SOS-Fachtagung 2005

Wohin steuert die stationäre Erziehungshilfe?

In Zeiten eines gesellschaftlichen Wandels, der geprägt ist durch die zunehmende Ökonomisierung aller Bereiche und durch den Abbau sozialstaatlicher Sicherungen, verschärfen sich insbesondere die Lebenslagen von Kindern und ihren Familien. Zugleich verschlechtern die Bedingungen für die Kinder- und Jugendhilfe und damit auch für die stationären Hilfen. Wenn die stationäre Erziehungshilfe nicht zum Auslaufmodell einer modernisierten Kinder- und Jugendhilfe werden will, muss sie weiterhin dafür sorgen, dass sie die ihr anvertrauten Mädchen und Jungen sowie deren Eltern angemessen und ausreichend unterstützen kann. Sie muss verstärkt Position beziehen und klären, wofür sie konzeptionell steht, wohin sie sich entwickeln will und hinter welche fachlichen Standards sie zum Wohle der Betroffenen nicht zurückzutreten bereit ist.

Die Veranstaltung fand am 26. und 27. Oktober 2005 im Umweltforum Berlin statt. Ein Festakt anlässlich des 50jährigen Bestehens des SOS-Kinderdorf e.V. in Deutschland war in das Tagungsprogramm integriert.

In der Dokumentation 5 der SPI-Schriftenreihe sind die Beiträge der SOS-Fachtagung 2005 noch einmal zusammengefasst