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SOS-Kinderdorf hilft in Äquatorial Kindern und Jugendlichen in Not
Äquatorial-Guinea

SOS-Kinderdorf in Äquatorial-Guinea

Nachdem vor der Küste des Landes große Erdölreserven entdeckt worden waren, erlebte Äquatorial-Guinea ein rasantes Wirtschaftswachstum. Nichtsdestotrotz haben die meisten Einwohner bislang nicht vom neuen Reichtum ihres Landes profitiert. Die Kinder und Jugendlichen in Äquatorial-Guinea leiden an einem desolaten Bildungssystem, einer schlechten gesundheitlichen Versorgung und einer hohen HIV/AIDS-Infektionsrate.

"Jetzt kann ich auch zur Schule gehen!"

Pedro, Begünstigter des SOS-Familienstärkungsprogramms

Der Traum von einer besseren Zukunft

Pedro und sein kleiner Bruder leben mit ihrer Mutter Maria in Bomudi, nicht weit entfernt vom SOS-Kinderdorf Bata. Ihre alleinerziehende Mutter ist arbeitslos und hatte kaum Geld, um Essen für sich und die Kinder zu kaufen. Die beiden versuchten durch kleine Arbeiten etwas zu verdienen. Aber trotz aller Bemühungen waren regelmäßige Mahlzeiten die Ausnahme. Oft musste Pedro hungrig ins Bett: „Ich habe immer gegessen, wenn etwas da war, aber das war es oft nicht. Wenn überhaupt, dann gab es höchstens einmal am Tag etwas.“ Wenn die Kinder krank waren, konnte Maria mit ihnen nicht zum Arzt. Sie versuchte sie zuhause mit alten Hausmitteln zu behandeln. An einen Schulbesuch war gar nicht zu denken. „Ich war nie in der Schule. Wenn die anderen Kinder morgens loszogen, blieb ich immer zuhause", erinnert sich Pedro. 

2012 wurden Pedro und seine Familie in das Familienstärkungsprogramm aufgenommen. Neben regelmäßigen Lebensmittelpaketen mit Reis, Öl, Zucker und Bohnen, erhielten sie auch Hygieneartikel. Die Kinder wurden im medizinischen Zentrum des SOS-Kinderdorfes behandelt. Das größte Glück für Pedro aber war, dass er endlich zur Schule gehen durfte. SOS-Kinderdorf übernahm die Kosten für Schulgebühren, Schuluniform und Schulsachen.

Maria strahlt heute noch, wenn sie an den ersten Schultag ihres Sohnes denkt. „Pedro war so glücklich. So hatte ich ihn noch nie erlebt! Kunst und Musik sind seine Lieblingsfächer, aber eigentlich gefällt ihm alles!”

Das Leben der Familie hat sich grundlegend geändert. „Dank SOS-Kinderdorf können meine Söhne zur Schule gehen. Wenn sie krank sind, kümmert sich ein Arzt um sie und gibt ihnen Medikamente. Und sogar vernünftige Kleidung haben sie jetzt. Jetzt erhalten sie die Chance auf eine gute Ausbildung und ein besseres Leben!“, dankt sie uns.

SOS-Kinderdorf in Äquatorial-Guinea

Derzeit unterhält unsere Organisation ein SOS-Kinderdorf in Äquatorial-Guinea. SOS-Kinderdorf unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien in Äquatorial-Guinea auch durch eine Kindertagesstätte, eine Jugendeinrichtung, zwei Schulen, ein medizinisches Zentrum und ein Sozialzentrum.

Das Leben in Äquatorial-Guinea ist kurz

Das Leben in Äquatorial-Guinea ist nicht nur hart, sondern statistisch gesehen auch sehr kurz - die Lebenserwartung bei der Geburt beträgt lediglich 58 Jahre. Das Gesundheitssystem ist in vielen Landesteilen nach wie vor in einem desolaten Zustand. Unzählige Kinder sterben täglich an leicht behandelbaren Krankheiten wie Durchfall, Cholera oder anderen durch Wasser übertragenen Erkrankungen. Nur ca. 60 Prozent der Bevölkerung haben Zugang zu sauberem Trinkwasser. 

In einem Land, in dem Malaria weit verbreitet ist, werden nur 50 Prozent aller Kinder unter fünf Jahren, die an Malaria erkrankt sind, mit den notwendigen Medikamenten versorgt. Obwohl die Säuglingssterblichkeitsrate seit den 1990-er Jahren leicht gesenkt worden ist, liegt sie bei Kindern unter fünf Jahren mit 91 pro 1000 Lebendgeburten immer noch auf einem erschreckend hohen Niveau.

Wirtschaftliche und politische Situation

Äquatorial-Guinea ist ein kleines Land in Westafrika und grenzt an Kamerun und Gabun. Mit einer Gesamtbevölkerung von 1,2 Mio. Einwohnern zählt das Land zu den kleinsten ganz Afrikas. Äquatorial-Guinea ist einer der größten Erdölexporteure Schwarzafrikas. Dennoch profitiert nur ein kleiner Teil der Bevölkerung von den Gewinnen, die durch den Export des Rohstoffs erzielt werden. Die meisten Menschen fristen weiterhin ein Leben in Armut. Die Zugangsmöglichkeiten zum Bildungs- und Gesundheitssystem haben sich trotz des wirtschaftlichen Aufschwungs weiter verschlechtert. Daher belegt das Land auch einen der untersten Plätze (141 von 188) auf dem Human Development Index der Vereinten Nationen.

40

der Bevölkerung haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser

58

Die Lebenserwartung liegt bei lediglich 58 Jahren

91

von 1000 Kindern sterben vor ihrem fünften Geburtstag

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