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Ein neues SOS-Kinderdorf für Hamburg

Geborgenheit auch in der Stadt

Ein Hafen für Familien

Seit vielen Jahren wachsen die Ballungszentren in Deutschland stetig an, während ländliche Gegenden zunehmend verwaisen. Aus diesem Grund baut SOS-Kinderdorf seine Angebote dort aus, wo viele Hilfe brauchen: In den Städten. Städtische Kinderdörfer sind speziell darauf ausgerichtet, die Bedarfe eines sozialen Brennpunkts direkt vor Ort aufzugreifen. Die Kinderdorffamilien sind vor allem für Kinder gedacht, die ein neues Zuhause brauchen und trotzdem in ihrem gewohnten Umfeld bleiben wollen. Denn Kinder mit solch einem Schicksal sollten dort leben, wo sie auch bisher ihre Freunde, Schule oder Sportverein haben. Neben einem Zuhause für mehrere Kinderdorffamilien ist es gleichzeitig auch ein offenes, einladendes Haus für alle Generationen und Kulturen im unmittelbaren Umkreis. 


Warum braucht Hamburg ein neues SOS-Kinderdorf?

In Hamburg fehlen Plätze für Kinder, die nicht bei ihren Eltern aufwachsen können. Das neue Haus bietet ein liebevolles Zuhause mit 18 Plätzen.

Bereits seit über 40 Jahren ist SOS-Kinderdorf in Hamburg präsent und hilft jungen Menschen und Eltern in ganz unterschiedlichen Situationen.

Das bisherige Familienzentrum in Dulsberg ist zu klein für die vielen wichtigen Angebote. Ab 2020 werden diese am neuen Standort untergebracht.

"Das ist ein ganz neues Konzept. Anstatt die Kinder von Orten wegzuholen, wo sie gefährdet sind, gehen wir dorthin, wo die Probleme entstehen."

Dr. Birgit Lambertz, Geschäftsführerin und stellvertretende Vorstandsvorsitzende des SOS-Kinderdorf e.V.

43,2

Prozent aller Kinder in Dulsberg leben bei Alleinerziehenden

2500

Hamburger Kinder und Jugendliche leben nicht bei ihren leiblichen Eltern

50

Prozent der fremd untergebrachten Kinder und Jugendlichen sind außerhalb der Stadtgrenzen von Hamburg untergebracht

9,2

Prozent der 15- bis 65-Jährigen in Dulsberg sind arbeitslos – fast doppelt so viele wie in anderen Stadtteilen Hamburgs

58.435

Kinder unter achtzehn Jahren bezogen 2015 Sozialleistungen. Jedes fünfte Kind in Hamburg lebt im SGB II-Bezug

45,1

Prozent der unter Fünfzehnjährigen in Dulsberg bezog im Jahr 2015 Sozialleistungen. In Hamburg waren dies durchschnittlich 20,9%

Für mehr Chancengerechtigkeit

Im neuen SOS-Kinderdorf Hamburg werden ab 2020 bis zu drei Kinderdorffamilien ein neues Zuhause finden. Außerdem entsteht dort mit dem neuen SOS-Familienzentrum ein Ort der Begegnung, Bildung und Unterstützung für alle Hamburger. Zu diesem öffentlichen Bereich gehören ein Familiencafé, ein Kinderkleiderladen sowie mehrere Kursräume.

Helfen Sie mit Ihrer Spende

Wenn Sie speziell für den Neubau des SOS-Kinderdorfs Hamburg spenden möchten, dann vermerken Sie dies bitte im abschließenden Freitextfeld mit „Spende für das SOS-Kinderdorf Hamburg“. Das Freitextfeld finden Sie in Schritt 3 des Spendenprozesses.

Ob monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich – auch ein kleiner Beitrag ist für uns sehr wertvoll, um benachteiligten jungen Menschen einen positiven Start ins Leben zu ermöglichen.

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Weitere städtische Kinderdörfer

Das SOS-Kinderdorf Berlin war 2005 das erste SOS-Kinderdorf in einer Großstadt. SOS-Kinderdorf engagiert sich hier, da viele Familien in Ballungsräumen immer weniger finanzielle Ressourcen haben, um an dem Leben teilzuhaben, das um sie herum stattfindet. Es geht darum, für Chancengerechtigkeit zu sorgen und  benachteiligte Kinder zu fördern. Gerade hier kann SOS-Kinderdorf  schon mit viel bewegen dank der Unterstützung durch Spenden oder die Mitarbeit von Ehrenamtlichen.

Städtische Kinderdörfer gibt es bereits in den folgenden deutschen Großstädten:

Zusätzlich werden derzeit weitere Angebote in Dortmund aufgebaut.