SOS-Kinderdorf unterstützt Kinder wie Malina
Wenn zuhause nicht mehr sicher ist

Wenn Kinder ihre Eltern verlieren

Wenn ein Kind nicht mehr bei seiner Familie bleiben kann, ist das für alle Beteiligten eine Extremsituation. 

Doch nicht immer ist das eigene Zuhause der beste Ort für ein behütetes Aufwachsen. SOS-Kinderdorf setzt sich dafür ein, auch in solchen Momenten, die beste Lösung für die Betroffenen zu finden.

Liebe, Geborgenheit und Zuwendung: Das eigene Elternhaus sollte der Ort sein, an dem Kinder all dies bekommen. Doch nicht alle Kinder haben das Glück in intakten Familien aufwachsen zu dürfen. 

Alle 13 Minuten wird ein Kind in Deutschland wegen Kindesgefährdung aus seiner Ursprungsfamilie genommen.

Quelle: Bertelsmann Stiftung, Destatis, Bundesregierung

Die Gründe dafür sind vielfältig: Überforderte Eltern, Vernachlässigung und Misshandlung sind laut Statistischem Bundesamt mit die häufigsten Gründe, warum Kinder nicht mehr zu Hause bleiben können oder wollen.

Eine Inobhutnahme ist zunächst nur eine vorübergehende Maßnahme

In der Folge überlegen die Ämter gemeinsam mit den Eltern und den betroffenen Kindern, wie es am Besten weitergeht. Können die Bedingungen zuhause so verändert werden, dass das Kind wieder zu seinen Eltern zurück kann? Oder wäre die stationäre Unterbringung zum Beispiel in einem Heim, einer Pflegefamilie oder einer betreuten Wohnung die bessere Wahl? 2017 lebten rund 181 000 Kinder und Jugendliche in einer Pflegefamilie, einem Heim oder einer anderen betreuten Wohnform.

SOS-Kinderdorf unterstützt Kinder, die nicht mehr zuhause leben können, mit zahlreichen Angeboten. Wir stellen Inobhutnahmeplätze zur Verfügung, um Kindern in akuten Notsituationen zu helfen. Kann ein Kind längerfristig nicht zu seiner Familie zurück, bieten wir in unseren Kinderdorf-Familien und Wohngruppen die Chance auf ein liebevolles neues Zuhause.

Kinder und Eltern zu trennen, ist immer ein schwerer Eingriff, weshalb es bei den Behörden hohe Auflagen für einen solchen Schritt gibt. Wenn aber das Wohl eines Kindes gefährdet ist, muss das Jugendamt zu seinem Schutz eingreifen.

Damit es gar nicht erst so weit kommt, unterstützt SOS-Kinderdorf Kinder und Eltern neben stationären auch mit zahlreichen präventiven ambulanten Angeboten.

So hilft SOS-Kinderdorf

Kinder in Gewaltsituationen brauchen Hilfe. Diese stellen wir mit folgenden Angeboten sicher:

Erziehungsberatungen und Elternarbeit

Wir stärken Eltern in ihrer Erziehung, um Überforderungssituationen zu minimieren und das Verhältnis zwischen Eltern und Kinder zu stärken

Präventionsprojekte

Wir arbeiten präventiv mit Eltern, Kindern, Jugendlichen und Fachkolleginnen, um Kreisläufe aus Überforderung und Gewalt frühzeitig zu durchbrechen

Beratungszentrum Kinderschutz

In akuten Krisensituationen bieten wir Kindern und Jugendlichen schnelle Hilfe.

Kinderdorf-Familien und Wohngruppen

Kann ein Kind nicht mehr bei seinen Eltern leben, bieten wir ihm ein liebevolles neues Zuhause.

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