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Zukunftsplanung mit Kindern in unsicheren Zeiten
Tipps für Eltern

Zukunftsplanung mit den Kindern in unsicheren Zeiten

Für viele Jugendlichen steht auch in diesem Jahr der Schulabschluss an. Und auch in unsicheren Zeiten wie der derzeitigen Corona-Pandemie müssen sich Jugendliche entscheiden, was sie einmal werden wollen, welchen nächsten Ausbildungsweg sie gehen wollen. Das ist vor allem jetzt nicht einfach, da viele Berufswünsche derzeit vielleicht nicht mehr so sicher sind wie sie einmal waren. Wie Sie gemeinsam mit Ihren Kindern dennoch einen guten Weg finden können, eine gute Entscheidung für den nächsten Ausbildungsschritt zu finden, erklären wir Ihnen hier.

Tipp 1: Druck rausnehmen

Geben Sie Ihrem Kind Vertrauen, dass egal was es machen möchte, Sie hinter Ihrem Kind stehen. Eine Zukunftsentscheidung hinter denen Ihr Kind nicht steht, wird Ihr Kind wahrscheinlich auf Dauer nicht glücklich machen. Erzählen Sie vielleicht selbst von Höhen und Tiefen in der Ausbildung. Vermitteln Sie dabei, dass der Weg in den „Traumjob“ selten auf ganz geraden Wegen verläuft. Vielleicht finden Sie gemeinsam auch Punkte, wofür der „Stillstand“ im Augenblick auch gut sein kann?

Tipp 2: Was will ich einmal werden?

Im ersten Schritt ist es wichtig, dass Sie Ihr Kind fragen, was es denn werden möchte. Oder noch besser: Wer es einmal werden will? Talente und Fähigkeiten sind das eine – Leidenschaft und Persönlichkeit das andere. Dabei kann folgende, spielerische Übung helfen, sich an die Zukunft heranzutasten: „Wo stehst du in einem, drei und zehn Jahren in folgenden Lebensbereichen?“ Das können Fragen sein wie: So wohne ich (in welchem Land/Stadt, lebe ich alleine oder mit Familie, habe ich einen Partner, habe ich selber Kinder, lebe ich in einer WG), das habe ich erlebt, damit verdiene ich Geld, das sind meine Hobbys. Im zweiten Schritt wird aus den Träumen und Wunschvorstellungen ein Plan: Welche Schritte kann ich jetzt gehen, um in diese Richtung zu gehen? Mit welchen Studiengängen oder Ausbildungen komme ich an das Berufsziel?

Tipp 3: Viele Wege führen zum Ziel

Wie oft haben wir selbst diesen Spruch schon gehört: „Viele Wege führen zum Ziel.“ Momente in denen wir selbst vielleicht nicht mehr daran geglaubt haben. Die Erfahrung zeigt uns doch aber, dass es so ist. Suchen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind den Weg, der zu ihm passt und gehen Sie mit Ihm die ersten Schritte. Verabschieden Sie sich aber von der Idee, dass Sie Ihrem Kind „den Weg ebnen“ müssen. Warum nicht unterschiedliche Erfahrungen in Praktika sammeln? Warum nicht die Lehre wechseln, wenn im Tun klar wird: das ist nichts für mich? Warum nicht nach der Lehre doch noch mal zurück in die Schule, um das Abitur zu machen? Warum nicht ein Jahr Freiwilligendienst im Ausland planen? Was spricht gegen ein Jahr ehrenamtliches Engagement? In allem stecken wertvolle Erfahrungen.

Tipp 4: Offen für Neues

Natürlich kann es auch passieren, dass es für den Traumberuf derzeit einfach keine Möglichkeiten gibt, bleiben Sie gemeinsam immer offen für Neues. Vielleicht finden Sie gemeinsam auch einen anderen Traumberuf, von dem Ihr Kind noch gar nichts wusste.

Tipp 5: Du bist nicht allein

Bei all diesen Tipps ist aber am wichtigsten für Ihr Kind da zu sein. Lassen Sie ihr Kind mit dieser wichtigen Entscheidung nicht alleine. Es kann Jugendlichen große Angst machen, zu entscheiden, wie es nun weitergeht, welchen Beruf Sie einmal ausüben werden, vielleicht für den Rest ihres Lebens oder für längere Zeit. Ihr Kind sollte aber auch wissen, dass es immer möglich ist, sich noch einmal anders zu entscheiden, dass es vielleicht nicht der Beruf ist, den sie für immer ausüben werden. Zeigen Sie Ihrem Kind, dass sie auch dann da sind.