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Kindern bei psychischen Problemen helfen
Tipps für Eltern

Wie helfe ich meinem Kind bei psychischen Problemen?

Die Coronapandemie schürt nicht nur die Unsicherheit bei Erwachsenen, auch Kinder und Jugendliche belastet die Situation stark. Fast jedes dritte Kind zeigte ein knappes Jahr nach der Coronapandemie psychische Auffälligkeiten.* Vor der Pandemie war jedes fünfte Kind psychisch belastet. Doch was können Eltern tun, wenn die aktuelle Situation auch die Kinder zunehmend psychisch belastet?

Tipp 1: Da sein

Zuerst einmal ist es wichtig, für die Kinder da zu sein. Zeigen Sie Ihren Kindern, dass sie mit ihren Sorgen, Ängsten und Unsicherheiten nicht alleine sind. Dass sie diese gemeinsam meistern werden und dass sie mit all ihren Sorgen auch offen zu Ihnen kommen können.

Tipp 2: Ängste ernst nehmen

Nehmen Sie die Ängste und Sorgen Ihrer Kinder in jedem Fall ernst, auch wenn sie Ihnen irrational erscheinen mögen. Für Ihre Kinder scheinen diese Ängste sehr real und belastend zu sein. Versuchen Sie Ihren Kindern anschließend diese Ängste zu nehmen, auch wenn Sie sich selbst unsicher sind, wie die Zukunft aussehen wird. Es ist wichtig, dass Ihre Kinder wissen, dass Sie einen guten Weg finden werden.

Tipp 3: Stress abbauen

Motivieren Sie Ihre Kinder Sport zu machen, der natürlich auch Spaß macht. Denn bei körperlichen Aktivitäten werden Glückshormone ausgeschüttet und die machen, wie der Name schon sagt, glücklich. Auch beim Lachen schütten wir diese Glückshormone aus. Versuchen Sie daher Ihre Kinder zu motivieren, sich weiter mit Freunden zu treffen, unbeschwerte Momente zu erleben. Natürlich ist es auch wichtig, innerhalb der Familie weiter Dinge zu machen, die Spaß machen und zusammen zu lachen. Das kann schon viel helfen.

Tipp 4: Struktur schaffen

Struktur ist für Kinder sehr wichtig. Sie gibt Halt und Sicherheit. In unsicheren Zeiten ist es daher besonders wichtig, an Strukturen festzuhalten. So erhalten Kinder wieder einen Teil der verlorenen Sicherheit zurück. Versuchen Sie daher auch im Homeschooling sich auf einen Tagesablauf einzupendeln. Ein Familienplan kann Ihnen hier helfen.

Tipp 5: Entspannungsübungen

In stressigen Zeiten, wie z.B. Prüfungsphasen, kann es helfen mit den Kindern ein paar Entspannungsübungen zu machen. Diese helfen vor allem auch vor dem Schlafen gehen, um sich zu entspannen und so gut ein- und durchschlafen zu können.

Tipp 6: Hilfe holen

Wenn Ihr Kind zunehmen traurig ist, Sie Veränderungen im Essensverhalten, der Körperhygiene oder im allgemeinen Verhalten bemerken und Sie das Gefühl haben, nicht mehr weiterzuwissen: Hören Sie auf Ihre Intuition. Sie kennen Ihr Kind am besten und wissen, wann Sie sich professionelle Hilfe holen sollten.

Hier finden Sie einige Adressen.

Anzeichen einer psychischen Überlastung von Kindern und Jugendlichen

  • Gestörtes Essverhalten
  • Autoaggresives Verhalten
  • Häufige Kopfschmerzen
  • Plötzliche, auffällige Verhaltensänderungen: Rückzug, Isolation, Weinerlichkeit, Müdigkeit, Ticks  (Fingernägel beißen, Haare zupfen, usw.)

*Studie der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf (UKE)