.

Zunehmende Armut trotz Wirtschaftswachstum

Sogar nach westafrikanischen Standards ist Burkina Faso ein extrem armes LandDer überwiegende Teil der Einwohner lebt in Armut, die Arbeitslosenrate ist hoch. In den ländlichen Regionen hat der Großteil der Bevölkerung keinen Zugang zu ordentlichen sanitären Anlagen. In Burkina Faso wachsen hunderttausende Kinder ohne elterliche Fürsorge auf. Neben der großen Zahl von Kindern und Jugendlichen, die zu Aidswaisen geworden sind, werden viele Kinder aufgrund der wirtschaftlichen Notlage von ihren Eltern verlassen. Der Zugang zum Bildungssystem ist in Burkina Faso vor allem in den ländlichen Regionen sehr schwierig. Trotzdem eine generelle Schulpflicht besteht, besuchen lediglich 50 Prozent der Kinder eine Grundschule.

5

aller Kinder sterben noch im Säuglingsalter

nothilfe

183

Im Human Development Report der UN belegt Burkina Faso den 183. Platz von 188

42

aller Kinder müssen Kinderarbeit verrichten

patenschaft

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