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Junge schaut aus dem Fenster
Dringliche Spendenprojekte: Krisenhilfe Corona

Damit aus Ausnahmesituationen keine Zerreißproben werden

Die weltweite Pandemie stellt uns alle vor große Herausforderungen. Die Wirtschaft steckt in einer der schwersten Krisen seit Langem. Viele Unternehmen haben Kurzarbeit eingeführt und Umstrukturierungen vorgenommen. Die anfängliche Euphorie der Arbeitnehmer über Home Office schwächt ab – viele Familien geraten aufgrund der belastenden Situation zunehmend unter Druck.

Eine Mischung aus Existenzsorgen, beengten Lebensverhältnissen, wenig Rückzugsmöglichkeiten, Dauerbelastung und Überforderung führt dazu, dass häusliche Gewalt gegen Frauen und Kinder bereits jetzt stark zunimmt. Während viele Hilfsangebote durch die Schutzmaßnahmen eingeschränkt sind, steigt der Unterstützungsbedarf von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien. Die Krisenzeit verschärft ihre ohnehin prekären Lebenslagen – oder anders gesagt: Die Corona-Einschränkungen beschleunigen soziale Ungleichheit.

Das Corona-Virus trifft Afrika besonders hart. Die meisten Länder Afrikas haben nur schwache und oft überlastete Gesundheitssysteme. Ein Großteil der Bevölkerung lebt ohne Zugang zu medizinischer Versorgung. Die hohe Bevölkerungsdichte in vielen Regionen ist zudem eine Herausforderung für Präventionsmaßnahmen. Besonders in großen, engen Armensiedlungen ist das Durchbrechen von Infektionsketten nahezu unmöglich. Ohne Wasser und Hygienemaßnahmen verbreitet sich die Krankheit besonders schnell. Doch genau diese Dinge sind für viele ein Luxus. Den fragilen Ökonomien vieler afrikanischer Länder droht der Zusammenbruch. Ohne Importe und stabile Versorgungsketten steigen die Preise für Güter des täglichen Bedarfs sehr stark an. Durch die Ausgangssperre können Tagelöhner ihr Familieneinkommen nicht mehr erwirtschaften. In der Folge droht Millionen von Menschen eine massive Hungersnot.

Mangelnde Trinkwasserversorgung in Afrika

Nur 28 Prozent der Bevölkerung von Subsahara-Afrika können zu Hause eigene sanitäre Einrichtungen nutzen. Ohne Wasser und Hygienemaßnahmen verbreitet sich die Krankheit besonders schnell.


Lateinamerika gilt als das Epizentrum der Pandemie. Die Gesundheitsversorgung in der Region hängt stark vom Einkommensniveau und dem Wohnort der Menschen ab. Dreißig Prozent der Bevölkerung haben aus finanziellen und geografischen Gründen gar keinen Zugang zu Gesundheitsversorgung. In einer Region mit einer ohnehin schon alarmierend hohen Rate häuslicher Gewalt wird emotionaler Stress durch z.B. Zukunftsangst und Arbeitslosigkeit schnell zur Zeitbombe. Langfristig droht so noch mehr Kindern der Verlust der elterlichen Fürsorge. Nur ein kleiner Prozentsatz der Kinder und Jugendlichen hat Zugang zu Online-Bildungsmöglichkeiten. Aufgrund der Schulschließungen könnten sie zurückfallen oder sogar die Schule abbrechen. Außerdem verpassen unter den momentanen Umständen etwa 80 Millionen Kinder in Lateinamerika die Schulspeisung und damit Mahlzeiten, die ihre Familien zu Hause nicht bieten können.

Zwei kleine Jungen mit einem Hilfspaket von SOS-Kinderdorf

30 Prozent der Bevölkerung in Lateinamerika gelten als arm. Durch die Corona-Pandemie könnten zusätzlich 35 Millionen Menschen unter Armut leiden.


Die ersten Berichte über das neuartige Corona-Virus kamen bereits Ende 2019 aus China. Auch heute noch breitet sich Sars-CoV-2 im asiatischen Raum massiv aus. Abgesehen von einigen wenigen Ländern in Asien ist die staatliche Gesundheitsinfrastruktur schlecht. In bevölkerungsreichen Ländern wie Indien, Nepal und Bangladesch arbeiten fast 81, 91 bzw. 50 Prozent der Arbeitskräfte im informellen Sektor als Tagelöhner, in der Regel ohne Verträge, Gesundheitsversorgung oder Renten. Durch die Ausgangsbeschränkungen werden viele Beschäftigte ihre Arbeit verlieren und Kinderarbeit wird zunehmen. Die Reispreise steigen in vielen asiatischen Ländern stetig an. Auf lange Sicht könnten Hunger und Unterernährung so mehr Leben kosten als das Corona-Virus.

Corona trifft Asien besonders hart. SOS-Kinderdorf hilft notleidenden Kindern und Familien

Auf lange Sicht könnten Hunger und Unterernährung so mehr Leben kosten als das Corona-Virus. Die Weltbank geht davon aus, dass im schlimmsten Fall fast 35 Millionen Menschen in die Armut abrutschen.


So hilft SOS-Kinderdorf jetzt

Gerade in den frühen Stadien einer Krise, brauchen Eltern oftmals nur ein wenig Hilfe, um schädliche Muster zu durchbrechen und wieder besser für ihre Kinder da sein zu können. Diese Hilfe bieten wir mit ambulanten und offenen Angeboten, damit Familien gestärkt werden und Kinder bei ihren Eltern bleiben können. 

Um diesen Kindern und Familien auch in diesen schwierigen Zeiten zu helfen, hält SOS-Kinderdorf seine Arbeit weiterhin, im Rahmen der aktuellen Möglichkeiten, aufrecht. Unsere Beratungs- und Hilfsangebote haben wir bereits auf Telefonsprechstunden und Online-Hilfen umgestellt. Einige unserer Ansprechpartner sind dabei rund um die Uhr für Familien in Krisensituationen erreichbar. Denn jedes Kind verdient ein sicheres Zuhause und dafür setzen wir uns auch weiterhin ein – gerade jetzt.

Um Familien dabei zu unterstützen, ihre Kinder in diesen Zeiten zu Hause sinnvoll zu beschäftigen und zu fördern, stellen unsere Einrichtungen virtuelle Angebote zur Verfügung, wie Beschäftigungsideen für Kinder, Lesestunden, Basteltipps, u.v.m.

Auch im Ausland haben wir unsere Angebote schnell auf die neuen Situationen angepasst. In Afrika, Lateinamerika und Asien bauen wir unsere Hilfsmaßnahmen auf unsere bestehenden Programme auf. Alle Kinder und Jugendlichen, die in SOS-Einrichtungen leben, werden besonders unterstützt. Auch Kindern und Familien außerhalb der Kinderdörfer helfen wir mit Aufklärung, medizinischer Versorgung und Nahrungsmitteln. Die Angebote decken dabei von der präventiven Informationsarbeit, über die Bildungsunterstützung bis zur Sicherung der Grundbedürfnisse ein sehr breites Spektrum ab.

Per Überweisung spenden

Donner & Reuschel Bank
SOS-Kinderdorf e.V.
IBAN DE22 2003 0300 0122 5777 00

Bitte geben Sie je nach Region, für die Sie spenden wollen, folgenden Verwendungszweck an:

  • Deutschland: SOS-Krisenhilfe Corona + Ihre vollständige Firmierung
  • Afrika: SOS-Corona-Hilfe in Afrika + Ihre vollständige Firmierung
  • Lateinamerika: SOS-Corona-Hilfe in Lateinamerika + Ihre vollständige Firmierung
  • Asien: SOS-Corona-Hilfe in Asien + Ihre vollständige Firmierung

Sobald Ihre Spende verbucht ist, wird Ihnen die Spendenbescheinigung ab einem Betrag von 200,01 Euro automatisch postalisch zugestellt. Bitte nennen Sie uns hierfür zur vollständigen Firmierung auch die Firmenadresse – herzlichen Dank!

Kontaktieren Sie uns

Sie wollen helfen? Sie haben vielleicht schon konkrete Ideen? Rufen Sie uns an, schreiben Sie uns eine E-Mail oder verwenden Sie unser Kontaktformular. Wir freuen uns auf Sie! Lassen Sie uns gemeinsam Kindern, Jugendlichen und ihren Familien helfen, diese unsicheren Zeiten gut zu überstehen.

Telefon 089/12606-299
E-Mail unternehmen@sos-kinderdorf.de

Gerne können Sie mit uns auch ein Skype-Meeting vereinbaren. Melden Sie sich bei uns!

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