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Das Kinderdorf in der Stadt

Geborgenheit auch in der Stadt

Seit vielen Jahren wachsen die Ballungszentren in Deutschland stetig an, während ländliche Gegenden zunehmend verwaisen. Aus diesem Grund baut SOS-Kinderdorf seine Angebote dort aus, wo viele Hilfe brauchen: In den Städten. Mit dem SOS-Kinderdorf Berlin-Moabit eröffnete im Jahr 2004 das erste deutsche Kinderdorf in einer Großstadt. Dieses erste städtische Kinderdorf ist bis heute speziell darauf ausgerichtet, die Bedarfe eines sozialen Brennpunkts direkt vor Ort aufzugreifen. Die Kinderdorffamilien sind vor allem für Kinder gedacht, die ein neues Zuhause brauchen und trotzdem in ihrem gewohnten, städtischen Umfeld bleiben wollen. Neben einem Zuhause für mehrere Kinderdorffamilien ist es gleichzeitig auch ein offenes, einladendes Haus für alle Generationen und Kulturen im unmittelbaren Umkreis. 

Zusätzlich zur langfristigen Unterbringung von Kindern in Kinderdorffamilien bieten die städtische Kinderdörfer von der Hausaufgabenhilfe, interkulturelle Erziehungs- und Familienberatung, einem subventionierten Mittagstisch, Angebote der Kindertagesbetreuung und Schulsozialarbeit bis hin zu einem offenen Treffpunkt vieles an. 

Für mehr Chancengerechtigkeit

SOS-Kinderdorf engagiert sich hier, da viele Familien in Ballungsräumen immer weniger finanzielle Ressourcen haben, um an dem Leben teilzuhaben, das um sie herum stattfindet. Es geht darum, für Chancengerechtigkeit zu sorgen und  benachteiligte Kinder zu fördern. Gerade hier kann SOS-Kinderdorf  schon mit viel bewegen dank der Unterstützung durch Spenden oder die Mitarbeit von Ehrenamtlichen.

Städtische Kinderdörfer gibt es bereits in den folgenden deutschen Großstädten:

Zusätzlich werden derzeit neue Angebote in Hamburg und Dortmund aufgebaut.