Kinderdorfbote

Ausgabe September 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

man liebt sich, man hasst sich. Mal wird gekuschelt, mal gestritten. Geschwisterbeziehungen sind etwas ganz Besonderes und spielen eine enorm wichtige Rolle im Leben. Die gemeinsamen Erfahrungen in der Familie, die geteilten Erlebnisse machen diese Verbindung so einzigartig. Außer den Eltern gibt es kaum jemanden, der uns so nah ist und uns so lange im Leben begleitet wie Geschwister. Deshalb bemühen wir uns bei SOS-Kinderdorf darum, dass diese nach Möglichkeit zusammen aufwachsen.

Wenn Eltern sich nicht hinreichend um ihre Kinder kümmern können, übernehmen ältere Geschwister oft die Verantwortung für die Jüngeren. Müssen diese Kinder zeitweise oder längerfristig fremduntergebracht werden, ist die Frage, ob sie gemeinsam oder getrennt am neuen Ort leben werden, von besonderer Wichtigkeit. Mit nur wenigen Ausnahmen ist ein Zusammenleben der Geschwister ratsam und sinnvoll. Sie helfen sich gegenseitig, das Erlebte zu bewältigen, zu verarbeiten und sich Halt zu geben, so wie Luisa und Laura aus dem SOS-Kinderdorf Gera. Viel Vergnügen bei der Lektüre unserer neuen Ausgabe und danke für Ihre Unterstützung.

Herzlichst,

Ihre Dr. Kristin Teuber

SOS-Mitarbeiterin Dr. Kristin Teuber, Leitung SPI


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