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SOS-Kinderdorf hilft Kindern im SOS-Kinderdorf Draria / Algerien
Algerien

SOS-Kinderdorf in Algerien

Algerien ist als Brücke zwischen Kontinentaleuropa und Afrika bekannt. Trotz der Entdeckung großer Öl- und Gasreserven leben viele Menschen in Algerien in großer Armut. In Algier kämpfen tausende von Straßenkindern ohne jegliche familiäre Fürsorge ums Überleben. SOS-Kinderdorf setzt sich für den Schutz und die Unterstützung der Kinder und Jugendlichen des Landes ein. 

Fatihas großer Traum

Die 16-jährige Fatiha weiß, was es bedeutet, zu kämpfen und in einer unsicheren Situation zu leben. Als ihr alleinerziehender Vater starb, die Mutter war schon im Jahr zuvor gestorben, hinterließ er seinen fünf Kindern nichts weiter als ein paar Habseligkeiten. Da Fatiha kein Geld hatte um die Miete zu bezahlen, drohten der Verlust der kleinen Hütte und ein Leben auf der Straße. Ihr Onkel Hassan versuchte sich um die Kinder zu kümmern. Aber er kämpfte selbst um das tägliche Überleben seiner 6-köpfigen Familie. 

Alle zusammen lebten sie in einem Haus, das nur aus einer Küche und einem weiteren Zimmer bestand. In seiner Not wandte Hassan sich an das SOS-Kinderdorf Draria und bat darum, die Kinder in das SOS-Kinderdorf aufzunehmen. Kurz darauf zogen Fatiha und ihre Geschwister in das Haus von SOS-Kinderdorf-Mutter Manel. Anfangs trauten die Kinder kaum ihren eigenen Augen als sie sahen, dass jedes Kind ein eigenes Bett hatte, dass sie saubere Kleidung erhielten und sich jeden Tag satt essen konnten. Und dann wurde Fatihas Wunsch wahr und sie durfte wieder zur Schule gehen. Schritt für Schritt kam sie so ihrem großen Traum näher – Polizistin zu werden.

Fatiha erzählt, dass sie schon seit ihrem sechsten Lebensjahr davon träumt, Polizistin zu werden. „Mir gefällt der Beruf. Man muss dafür sorgen, dass sich die Leute an die Gesetze halten und ich denke, so kann ich etwas Gutes für mein Land tun. Ich mag auch die Uniform, sie ist sehr hübsch und sexy.“ Ihre SOS-Mutter Manel, die das Gespräch mit angehört hat und Fatihas Traum kennt, kommt lachend ins Zimmer und meint amüsiert: „Ja, du bist ganz sicher jemand, der gern Autorität gegenüber anderen hat.“ Aber Manel ist sehr stolz, so eine entschlossene Tochter mit einem klaren Lebensziel zu haben. Sie ist auch sehr stolz, dass alle ihre Kinder gute Schüler sind und so bessere Chancen im Leben haben.

SOS-Kinderdorf in Algerien

Derzeit unterhält unsere Organisation ein SOS-Kinderdorf in Algerien. SOS-Kinderdorf unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien in Algerien auch durch eine Jugendeinrichtung und vier Sozialzentren.

550.000 algerische Kinder müssen ohne ihre Eltern aufwachsen

In Algerien leben ca. 550.000 Waisenkinder. Soziale Ausgrenzung, Armut und der Mangel an familiärer Unterstützung treiben tausende von Kindern in die Hände krimineller Banden. Waisenkinder sind besonders stark von Ausbeutung jeglicher Art bedroht. Viele schlagen sich als Straßenkinder durch oder müssen Zwangsarbeit verrichten. Ein Leben als Straßenkind in Algerien bedeutet ein Leben am Rande des Todes. Gewalt, Hunger und Drogenmissbrauch prägen die tägliche Realität dieser Kinder. Die hohe Arbeitslosenrate und eine relativ hohe Schulabbrecherquote der Kinder und Jugendlichen in den Sekundarschulen Algeriens zählen zu den Gründen für die hohe Jugendkriminalität.

Die Säuglingssterblichkeitsrate wurde im Laufe des letzten Jahrzehnts deutlich gesenkt, liegt aber dennoch bei 22 aus 1000 Lebendgeburten. Sechs Prozent der algerischen Kinder sind bei der Geburt untergewichtig.

Wirtschaftliche und politische Situation

In Algerien leben ca. 550.000 Waisenkinder. Soziale Ausgrenzung, Armut und der Mangel an familiärer Unterstützung treiben tausende von Kindern in die Hände krimineller Banden. Waisenkinder sind besonders stark von Ausbeutung jeglicher Art bedroht. Viele schlagen sich als Straßenkinder durch oder müssen Zwangsarbeit verrichten. Ein Leben als Straßenkind in Algerien bedeutet ein Leben am Rande des Todes. Gewalt, Hunger und Drogenmissbrauch prägen die tägliche Realität dieser Kinder. Die hohe Arbeitslosenrate und eine relativ hohe Schulabbrecherquote der Kinder und Jugendlichen in den Sekundarschulen Algeriens zählen zu den Gründen für die hohe Jugendkriminalität.

25

von 1000 Kindern sterben vor ihrem fünften Geburtstag

24

der Jugendlichen finden keinen Job

25

der Menschen sind Analphabeten

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