Tobias fand Halt im SOS-Kinderdorf
Kinderarmut in deutschen Großstädten

Halt geben, wenn eine Welt zerbricht

Tobias und das wiedergefundene Lächeln

Zugegeben: Prozentzahlen zu Handelsüberschüssen, Exportquoten und ständig sinkende Arbeitslosenzahlen verkaufen sich besser als Armutsstatistiken. Dabei sind diese – vor allem in deutschen Großstädten – absolut alarmierend. Hier ist fast jeder dritte junge Mensch akut von Armut bedroht. Im täglichen Leben dieser Kinder und Jugendlichen bedeutet das oft Stigmatisierung in der Schule, schlechte Aufstiegschancen, kaum Teilhabe am kulturellen Leben und – profan, aber deswegen nicht weniger schlimm – billige, ungesunde Ernährung. Das traurige Fazit: In einer der wohlhabendsten Industrienationen der Welt bestimmt die soziale Herkunft nach wie vor maßgeblich die Zukunftsperspektiven junger Menschen.

Wir schauen nicht weg!

Kinderarmut ist in Deutschland mitten unter uns. Genau aus diesem Grund leistet SOS-Kinderdorf gezielt dort Hilfe, wo die Probleme entstehen. Mit der Hilfe unserer Unternehmenspartner wird der Ausbau urbaner SOS-Hilfsaktivitäten konsequent vorangetrieben. Dazu gehören sowohl ambulante Angebote wie Förderunterricht, Erziehungsberatung und soziale Mittagstische als auch ganze städtische Kinderdörfer. Dort finden junge Menschen Fürsorge und Schutz, während sie zugleich in ihrer vertrauten Umgebung aufwachsen.

Grafik zum Thema Kinderarmut - Vergleich der Großstädte

Gute Zukunftschancen - dank der Förderung im SOS-Kinderdorf

Welch gute Geschichten sich „schreiben“ lassen, wenn man vor Ort präsent ist, zeigt das Beispiel von Tobias*: Mit gerade einmal 13 Monaten wurde er von seiner suchtkranken Mutter in die Obhut eines städtischen SOS-Kinderdorfs gegeben – wo bereits seine drei älteren Geschwister lebten. Man sah dem Kleinkind sofort an, wie sehr es unter der mangelnden Fürsorge zu Hause gelitten hatte.

Dank der liebevollen Betreuung im SOS-Kinderdorf ist aus dem apathisch wirkenden Baby mittlerweile ein aufgeweckter, interessierter 10-jähriger Junge geworden – mit großer Begeisterung für Angelausflüge und Lego-Technik-Bausätze. Auch in der Schule läuft es nach anfänglichen Schwierigkeiten richtig gut. „Tobias weiß, dass er bei uns einen sicheren Ort und ein Zuhause gefunden hat“, sagt seine Kinderdorfmutter stolz.

*Namen und Abbildungen wurden zum Schutz der realen Personen geändert.

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