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SOS-Kinderdorf hilft benachteiligten Kindern in Angola
Angola

SOS-Kinderdorf in Angola

In einem Land, das fast drei Jahrzehnte lang durch einen Bürgerkrieg tief erschüttert wurde, ist die Arbeit unserer Organisation eine besondere Herausforderung. Neben unseren SOS-Kinderdörfern bieten wir bei Bedarf auch SOS-Nothilfeprogramme an, um die ärmsten Teile der Bevölkerung zu unterstützen.

Heute baut Joseph Gemüse an

Nach ihrer Vertreibung im Bürgerkrieg erlebte Nelsons Familie – Vater, Mutter, Sohn und Tochter –  eine wahre Tragödie. Da sich die Familie die Kosten für einen Arztbesuch nicht leisten konnte, starb Nelsons Mutter an Malaria. Joseph, sein Vater, der auf einer benachbarten Farm arbeitete, lebte von zwei Kilo Mais oder 200 Kwanza (2,5 US-$) pro Tag. Nach einem Jahr begann er an schweren Depressionen zu leiden, trank zu viel und verlor seinen Job. Nelson und seine Schwester versuchten auf der Straße um Almosen zu betteln, um wenigstens einmal am Tag etwas zu essen zu bekommen.

Nachdem ein SOS-Mitarbeiter auf die beiden Kinder aufmerksam geworden war, wurde die Familie in das SOS-Familienstärkungsprogramm aufgenommen, wo sie als erste Maßnahmen dringend benötigte Nahrungsmittel, Decken und Kleider erhielten. Die Kinder bekamen Schuluniformen und Geld, um zur Schule gehen zu können. Joseph wurde beigebracht, einen Gemüsegarten anzulegen und erhielt ein Stück Land von SOS-Kinderdorf, auf dem er sowohl für den Eigenbedarf als auch für den Verkauf Gemüse anbauen konnte. Durch die tägliche Arbeit bekam er bald darauf sein Alkoholproblem in den Griff und konnte sich wieder gut um seine Kinder kümmern. Die täglichen gesunden Mahlzeiten halfen der kleinen Familie die gesundheitlichen Probleme zu überwinden. Joseph konnte sogar nach kurzer Zeit ein wenig Geld zur Seite zu legen. Heute blickt er wieder hoffnungsvoll in die Zukunft: „Meine Kinder sind gesund und können eine Schule besuchen. Dank der Hilfe von SOS-Kinderdorf werden sie es später gut haben und ihren eigenen Weg gehen können!“

SOS-Kinderdorf in Angola

Derzeit unterhält unsere Organisation drei SOS-Kinderdörfer in Angola. SOS-Kinderdorf unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien in Angola auch an vier verschiedenen Standorten durch Kindertagesstätten, Jugendeinrichtungen, Schulen, Sozialzentren und medizinischen Zentren.

700.000 Kinder sind Kriegswaisen

Eine Kindheit in Angola ist häufig nicht einfach. Unzählige Kinder haben durch den Bürgerkrieg ein oder beide Elternteile verloren. Die Kindersterblichkeitsrate zählt zu den höchsten der Welt - von 1000 Kindern sterben 82 bevor sie das Alter von fünf Jahren erreichen. Die Verteilung des Wohlstands in Angola ist extrem ungleich. Insgesamt leben ein Drittel der Angolaner von weniger als USD 2,-- am Tag, viele von ihnen unter extrem harten Bedingungen. HIV/AIDS ist ein anhaltendes Gesundheitsproblem im Land. Schätzungsweise 330.000 Angolaner leben mit HIV, darunter sind 38.000 Kinder unter 14 Jahren. Lediglich die Hälfte aller Geburten in Angola werden von qualifiziertem medizinischen Personal betreut. Vermeidbare und leicht zu behandelnde Krankheiten kosten Jahr für Jahr Tausende das Leben. 37 Prozent der Kinder des Landes sind chronisch unterernährt. 

Wirtschaftliche und politische Situation

Die Republik Angola liegt im Süden ZentralafrikasWährend des Bürgerkrieges der 2002 nach 27 Jahren zu Ende ging, starben ca. 1,5 Millionen Menschen, vier Millionen wurden vertrieben. Eine Phase wirtschaftlichen Aufschwungs hatte das Land in der Zeit nach dem Bürgerkrieg zur stärksten Wirtschaftskraft im Afrika südlich der Sahara gemacht. Der niedrige Grad der gesellschaftlichen Entwicklung Angolas steht jedoch in starkem Kontrast zum wirtschaftlichen Potential des Landes. Angola ist sehr reich an natürlichen Ressourcen, vor allem an Öl und Diamanten. Mit dem Verfall des Rohölpreises fiel das bis vor einigen Jahren erreichte Wirtschaftswachstum jedoch stark zurück.

30

der Bevölkerung leben unterhalb der absoluten Armutsgrenze

37

der Kinder sind chronisch unterernährt

Smiling Face

82

von 1000 Kindern sterben vor ihrem fünften Lebensjahr

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