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„Klima, Markt und Werte – Worüber wir jetzt streiten müssen!“

SOS-Kinderdorf auf dem ZEIT Wirtschaftsforum

Als Interessensvertretung der Kinder in Deutschland nimmt SOS-Kinderdorf erneut als Social Partner am diesjährigen ZEIT Wirtschaftsforum in Hamburg teil. Unter dem Motto „Klima, Markt und Werte – Worüber wir jetzt streiten müssen!“ stellen Jugendliche, die von SOS-Kinderdorf betreut werden, wichtigen Fragen.

Unser Planet steht vor gravierenden ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen. Um diesen zu begegnen, haben 2015 die 193 Mitgliedsländer der Vereinten Nationen die „Agenda 2030“ verabschiedet.  Dieser globale Aktionsplan für eine nachhaltige Entwicklung soll bis zum Jahr 2030 umgesetzt und erreicht werden. Herzstück sind 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, die sogenannten „Sustainable Development Goals“ - kurz SDGs. Die Ziele umfassen Themen wie zum Beispiel Gesundheit, Bildung, Gleichstellung, Arbeit, Wasser, Energie und Klimaschutz. Sie betreffen den Alltag und die Lebensweise aller Menschen. 

SOS-Kinderdorf zahlt auf die SDGs ein

SOS-Kinderdorf trägt zur Erfüllung der SDGs bei

Der SOS-Kinderdorf Verein engagiert sich gemeinsam mit der Zivilgesellschaft und stellt sich seiner Verantwortung für eine nachhaltige Entwicklung. Das ehrgeizige Vorhaben, zum Frieden in der Welt beizutragen, liegt bereits in den Wurzeln des Kinderhilfswerks. Seit der Gründung verfolgt SOS Kinderdorf als Kernaufgabe das, was heute zu den Zielen der UN gehört. SOS-Kinderdorf trägt bereits in über 135 Ländern und an vielen Standorten in Deutschland zur Erfüllung der SDGs bei.



Unsere drei Hauptziele

Ziel 1: Beendigung der Armut in all ihren Formen (SDG 1)

DIE HERAUSFORDERUNG:

Armut ist einer der entscheidenden Gründe, warum Kinder ihre Eltern verlieren. Viele Kinder weltweit könnten weiterhin mit ihren eigenen Eltern aufwachsen, wenn es eine angemessene soziale Absicherung geben würde.

UNSER ENGAGEMENT:

Darum arbeitet SOS-Kinderdorf mit vielen Partnern daran, Familien und ganze Gemeinschaften resilienter zu machen und den Armutskreislauf zu durchbrechen. Dazu gehören zum Beispiel Programme, die Menschen dabei helfen, mehr zu verdienen oder besser mit ihren Einkommen zu haushalten.

Ziel 2: Bildung für alle (SDG 4)

DIE HERAUSFORDERUNG:

Kinder, die ohne ihre Eltern oder in Armut aufwachsen, haben von Beginn an hohe Hürden zu meistern, wenn es um Schule und Bildung geht. Ohne erwachsenen Beistand und auch finanzielle Unterstützung ist dies nur schwer zu schaffen, weswegen Kinder, die nicht bei ihren Eltern aufwachsen, viel öfter aus dem Schulsystem ausscheiden als andere Heranwachsende. 

UNSER ENGAGEMENT:

Deshalb unterstützt SOS-Kinderdorf junge Menschen von der Grundschule bis zur Berufsausbildung durch verschiedenste Lern- und Ausbildungsprogramme, und setzt sich bei Regierungen und Behörden für eine Stärkung der öffentlichen Bildungssysteme ein.

Ziel 3: Nachhaltiges Wirtschaftswachstum und menschenwürdige Arbeit für Alle (SDG 8)

DIE HERAUSFORDERUNG:

Arbeitslosigkeit oder schlecht bezahlte Gelegenheitsjobs hindern Eltern daran, angemessen für ihre Kinder sorgen zu können. Und auch junge Menschen, die ohne die Unterstützung ihrer Eltern auskommen müssen, sind stark gefährdet, arbeitslos oder obdachlos oder etwa sexuell und wirtschaftlich ausgebeutet zu werden.

UNSER ENGAGEMENT:

Mit Mentoren und Ausbildungsprogrammen unterstützt SOS-Kinderdorf junge Menschen dabei, ihr Selbstvertrauen und ihre Fertigkeiten so zu stärken, dass sie als Erwachsene mit guter Arbeit eigenständig Geld verdienen können.