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gezeichnetes Bild: trauriger Ferdinand
Häusliche Gewalt

Wenn Zuhause der gefährlichste Ort ist…

Eigentlich sollte das eigene Zuhause ein Ort sein, an dem Kinder sich sicher und geborgen fühlen. Trotzdem sind Gewalt und Angst für viele von ihnen trauriger Alltag. 4.918 Fälle von Gewalt gegen Kinder und Jugendliche verzeichnete das Bundeskriminalamt im Jahr 2020. Ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. Die meisten der Opfer waren mit dem Täter verwandt.

Doch Experten gehen davon aus, dass die Dunkelziffer deutlich höher ist. Gerade Gewalt in den Familien findet oft von der Außenwelt unbemerkt statt – die Betroffenen sind zu jung, um sich zu wehren oder schweigen aus Scham. 

Aktuelle Befragungen zeigen, dass etwa fünf bis zehn Prozent aller Eltern nicht vor schwerwiegender Gewalt gegenüber ihren Kindern  zurückschrecken. Mit verheerenden Folgen: Suchtanfälligkeit, selbstverletzendes Verhalten und Aggressionen sind nur einige Probleme, mit denen Betroffene zu kämpfen haben.

Doch nicht nur wenn Kinder selbst misshandelt werden, leiden sie. Auch Gewalt zwischen Eltern mit ansehen zu müssen, traumatisiert. Die Kinder wissen oft nicht, wie sie mit dem Erlebten umgehen sollen. Sie fühlen sich schuldig und ausgeliefert. 


Ferdinands unsichtbares Leid

Kein Kind sollte Zuhause Angst haben müssen

So hilft SOS-Kinderdorf

SOS-Kinderdorf setzt sich mit vielfältigen Angeboten gegen Gewalt in Familien ein.

  • Beratungszentrum Kinderschutz: In akuten Krisensituationen bieten wir erwachsenen Opfern, Kindern und Jugendlichen schnelle Hilfe.
  • Erziehungsberatung und Elternarbeit: Wir stärken Eltern in ihrer Erziehung, um Überforderungssituationen zu minimieren und das Verhältnis zwischen Eltern und Kinder zu stärken.
  • Frauenschutzwohnungen: Mit speziellen Beratungsangeboten und Schutzwohnungen unterstützen wir  Frauen und ihre Kinder, die von häuslicher Gewalt betroffen oder bedroht sind. Wir informieren und beraten auch zum Gewaltschutzgesetz.
  • Präventionsprojekte: Wir arbeiten präventiv mit Eltern, Kindern, Jugendlichen und Fachkolleginnen, um den Kreislauf der Gewalt frühzeitig zu durchbrechen.
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50

entwicklungspsychologische Beratung für Mütter und Väter mit kleinen Kindern

82856

90

24-h-Rufbereitschaft für eine komplette Woche

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150

Teilnahme eines Elternteils an einem zehnwöchigen STEP-Elternkurs