Geschwisterbeziehungen verstehen und durchblicken
Eine Übersicht gängiger diagnostischer Konzepte und Instrumente
Christian Schrapper, Michaela Hinterwälder
2013

Band 12 der SPI-Materialien
Sozialpädagogisches Institut (Hrsg.)
ISBN: 978-3-936085-79-2
ISSN (online): 2568-9738
Schutzgebühr: 15,00€ zzgl. Versandkosten
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Inwieweit eignen sich die gängigen diagnostischen Instrumente und sozialpädagogischen Verfahren, die Bedeutung von Geschwisterbeziehungen insbesondere in der stationären Jugendhilfe einzuschätzen?
Inhaltsverzeichnis
Einführung
Verstehen und Durchblicken sozialer Verhältnisse, individueller Problemlagen und sozialpädagogischer Handlungsoptionen
Verstehen und Durchblicken sozialer Verhältnisse, individueller Problemlagen und sozialpädagogischer Handlungsoptionen
- Diagnostik und Fallverstehen im Spiegel der Jugendberichte des Bundes
Erstes Zwischenfazit: Diagnostik und Fallverstehen im Spiegel der Jugendberichte des Bundes
- Sozialpädagogische Fachdiskurse zu Diagnostik und Fallverstehen
- Die Professionalisierung Sozialer Arbeit seit 1980
- Konzeptionen und Verfahren für Fallverstehen und Diagnostik in Sozialer Arbeit und Jugendhilfe seit 1990
- Konferenzen und Tagungen, Handbücher und Überblicke
- Aktuelle Positionen und Beiträge zu einer Diagnostik in der Sozialen Arbeit und Sozialpädagogik
Zweites Zwischenfazit: Aktueller Stand des Kontroversen um diagnostische und fallverstehende Konzepte und Verfahren in der sozialen Arbeit und der Kinder- und Jugendhilfe
Die Einschätzung der Bedeutung von Geschwisterbeziehungen im Fallverstehen, in der Diagnostik und im Assessment im Feld der Kinder- und Jugendhilfe, insbesondere in der stationären Erziehungshilfe
- Entscheidungsorientiert-legitimatorische Verfahren und Instrumente
- Biografisch-rekonstruktive Verfahren
- Systemisch-konstruktivistische Verfahren und Instrumente
- Beziehungsanalytisch-inszenierende Verfahren
Drittes Zwischenfazit: Der Blick auf die Bedeutung von Geschwisterbeziehungen in diagnostischen und fallverstehenden Verfahren in der Kinder- und Jugendhilfe
Psychologische Testverfahren und Diagnoseinstrumente und ihr Blick auf die Geschwisterbeziehungen
Psychologische Testverfahren und Diagnoseinstrumente und ihr Blick auf die Geschwisterbeziehungen
- Instrumente für die Einschätzung und Bewertung von Beziehungs- und Entwicklungskonflikten („measure of conflicts in an intimate relationship“)
- Instrumente für die Einschätzung von Verhaltensproblemen, emotionalen Schwierigkeiten und sozialen Beziehungen von Kindern
- Projektive Instrumente und Verfahren
- Instrumente zur Einschätzung der familiären Bedingungen und der häuslichen Umgebung
- Instrumente und Verfahren zur Erfassung familiärer Systeme
Viertes Zwischenfazit: Psychologische Testverfahren zur Einschätzung der Bedeutung von Geschwisterbeziehungen
Exkurs: Ein Blick über den Zaun – die Erprobung von Instrumenten für eine Diagnostik von Geschwisterbeziehungen bei SOS-Kinderdorf Frankreich
Die Bedeutung von Geschwisterbeziehungen in der Entscheidungspraxis der Jugendhilfe – Befunde einer Aktenanalyse
Die Bedeutung von Geschwisterbeziehungen in der Entscheidungspraxis der Jugendhilfe – Befunde einer Aktenanalyse
- Analyseraster für die Durchsicht der Jugendamtsakten
- Geschwister in Jugendamtsakten – die Fallkonstellationen im Stichprobensample
- Die Wahrnehmung von Geschwistern in den Akten
- Diagnostische Instrumente
- Aktenführung
- Zusammenfassung der Befunde aus der Querschnittanalyse
- „Daniel“ – ein Fallbeispiel im Spiegel der Jugendamtsakte
- Was der Fall „Daniel“ exemplarisch zeigt
Fünftes Zwischenfazit: Die Ergebnisse der Aktenanalyse im Überblick
Gesamtfazit: Viele Diagnosekonzepte in der Praxis der Jugendhilfe, kein Fokus auf der Bedeutung von Geschwisterbeziehungen – was ist zu tun?
Gesamtfazit: Viele Diagnosekonzepte in der Praxis der Jugendhilfe, kein Fokus auf der Bedeutung von Geschwisterbeziehungen – was ist zu tun?
Autor*innen
Prof. Dr. phil. Christian Schrapper
Jahrgang 1952, Sozialarbeiter (grad.), Diplom-Pädagoge, von 1998 bis 2018 Professor für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik an der Universität Koblenz-Landau in Koblenz. Arbeitsschwerpunkte: Geschichte, Theorie und Methoden Sozialer Arbeit, insbesondere der Kinder- und Jugendhilfe. (Stand der Veröffentlichung 2019)
Michaela Hinterwälder
Jahrgang 1969, Diplompädagogin, Erzieherin, von 2007 bis 2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Pädagogik, Arbeitsbereich Sozialpädagogik, an der Universität Koblenz-Landau; seit November 2011 Referentin in der Abteilung Kindertageseinrichtungen beim Caritasverband für die Diözese Trier e.V. Arbeitsschwerpunkte: Kinder- und Jugendhilfe, Kinderschutz, Geschwisterforschung, Sozialpädagogische Diagnostik und Fallverstehen. (Stand der Veröffentlichung 2013)
Sozialpädagogisches Institut (Hrsg.)
Das Sozialpädagogische Institut (SPI) gehört zum Ressort Pädagogik des SOS-Kinderdorfvereins und ist sozialwissenschaftlich und beratend tätig. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen Praxisforschung und Evaluationen, Fachveranstaltungen und Fachpublikationen. Zentrale Aufgabe des Institutes ist es, die pädagogische Arbeit im SOS-Kinderdorf e.V. zu unterstützen und die Praxis der SOS-Einrichtungen im Kontext aktueller jugendhilfe- und sozialpolitischer Entwicklungen zur Diskussion zu stellen.
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