Zum Warenkorb 0

Zum Warenkorb hinzugefügt:

Schutzgebühr:

Zum Warenkorb
Mehrere Generationen: SOS-Kinderdorf stärkt Familien
Interview: Wie wir arbeiten

Ihren letzten Willen wahren: eine verantwortungsvolle Aufgabe

„Mich erfüllt meine Aufgabe mit Freude und Zufriedenheit. Denn ich komme mit Menschen zusammen, die Kindern eine Chance auf eine bessere Zukunft geben möchten", so Dr. Andrea Giesecke, Referat Nachlass und Vermögensübertragungen bei SOS-Kinderdorf. Menschen, die an SOS-Kinderdorf vererben, sorgen dafür, dass etwas von ihnen bleibt! Gleichzeitig ist ihr letzter Wille ein neuer Anfang.

Was ist Ihre Aufgabe?

Wir sind Anlaufstelle für Menschen, die sich mit dem Gedanken tragen, ihr Vermögen oder Teile davon, an SOS-Kinderdorf zu vererben. Manche haben klare Vorstellungen. Andere wollen einfach über dieses Thema reden. In Nachlässen, in denen wir als Erbe eingesetzt sind, fällt uns die Aufgabe der Wohnungsauflösung, der Organisation der Beerdigung und der laufenden Grabpflege zu. 

Wer nimmt Kontakt zu Ihnen auf?

Die meisten Menschen sind um die 60 Jahre alt. Wenn man in den Ruhestand wechselt, ist das für viele ein Scheideweg, sich damit zu beschäftigen, was mit dem Vermögen später geschehen soll. Viele Menschen nehmen schon mit 40 Jahren Kontakt mit uns auf und viele davon fördern dann aktiv den SOS-Kinderdorf e.V. bereits durch Spenden oder Patenschaften. Sie sind von der Arbeit, die wir für Kinder und Jugendliche leisten, überzeugt. Eine große Rolle spielt für viele auch der Gedanke, dass sie mit ihrem Vermögen der jetzigen jungen Generation helfen möchten.

Was muss man bei der Testamentserstellung beachten?

Um sicher zu gehen, dass der letzte Wille klar formuliert ist, und später auch so zum Tragen kommen kann, empfehlen wir immer, den Rat eines Fachanwaltes für Erbrecht oder Notars einzuholen. Wir selbst laden regelmäßig zu Erbrechtsveranstaltungen ein, bei denen ein Fachanwalt über alle wichtigen Punkte informiert und Fragen beantwortet.

Was passiert, wenn der Nachlass zugunsten SOS-Kinderdorf e.V. eingesetzt wird?

Wird SOS-Kinderdorf e.V. testamentarisch als Erbe bedacht, obliegt uns die Abwicklung aller Angelegenheiten nach dem Tod. Dabei ist es uns ein großes Anliegen, den letzten Willen mit Sorgfalt und ganz im Sinne des Verstorbenen zu erfüllen. Wir kümmern uns um die Bestattung und Grabpflege, kündigen Verträge, wie Telefon und Strom, lösen den Haushalt und Konten auf und leiten alle notwendigen Schritte zur Abwicklung des Nachlasses ein. Das uns zugedachte Vermögen kommt ungeschmälert bei den benachteiligten Kindern, Jugendlichen, Familien oder betreuten Menschen mit Behinderung an.

Wie reagieren die Angehörigen und Freunde des Verstorbenen, wenn Sie erfahren, dass SOS-Kinderdorf erbt?

Dies ist unterschiedlich. Mancher ist enttäuscht. Meistens wird es jedoch sehr positiv aufgenommen. Wir freuen uns immer wieder über die vielen Rückmeldungen, wenn Angehörige oder Freunde der Verstorbenen sagen: „Es war ihr oder sein Wunsch, und es freut uns, dass der Nachlass bei SOS-Kinderdorf so gute Verwendung findet.“ Und so ist die letztwillige Zuwendung an SOS-Kinderdorf e.V. schon oft ein Vorbild für andere Menschen geworden, die sich mit ihrem letzten Willen beschäftigt haben.

Gibt es Fälle, die Sie besonders berührten?

Ich habe gemerkt, dass mir jeder Nachlass im Gedächtnis bleibt. Natürlich ist jeder Fall so individuell wie der Mensch es war. Manche Menschen lerne ich persönlich oder über Telefongespräche näher kennen. Vielen ist es wichtig, dass jemand ihre Geschichte kennt. Von ihnen behalte ich die Bilder und Gespräche im Herzen.

Ihre persönliche Ansprechpartnerin

Wir beraten Sie gerne!

Dr. Andrea Giesecke SOS-Kinderdorf

Dr. Andrea Elisabeth Giesecke (Syndikusrechtsanwältin) & Team
Renatastraße 77
80639 München
Tel: 089/12606-300
E-Mail: testament@sos-kinderdorf.de

Wir beraten Sie bei diesem wichtigen Thema gerne während unserer Bürozeiten telefonisch.

Nachricht senden