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Flüchtlingsarbeit in der Erziehungsberatung: Anforderungen an Berater/innen und Team

Felicitas Urbanek

2016

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Beitrag aus Zeitschrift für Kindschaftsrecht und Jugendhilfe (ZKJ), 7/2016

Wie können Flüchtlingsfamilien mit ungesichertem Aufenthaltsstatus in die ambulanten Regeleinrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe integriert werden? Welche Strukturen und Zugänge sind zu schaffen, damit diese Familien Beratungsangebote annehmen können?

Beschreibung

Die Idee, doch einfach die Türen für alle Kinder, Jugendlichen oder Eltern, unabhängig von ihrer Nationalität und ihrem Aufenthaltsstatus, offenzuhalten, reicht bei Flüchtlingsfamilien nicht aus. Diese Familien leben in derart großer sozialer und räumlicher Isolation, dass sie Angebote häufig nicht wahrnehmen, wenn sie nicht an sie herangetragen werden und sie diese im Rahmen einer vertrauten Beziehung kennenlernen können. Die Unerreichbarkeit der Flüchtlingseltern ist ein immer wieder berichtetes Hemmnis in der ambulanten Kinder- und Jugendhilfe.

Eine sinnvolle Arbeit mit den Familien erfordert einen erhöhten Zeitaufwand, eine erhöhte Flexibilität, die Bereitschaft, auch unter sehr ungewöhnlichen Bedingungen eine Beratung durchzuführen und nicht zuletzt, über ein Budget für Dolmetscher zu verfügen. In ihrem Beitrag geht Felicitas Urbanek auf strukturelle, fachliche und persönliche Anforderungen an Berater/-innen und ihre Teams in der Erziehungsberatung für Flüchtlingsfamilien ein.

AutorInnen

Felicitas Urbanek

Felicitas Urbanek ist Diplompsychologin und Psychologische Psychotherapeutin im SOS-Beratungszentrum München. (Stand der Veröffentlichung 2016)