
Familien in Krisen, Kinder in Not
Wenn Eltern in Krisen geraten, leiden ihre Kinder. Arbeitslosigkeit, Depressionen oder Trennungen führen bei manchen Eltern zu schwerwiegenden Problemen. Zusätzliche Belastungen, beispielsweise aufgrund der Coronapandemie, können bei solchen Familien Katastrophen auslösen. Laut aktueller Studien zeigte fast jedes dritte Kind in der Coronakrise Hinweise auf psychische Belastung – vor allem Kinder aus sozial schwachen Familien waren betroffen.*
SOS-Kinderdorf stärkt Familien und fängt negative Folgen von Krisen bei Kindern auf. Durch die Pandemie kam es zu Jobverlusten oder Kurzarbeit, akuten finanziellen Sorgen und Quarantäne zu Hause. Diese Risikofaktoren machten Gewalt gegen Kinder wahrscheinlicher. Am stärksten waren Kinder betroffen, deren Eltern Angst oder Depressionen hatten.** Diese Familien brauchen jetzt mehr Unterstützung denn je, um die negativen Auswirkungen für Kinder so gering wie möglich zu halten.
So hilft SOS-Kinderdorf
Hilfe zur Selbsthilfe
Durch Hilfe zur Selbsthilfe erhalten Eltern in Krisen die notwendige Unterstützung, um schädliche Muster zu durchbrechen und wieder besser für ihre Kindern da zu sein. Diese Hilfe bietet SOS-Kinderdorf mit seinen ambulanten und offenen Angeboten. Ziel ist es Eltern so zu stärken, dass sie wieder einen Weg aus ihrer Notlage finden.
Mithilfe unserer ambulanten Angebote, beispielsweise Erziehungsberatungen und Familienhilfe, begleiten wir Familien intensiv und langfristig in ihrem Alltag, um gemeinsam Lösungen für Erziehungsschwierigkeiten, Konflikte und Alltagsprobleme zu finden. Wenn Eltern in ihrer Erziehung gestärkt werden, schaffen sie es ihren Kindern die liebevolle und fürsorgliche Familie zu bieten, die Kinder verdienen.
Unsere Familienzentren, die die erste Anlaufstelle für Familien sind, öffnen nun sukzessive wieder und bieten neben Notbetreuungen auch beratende Hilfen für Eltern. Ziel ist es Eltern so zu stärken, dass sie wieder einen Weg aus ihrer Notlage finden.
Das SOS-Familienzentrum Hellersdorf – ein zweites Zuhause
Das können Sie bewirken
Mini-Spielkit für Kleinkinder für die Beratungen im häuslichen Umfeld der Familie
Noteinkauf für eine vierköpfige Familie
Ernährungsberatung für einen Elternteil
Videobasierte Elternberatung „Marte Meo“
Krisenhilfe, wie die Notunterbringung einer Familie
Unbürokratische Soforthilfe für ein Jahr
"Wir helfen nicht erst, wenn eine stationäre Unterbringung notwendig wird, sondern bereits dann, wenn überhaupt Hilfe benötigt wird."
„Die Familienzentren des SOS-Kinderdorfes sind eine sinnvolle und wichtige Ergänzung unserer stationären Hilfsangebote für Kinder aus besonderen Notlagen. Wir helfen nicht erst, wenn eine stationäre Unterbringung notwendig wird, sondern bereits dann, wenn überhaupt Hilfe benötigt wird. Unsere unterschiedlichen Angebote stärken und entlasten Kinder und deren Familien und verringern dadurch massiv die Wahrscheinlichkeit, dass man später andere Hilfen braucht, die zum Beispiel mit dem Weg zum Jugendamt verbunden sind.“
Quelle:
*Quelle: UKE Klinik Hamburg, COPSY-Studie, 2021
**Quelle: The Impact of COVID-19 on Violence against Women and Children in Germany: https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36053/
*Quelle: UKE Klinik Hamburg, COPSY-Studie, 2021
**Quelle: The Impact of COVID-19 on Violence against Women and Children in Germany: https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36053/
Wir sind SOS-Kinderdorf
SOS-Kinderdorf macht sich seit 60 Jahren für die Bedürfnisse, Anliegen und Rechte von Kindern stark. Nach den SOS-Kinderdörfern sind in Deutschland und in der ganzen Welt viele weitere SOS-Angebote für Kinder und Jugendliche, Mütter und Familien entstanden. Unterstützen Sie unsere Arbeit, indem Sie spenden oder eine Patenschaft übernehmen. SOS-Kinderdorf geht mit Ihren Spenden besonders verantwortungsbewusst um. Seit vielen Jahren wird SOS-Kinderdorf dafür mit dem DZI-Spenden-Siegel ausgezeichnet.Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a Umsatzsteuergesetz: DE 129519008
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Telefon: 089 12 60 61 62
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