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Cyberheld - Digitale Medienkompetenz Internetsucht
Cyberheld

Internetsucht

Die Internetsucht, Onlinesucht oder auch pathologischen Internetnutzung ist anderen Suchterkrankungen sehr ähnlich und daher eine ernstzunehmende Erkrankung. Ein Leben ohne Internet können sich die meisten Menschen nicht mehr vorstellen. Das Smartphone macht es nun sogar möglich überall online zu sein. Vor allem Kinder, die ganz selbstverständlich mit den neuen Medien aufwachsen und früh in Kontakt mit diesen kommen, verbringen viel Zeit im Netz, beim chatten in sozialen Medien, beim streamen von Musik, Filmen oder Videos. Was unterscheidet also eine Sucht von einer nur sehr häufigen Mediennutzung?

98

aller Familien in Deutschland haben einen Internetzugang.*

97

aller Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren besitzen ein Smartphone.*

5,8

aller 12- bis 17-jährigen Jugendlichen sind von einer Computerspiel- oder Internetabhängigkeit betroffen.**

Ist mein Kind internetsüchtig?

Eine Sucht zeichnet sich durch Reizbarkeit, Schlafstörungen, plötzliche Vernachlässigung der Körperhygiene, zunehmende Lustlosigkeit, zunehmende soziale Isolation, Nervosität oder Schweißausbrüche aus.

Mein Kind ist internetsüchtig. Was kann ich tun?

Eltern sollten zuerst einmal Ursachen dafür suchen, warum ihr Kind internetsüchtig geworden ist. Eltern sollten Strukturen schaffen, um das Suchtmittel entsprechend zu reglementieren. Ein Mediennutzungsvertrag (6-11 Jahre und ab 12 Jahren) kann hier sehr hilfreich sein. Aber vor allem sollten Eltern selbst ein Vorbild für ihre Kinder sein, das heißt auch sie sollten nicht ständig im Internet surfen.

Es gilt: Dialog statt Verbot!

Schenke dem Thema positive Aufmerksamkeit und schaffe einen guten Dialog mit deinem Kind statt Strafen aufzuerlegen.

Wie kann ich eine Internetsucht verhindern?

Ein Mediennutzungsvertrag sollte auch die Dauer der Nutzung von Smartphone und Internet regeln. Wenn Eltern auch ein Auge auf die Einhaltung dieser Regel haben, können sie gewährleisten, dass das Kind nicht zu viel Zeit im Internet verbringt.

Außerdem sollten Eltern ihr Kind aktivieren Kontakte und Hobbies auch in der realen Welt zu pflegen.

Und auch beim Thema Internetnutzung sollten Eltern ihren Kindern unbedingt ein gutes Vorbild sein und sich selbst nicht zu viel mit dem Internet beschäftigen. Familienausflüge, Spieleabende mit Brettspielen und ähnliches können schöne Alternativen für eine Auszeit von den Medien sein.


Wusstest du schon...

…dass die Internetsucht bisher noch nicht in den Diagnosekatalog der Weltgesundheitsorganisation aufgenommen wurde. Die Computerspielsucht wurde 2018 aufgenommen.