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Junge schüttelt Mann die Hand
Gemeinsam stark

Wir sagen Danke an unsere Unternehmensspender!

„Millionen Freunde in aller Welt haben mir geholfen, Kindern ein Zuhause zu geben.“

Hermann Gmeiner, Gründer von SOS-Kinderdorf

Diesen Satz sagt der Gründer von SOS-Kinderdorf, Hermann Gmeiner, einmal über den Erfolg seiner Idee und bringt damit zum Ausdruck, dass unsere Arbeit in dem Umfang und in der Qualität nur möglich ist, weil Förderer wie unsere Unternehmensspender uns dabei unterstützen. 

Mehr Kinder, junge Menschen und ihre Familien in schwierigen Lebenslagen gestalten ihr Leben erfolgreich. Dieser Aufgabe fühlt sich SOS-Kinderdorf in all seinem Handeln verpflichtet. Gerade in Krisenzeiten ist das eine besonders große Herausforderung. Dass wir auf die zahlreichen Unternehmensspender zählen können, diese Schwierigkeiten zu meistern, dafür sind wir sehr dankbar. Dafür möchten wir uns nicht nur im Namen aller 4.755 Stammmitarbeiter von SOS-Kinderdorf und unseren 1.017 ehrenamtlich Beschäftigten, sondern vor allem der rund 85.546 Menschen, die wir erreicht haben, bedanken. 

Und Sie können sicher sein: Auch 2023 werden wir mit Ihnen an der Seite noch mehr Kindern, Jugendlichen und Familien in Deutschland und der Welt die bestmögliche Förderung für ein gelingendes Leben geben. 


Das haben wir erreicht – dank der Hilfe unserer Unternehmensspender

Ob SOS-Kinderdorffamilien und Wohngruppen, ob Kindertagesstätten, offene Angebote, Beratung oder Berufsorientierung: SOS-Kinderdorf bietet jungen Menschen und ihren Familien umfassende Unterstützung. Trotz der widrigen Umstände konnten wir deutschlandweit mit über 840 Angeboten in 38 Einrichtungen an rund 244 Standorten viele Tausende Menschen mit unserer Hilfe erreichen.

Stationäre Betreuung

2.110 Kinder, Jugendliche und Menschen mit Behinderung fanden bei SOS-Kinderdorf ein liebevolles und stabiles Zuhause.

  • 447 Kinder in 17 Kinderdörfern
  • 1.294 in Kinder- und Jugendwohngruppen
  • 271 in Dorf- und Hausgemeinschaften für Menschen mit Behinderung
  • 96 in Tagesgruppen und Seniorenbetreuung
  • 2 in Erziehungs-/Pflegestellen 
Beruf und Qualifikation

3.805 Jugendliche und junge Erwachsene wurden ausgebildet, qualifiziert oder beschäftigt.

  • 576 absolvierten eine Ausbildung
  • 2.280 haben sich beruflich qualifiziert
  • 203 waren in Berufsausbildungseinrichtungen beschäftigt
  • 345 bekamen berufsorientierte Beratung oder sonstige Förderung
  • 401 waren in Arbeitsbereichen für Menschen mit Behinderung tätig  
Offene Angebote

Mehr als 1,1 Millionen Mal wurden die offenen Angebote genutzt.

  • 601.305 Offene Arbeit (Jugendtreffs, Mittagstisch, Stadtteilcafé u.v.m.)
  • 539.668 Schulbezogene Arbeit
Ambulante Hilfen

In über 13.000 Fällen wurden junge Menschen und Familien ambulant und durch Beratung unterstützt, u. a. 

  • 8.547 bei Fragen zur Erziehung 
  • 2.120 durch die ambulanten Hilfen zur Erziehung 
  • 1.495 durch interdisziplinäre Frühförderung
Tagesbetreuung

3.867 Kinder wurden in Kindertagesstätten, Krippen, Kindergärten und Horten betreut.

Die Unterstützung in diesen unsicheren Zeiten ist ganz besonders wertvoll, denn sie schenkt vielen Kindern und Jugendlichen unvergessliche Glücksmomente und bietet ihnen eine stabile Basis für die Zukunft.

Axel Haasis, Leitung Referat Private Förderer, Stiftungen und Unternehmen

Ausblick auf 2023

SOS-Kinderdorf Sachsen – Der Grundstein ist gelegt 

Bislang betreibt SOS-Kinderdorf in Leipzig lediglich eine Kita. Das soll sich nun ändern: In den kommenden zwei Jahren werden im Stadtteil Connewitz weitere Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien entstehen. „Leipzig ist eine boomende Stadt, die sich gerade bei Familien mit Kindern großer Beliebtheit erfreut. Die Schattenseite ist, Leipzig liegt unter den deutschen Großstädten in Bezug auf die Armutsgefährdung auf Platz fünf. Der Bedarf für ein solches Projekt ist gegeben", erzählt Einrichtungsleiter Heico Michael Engelhardt, SOS-Kinderdorf Schleswig-Holstein. Geplant ist ein Kinderdorfzentrum, das Platz für ambulante, teilstationäre und stationäre Familienhilfe bietet. Neben zwei Wohngruppen für 16 Kinder im Alter von 3-9, die nicht mehr bei ihrer leiblichen Familie aufwachsen können, wird es auch eine Wohngruppe für Jugendliche geben. Eine Kindertagesstätte für 125 Kinder und ein Familienzentrum mit Kursen, Beratungen und offenem Café sollen die Angebote am neuen Standort abrunden.

Grundstein SOS-Kinderdorf Sachsen


Verstärkter Einsatz für Nachhaltigkeit 

Nachhaltigkeit und Umweltschutz ist bereits jetzt für SOS-Kinderdorf ein großes Anliegen. „In Zukunft möchten wir uns bei unseren Bauvorhaben noch mehr für das Thema einsetzen“, sagt Ernst Kramer, Leiter der Stabstelle Bau. Maßnahmen wie Dachbegrünungen, die zu Verbesserung des Mikroklimas beitragen, Verwendung von natürlichen Materialien wie Holz oder die Ausstattung bereits bestehender Gebäude mit Photovoltaikanlagen sind nur einige der Maßnahmen, die SOS-Kinderdorf in Zukunft noch stärker einsetzten möchte. „Wir sind bestrebt, sozial und zugleich ökologisch verantwortungsvoll zu agieren“, so Kramer. „Derzeit erarbeiten wir für drei Standorte dorfübergreifend Konzepte aus, die den Ausbau regenerativen Energien massiv vorantreiben sollen.“

Solarpanele SOS-Dorfgemeinschaft Hohenroth


Digitalisierung weltweit 

Angesichts der immer stärker digitalisierten Weltwirtschaft ist der Zugang zu Informations- und Kommunikationstechnologie inzwischen unerlässlich. Die Digitalisierung hilft dabei, geografische Barrieren zu überwinden. Trotzdem haben weltweit zwei Drittel aller Kinder und Jugendlichen unter 26 Jahren zu Hause keinen Zugang zum Internet. Anfang 2020 verstärkte die rasche Ausbreitung des Coronavirus den dringenden Bedarf an digitalen Fähigkeiten und Geräten. Die Pandemie machte nicht nur das Ausmaß der digitalen Kluft deutlich, sondern verstärkte auch massiv die Ungleichheiten. Viele Menschen haben den Anschluss verloren, und unzählige der am stärksten Ausgegrenzten sind noch weiter zurückgefallen.

Deshalb hat SOS-Kinderdorf das Projekt „Digitalisierung weltweit“ weiter ausgebaut, um Kindern, Jugendlichen, Familien und Betreuenden den notwendigen Zugang zu Technologie zu ermöglichen und ihre digitalen Kompetenzen zu stärken. So konnte in Venezuela ein neues Computerlabor mit Computern, Laptops, Druckern und weiteren Peripheriegeräten sowie schnellem Internetzugang ausgestattet werden. In Nepal förderten wir die Digitalisierung an insgesamt zehn Standorten. Durch die Anschaffung von 1.010 Tablets mit Internetzugang konnte der Zugang für 1.211 Schulkinder und 80 Jugendliche aus dem SOS-Jugendzentrum in Kavre zu digitaler Bildung verbessert werden.

Mädchen sitzt an einem Computer


Selams Erfolg dank SOS-Stipendienprogramm  

Viele begabte junge Menschen aus den SOS-Kinderdorf Programmen in Afrika haben nicht die Möglichkeit, zur Universität zu gehen - in vielen Ländern gibt es schlicht nicht genügend gute Universitäten und oft fehlt das Geld zur Finanzierung. Das SOS-Stipendienprogramm ermöglicht überdurchschnittlich begabten jungen Erwachsenen aus unseren Programmen ein Bachelor- oder Masterstudium an einer Hochschule im Ausland. SOS-Kinderdorf finanziert u. a. Studiengebühren, Unterkunft, Essen, Krankenversicherung sowie Studienmaterialien.

So wie für Selam, die nach dem Tod ihrer Mutter mit drei Jahren in das SOS-Kinderdorf Addis Abeba in Äthiopien kam. Schon in der Grundschule fiel sie durch ihre Wissbegier und schnelle Auffassungsgabe auf, sodass sie nach der 7. Klasse auf ein Internat in Swasiland wechselte und dank des Stipendiums ihren High School Abschluss machten konnte. Im Anschluss ging sie in die USA, wo sie Internationale Beziehungen studierte und ihr Interesse für soziale Gerechtigkeit geweckt wurde: Selam bewarb sich erneut erfolgreich für ein Stipendium und machte in Innsbruck ihren Master in Internationalem Gesundheits- und Sozialmanagement. „Mir ist es wichtig, durch das, was ich tue, nachhaltig etwas im Leben anderer Menschen zu bewirken“, sagt die heute 30-Jährige. „Ich habe so viel Ungerechtigkeit in meinem Land gesehen, das hat in mir den Willen gestärkt zu helfen und Einfluss zu nehmen.“ Nun promoviert Selam im Bereich medizinische Forschung im öffentlichen Gesundheitswesen an der Medizinischen Universität Wien. Ihr Ziel ist es, ein paar Jahre in Europa zu bleiben und praktische Erfahrung zu sammeln, dann möchte sie nach Afrika zurückkehren und das Wissen weitergeben.

Selam bei ihrem Abschluss


Stimmen unserer Unternehmensspender 

2022 haben wir in einer groß angelegten Umfrage verschiedene Unternehmensspender um Feedback gebeten. Die Resonanz war überwältigend:

Ihre Ansprechpartnerin

Ich berate Sie gerne.

Porträt Felicitas Autsch
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