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Tipps für den Corona-Lockdown
Coronavirus

Tipps für Familien

Seit fast einem Jahr hält das Coronavirus die Welt in Atem. Derzeit haben alle, aber vor allem auch Familien, wieder mit dem Lockdown zu kämpfen: geschlossene Schulen und Kitas, der Aufruf zum Homeoffice, geschlossene Freizeiteinrichtungen,...

Wir geben Ihnen hilfreiche Tipps, wie Sie mit der aktuellen Situation umgehen können.

5 wichtige Tipps

Ruhe bewahren

Zuerst einmal sollten Sie Ruhe bewahren. Informieren Sie sich zwar regelmäßig über neue Maßnahmen und nehmen diese ernst, aber machen Sie sich nicht verrückt. Angst ist ansteckend: Ihre Sorgen und Ängste werden sich auf Ihr Kind übertragen.

Altersgerechte Aufklärung

Erklären Sie Ihrem Kind altersgerecht, wie man sich mit dem Virus anstecken kann und wie man sich vor allem auch vor ihm schützen kann, wie zum Beispiel Hände waschen, in die Armbeuge oder ein Taschentuch niesen oder husten, direkten Kontakt mit hustenden oder niesenden Personen vermeiden.

Erklären Sie, dass all diese Maßnahmen nun notwendig sind, um ältere und schwächere Menschen in unserer Gesellschaft zu schützen. Erklären Sie Ihrem Kind auch, dass die Zeit kommen wird, in der es wieder zur Schule gehen, mit Freunden spielen etc. kann.

Nehmen Sie die Sorgen und Ängste Ihres Kindes aber auf jeden Fall ernst und versuchen Sie Ihrem Kind diese zu nehmen.

Soziale Kontakte pflegen

Empfohlen wird weiterhin, soziale Kontakte weitestgehend einzuschränken. Und wir sind bereits Meister darin geworden, hierfür die neuen Medien zu nutzen – sei das WhatsApp, Facetime, Sykpe oder andere Programme. Helfen Sie Ihrem Kind weiterhin, soziale Kontakte digital aufrechtzuerhalten. Außerdem können sich Ihre Kinder so direkt selbst davon überzeugen, dass es Oma und Opa, Familie und Freunden gut geht.

Seien Sie ein Vorbild

Wichtig ist es nun vor allem auch ein Vorbild für Ihre Kinder zu sein.

  • Verfallen auch Sie selbst nicht in Panik.
  • Checken Sie nicht minütlich die Nachrichten nach neuen Entwicklungen. Und nutzen Sie bitte nur seriöse Medien und Meldungen, wie zum Beispiel der Landesregierungen oder Bundesregierung.
  • Nehmen Sie neue Gegebenheiten besonnen an und versuchen das Beste daraus zu machen.
  • Waschen auch Sie sich gemeinsam mit Ihren Kindern regelmäßig und gründlich die Hände, niesen oder husten in Ihre Armbeuge und meiden den Kontakt zu niesenden oder hustenden Personen.
Geben Sie Ihrem Kind weiterhin Struktur

Vereinbaren Sie beispielsweise eine Zeit, zu der Schulaufgaben gemeinsam erledigt werden, sofern Kinder diese bekommen haben. Hierfür können Sie auch einen Tagesplan aufsetzen.

Lassen Sie Ihr Kind an Ihrem Alltag teilhaben. Machen Sie zusammen den Haushalt, kochen Sie zusammen, backen Sie gemeinsam Kuchen oder Kekse.

In jedem Fall sollten Sie mit Ihrem Kind auch an die frische Luft gehen, sei das nun der heimische Garten, ein Park, ein nahegelegener Wald etc.

Hier gibt es Tipps zum Zeitvertreib

Wie sollten Eltern reagieren, wenn sie Symptome feststellen?

Eltern mit Symptomen von COVID-19 sollten sich direkt mit ihrem Hausarzt telefonisch in Verbindung setzen. Denken Sie jedoch daran, dass Husten, Niesen und Fieber in vielen Teilen der Welt auch Symptome einer Erkältung oder Grippe sein können, da es in vielen Teilen der Welt auch die Grippezeit ist.

Es ist wichtig, sich frühzeitig um Hilfe zu bemühen und öffentliche Räume zu meiden, um eine Ansteckung anderer zu verhindern. Falls ein Kind Symptome zeigt, die auf COVID-19 hinweisen könnten, sollten Eltern auch hier zunächst einen Kinderarzt kontaktieren, der den Eltern sagt, was nun zu tun ist.