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Was tun, wenn niemand hilft?
Reise-Tagebuch Benin

4. Was tun, wenn niemand hilft?

Heute haben wir Menschen interviewt, die vom SOS-Familienstärkungsprogramm (FSP) unterstützt werden. Wenn ein oder beide Elternteile sterben, ist das für die Kinder hier eine Katastrophe. Denn vom Staat gibt es hier keine Unterstützung. Wenn keiner Geld verdient, brechen die Familien schnell auseinander, Kinder landen auf der Straße. Dort sind sie leichte Beute für Kinderhändler, die sie als Sklaven in reichere Nachbarländer verkaufen. Oder sie werden im Ausland zur Prostitution gezwungen. Um diese Grausamkeiten zu verhindern, gibt es das FSP. Die Geschichten, die die Menschen uns erzählen, gehen uns schon ziemlich nah. Und man merkt mal wieder, wie gut es uns eigentlich selbst geht. 

Was tun, wenn niemand hilft? 


Hintergrund

Um Freunden und Interessierte an SOS-Kinderdorf zu zeigen, wie die Organisation arbeitet und wie sich diese Hilfen langfristig auf das Leben der Menschen auswirken, drehen wir immer wieder Filme über unsere Arbeit. Im Sommer 2018 haben wir ein Filmteam von Kigali Films nach Benin geschickt. Ralph Weihermann, Eva Beyer und Julian Barth reisten für uns zu verschiedenen Standorten, an denen SOS-Kinderdorf aktiv ist und filmten dort Menschen, die von unterschiedlichen Programmen von SOS-Kinderdorf unterstützt werden. In diesem Blog erzählen sie von ihren Eindrücken ihrer Drehreise in einem der ärmsten Länder der Welt.