Tobias fand Halt im SOS-Kinderdorf
Kinderarmut in deutschen Großstädten

Halt geben, wenn eine Welt zerbricht

Tobias und das wiedergefundene Lächeln

45.748 Fälle von akuter und latenter Kindswohlgefährdung meldeten die deutschen Jugendämter 2017. Solche Statistiken kann man nüchtern betrachten, sie erschreckend finden, sich die Frage stellen, wie so etwas in einem der wohlhabendsten Länder der Erde mit all seinen sozialen Sicherungssystemen überhaupt möglich ist. Und doch entfalten derlei Zahlen erst beim Blick auf die individuellen menschlichen Tragödien dahinter ihre ganze Wucht.

Durch das soziale Netz gefallen

Eine solche Tragödie war lange Zeit das Leben der kleinen Sophie*. Die Eltern: schwer drogenabhängig, zu jung und heillos überfordert, um dem Mädchen ansatzweise eine Kindheit zu bieten. Sophies Alltag: ein tristes Dasein in einer verwahrlosten Wohnung, ohne Tagesablauf und eigenes Kinderzimmer, zwischen Fertiggerichten, Pizzaschachteln und dem Fernseher als einzigem Mittelpunkt. Davor brachte ihr Vater oft Nächte mit gewaltverherrlichenden Videospielen zu, während Sophie apathisch auf den Bildschirm starrte. Und als ob all dies nicht erschütternd genug wäre, nahm jahrelang niemand Notiz von diesem traurigen Schicksal, weder Verwandte noch staatliche Stellen.

Sophie

Start in ein besseres Leben – dank SOS-Kinderdorf

Zum Besseren wandte sich Sophies Leben erst, als sie eingeschult werden sollte und wochenlang nicht erschien. Endlich traten die Behörden auf den Plan – heute wird das Mädchen von SOS-Kinderdorf betreut. Die Mitarbeiter unserer Organisation helfen ihr behutsam bei der Verarbeitung der traumatischen Erlebnisse und schenken ihr so eine zweite Chance im Leben.

*Name wurde zum Schutz der realen Person geändert.

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