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Mit Kindern sprechen
Coronavirus

Tipps für Familien

Die Zahl der Menschen, die am Coronavirus erkranken, steigt auch in Deutschland. Mit großer Sorge blicken wir nach Italien, Frankreich und die USA. Hierzulande bleiben Schulen und Kitas bis mindestens Ende der Osterferien geschlossen. Das soziale Leben soll nur noch eingeschränkt stattfinden.

Wie kann ich meinem Kind diese Ausnahmesituation erklären ohne ihm Angst zu machen? Und was können wir als Familie noch unternehmen?

Ruhe bewahren

Zuerst einmal sollten Sie Ruhe bewahren. Das COVID-19 Virus ist im Normalfall für gesunde Menschen nicht lebensgefährlich. Informieren Sie sich zwar regelmäßig über neue Maßnahmen und nehmen diese ernst, aber machen Sie sich nicht verrückt. Angst ist ansteckend: Ihre Sorgen und Ängste werden sich auf Ihr Kind übertragen.

Altersgerechte Aufklärung

Mit Kindern sprechen
Erklären Sie Ihrem Kind altersgerecht, wie man sich mit dem Virus anstecken kann und wie man sich vor allem auch vor ihm schützen kann, wie zum Beispiel Hände waschen, in die Armbeuge oder ein Taschentuch niesen oder husten, direkten Kontakt mit hustenden oder niesenden Personen vermeiden.

Erklären Sie, dass all diese Maßnahmen nun notwendig sind, um ältere und schwächere Menschen in unserer Gesellschaft zu schützen. Und erzählen Sie Ihrem Kind auch von unseren Helden, wie Ärzten, Pflegern, Virologen, die gemeinsam gegen das Virus kämpfen und Erkrankten helfen wieder gesund zu werden.

Nehmen Sie die Sorgen und Ängste Ihres Kindes aber auf jeden Fall ernst und versuchen Sie Ihrem Kind diese zu nehmen.

Corona-Virus für Kinder erklärt

Soziale Kontakte pflegen

Empfohlen wird derzeit, in keinem Fall die Risikogruppe der älteren Menschen – wie beispielsweise die Großeltern – zu besuchen und auch ansonsten soziale Kontakte weitestgehend einzuschränken. Die neuen Medien bieten hier viele Möglichkeiten, uns beim Telefonieren auch zu sehen – sei es via WhatsApp, Facetime, Sykpe oder anderen Programmen. Helfen Sie Ihrem Kind, soziale Kontakte digital aufrechtzuerhalten. Außerdem können sich Ihre Kinder so direkt selbst davon überzeugen, dass es Oma und Opa, Familie und Freunden gut geht.

Seien Sie ein Vorbild

Wichtig ist es nun vor allem auch ein Vorbild für Ihre Kinder zu sein.

  • Verfallen auch Sie selbst nicht in Panik.
  • Checken Sie nicht minütlich die Nachrichten nach neuen Entwicklungen. Und nutzen Sie bitte nur seriöse Medien und Meldungen, wie zum Beispiel der Landesregierungen oder      Bundesregierung.
  • Nehmen Sie neue Gegebenheiten besonnen an und versuchen das Beste daraus zu machen.
  • Waschen auch Sie sich gemeinsam mit Ihren Kindern regelmäßig und gründlich die Hände, niesen oder husten in Ihre Armbeuge und meiden den Kontakt zu niesenden oder hustenden Personen.

Wie wasche ich mir die Hände gründlich?

Beschäftigung in den eigenen vier Wänden

Da nun vielerorts Schulen und Kitas geschlossen sind, fragen sich viele Eltern, wie sie Ihre Kinder nun wochenlang in den eigenen vier Wänden beschäftigen sollen.

  • Geben Sie Ihrem Kind weiterhin Struktur. Vereinbaren Sie beispielsweise eine Zeit, zu der Schulaufgaben gemeinsam erledigt werden, sofern Kinder diese bekommen haben.
  • Lassen Sie Ihr Kind an Ihrem Alltag teilhaben. Machen Sie zusammen den Haushalt, kochen Sie zusammen, backen Sie gemeinsam Kuchen oder Kekse - verzieren diese.
  • In jedem Fall sollten Sie mit Ihrem Kind auch an die frische Luft gehen, sei das nun der heimische Garten, ein Park, ein nahegelegener Wald etc.
  • Hier gibt es Tipps zum Zeitvertreib

Wie sollten Eltern reagieren, wenn sie Symptome feststellen?

Eltern mit Symptomen von COVID-19 sollten sich direkt mit ihrem Hausarzt telefonisch in Verbindung setzen. Denken Sie jedoch daran, dass Husten, Niesen und Fieber in vielen Teilen der Welt auch Symptome einer Erkältung oder Grippe sein können, da es in vielen Teilen der Welt auch die Grippezeit ist.

Es ist wichtig, sich frühzeitig um Hilfe zu bemühen und öffentliche Räume zu meiden, um eine Ansteckung anderer zu verhindern. Falls ein Kind Symptome zeigt, die auf COVID-19 hinweisen könnten, sollten Eltern auch hier zunächst einen Kinderarzt kontaktieren, der den Eltern sagt, was nun zu tun ist.