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Kinderdorfbote

Ausgabe September 2021

Liebe Leserinnen und Leser,

soziale Gerechtigkeit erfordert, dass jeder Mensch die gleichen Chancen auf eine gute Zukunft hat. Doch von echter Chancengerechtigkeit ist Deutschland immer noch weit entfernt – hierzulande hängt der Bildungserfolg eines Kindes nach wie vor stark vom Elternhaus ab. Dabei wissen wir bei SOS-Kinderdorf aus der täglichen Praxis, dass Bildung der Schlüssel ist, um Kinder und Jugendliche selbst zu befähigen, den Armutskreislauf zu durchbrechen und die Chance auf ein eigenständiges Leben zu ergreifen. Daher setzen wir darauf, jungen Menschen in schwierigen Lebenslagen den Zugang zu Bildung zu erleichtern.

Ein wichtiger Bereich von SOS-Kinderdorf, der Bildungsungerechtigkeit entgegenzuwirken, ist die Schulsozialarbeit. Durch die Schulschließungen während der Coronapandemie drohten ohnehin schon benachteiligte Kinder und Jugendliche noch weiter abgehängt zu werden. Die durch Kontaktbeschränkungen und digital Unterricht verbundenen Anforderungen, unsere Arbeit so gut wie möglich weiterzuführen, hat uns neue Wege eröffnet, wie Sie in der aktuellen Ausgabe unseres Kinderdorf Boten lesen können.

Auch weltweit hat die Pandemie Kindern und Jugendlichen den Zugang zu Bildung erschwert – ohne digitale Hilfsmittel blieb er für viele sogar komplett verschlossen. Um mit den Kindern und Familien aus dem SOS-Familienstärkungsprogramm Bolivien auch während den Lockdowns in Kontakt zu bleiben, erhielten die von uns betreuten Familien ein internetfähiges Handy oder Tablet. Mit den Geräten können neben Homeschooling auch Beratungsgespräche geführt und Video-Chats angeboten werden.

Ich wünsche Ihnen viel Freude bei der Lektüre und danke Ihnen für Ihre Treue.

Herzlichst,

Ihre Prof. Dr. Sabina Schutter
Vorstandsvorsitzende des SOS-Kinderdorf e. V.

Prof. Dr. Sabina Schutter, Vorstandsvorsitzende SOS-Kinderdorf e.V.

Prof. Dr. Sabina Schutter, Vorstandsvorsitzende SOS-Kinderdorf e.V.