#weiljedereinefamiliebraucht Kampagne
#weiljedereinefamiliebraucht

Internationaler Tag der Familie

Am 15. Mai 2019 findet – wie jedes Jahr – der „Internationale Tag der Familie“ statt. Er entstand 1993 durch eine Resolution der UN-Generalversammlung. An diesem Tag soll an die Familie als grundlegende Einheit der Gesellschaft erinnert werden. Die Bedeutung von Familie hat sich seit 25 Jahren nicht verändert, ihre Definition allerdings schon.

#weiljedereinefamiliebraucht-Kampagne

#weiljedereinefamiliebraucht Gewinnspiel

Anlässlich des „Internationalen Tags der Familie“ initiiert SOS-Kinderdorf zum zweiten Mal die #weiljedereinefamiliebraucht-Kampagne. 

Knapp 25 Influencer werden an der Aktion teilnehmen und stellen ihre Kreativität unter Beweis. Dazu setzen die Influencer Holzhäuschen, die sie nach Wunsch individuell gestaltet können, in Szene und erzählen ihrer Community, welche Bedeutung für sie Familie hat. Die Häuschen stehen als Symbol für Familie, Geborgenheit und Zuhause und wurden von Bewohnern der SOS-Dorfgemeinschaft Hohenroth gefertigt. Außerdem werden auf den Plattformen der Influencer sowie auf dem Instagram-Kanal von SOS-Kinderdorf „Greenery Sets“ an die Community verlost – bestehend aus einem SOS-Holzhäuschen und einer Doli Trinkflasche. Genauere Informationen zur Teilnahme an dem Gewinnspiel gibt es hier.  

Im letzten Jahr haben 13 Do-It-Yourself-Influencer an der Aktion teilgenommen. Es sind kreative Settings entstanden und die Influencer konnten sich mit ihren Followern über die Bedeutung von Familie austauschen.

Wie wird Familie eigentlich definiert?
#weiljedereinefamiliebraucht

Früher war der Begriff „Familie“ klar definiert und wurde mit Blutsverwandtschaft gleichgesetzt. „Blut ist dicker als Wasser“ sagt man, doch das gilt heute nur noch begrenzt. Heute ist Familie mehr als nur biologische Verwandtschaft: Patchwork-, Regenbogen- und auch Kinderdorffamilien sind schöne Beispiele hierfür. 

Familie ist etwas sehr persönliches und so ist auch ihre Definition heute ganz individuell: Familie ist vor allem ein sozialer Raum, der von Geborgenheit, Nähe, Vertrauen, Verlässlichkeit und Solidarität geprägt ist. In der Familie lernen Kinder und Jugendliche ganz grundsätzliche und elementare Dinge des Lebens. Sie können ihre Fähigkeiten und Grenzen erproben. Sie erwerben soziale Kompetenz und lernen, Rücksicht zu nehmen. Gemeinsame Rituale, Strukturen und Erlebnisse spielen dabei eine große Rolle. 

Und gerade weil Familie ganz individuell definiert wird, ist es nicht wichtig, wer zu ihr gehört, sondern dass man eine Familie hat. Eine Familie, die für Einen da ist und Halt gibt: #weiljedereinefamiliebraucht.


Wie wird Familie bei SOS-Kinderdorf gelebt?

Die Familie und der Gemeinschaftsgedanke stehen bei SOS-Kinderdorf im Mittelpunkt. Der Gründer von SOS-Kinderdorf Hermann Gmeiner hatte eine klare Vision: Ein Kind braucht eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf. Das ist auch heute noch so. Ein SOS-Kinderdorf setzt sich aus mehreren Kinderdorffamilien und in der Regel zusätzlichen offenen Angeboten zusammen. Die Kinderdorffamilien bestehen aus einer Kinderdorfmutter oder einem -vater und bis zu sechs Mädchen und Jungen. Zusätzliche SOS-Mitarbeiter ergänzen die Familie.

Auch über die SOS-Kinderdorffamilien hinaus unterstützt SOS-Kinderdorf Väter und Mütter bei der Wahrnehmung ihrer elterlichen Aufgabe von Beginn an – unter anderem mit Frühen Hilfen, Spielgruppen, Erziehungsberatung und der Möglichkeit, Kontakte und soziale Netze in den SOS-Einrichtungen zu knüpfen.


Familie ist Wurzeln, Identität, Halt, Konflikt, Wut, Trauer, Liebe, Anstrengung und Leichtigkeit. Sie ist mein Morgen und mein Abend, mein Nachmittag und manchmal auch Nacht. Sie ist erfüllend und zart und laut und bunt und müde und lebendig. Ich bin so dankbar sie zu haben!

@annasmesny_tepetua