Publikationen

Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in der Heimerziehung

Empfehlungen des Projektes „Beteiligung – Qualitätsstandard für Kinder und Jugendliche in der Heimerziehung"

Mechthild Wolff, Sabine Hartig

2010

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Beteiligung wird von vielen Erwachsenen als Leitidee akzeptiert, aber was macht aus Sicht der Jugendlichen eine gelingende Partizipation in der Praxis aus?

Beschreibung

Definitionen und Sichtweisen von Kindern und Jugendlichen zu möglichen Formen guter Beteiligung wurden bislang nur in geringem Umfang ermittelt. Ziel des hier beschriebenen Projektes „Beteiligung – Qualitätsstandard für Kinder und Jugendliche in der Heimerziehung" war es, die Qualität von Beteiligung in der Heimerziehung aus der Perspektive der Nutzerinnen und Nutzer zu definieren, da nur wenige Best-Practice-Beispiele von gelingender Beteiligung vorliegen.

Zur Erfassung der Sichtweisen von Kindern und Jugendlichen zum Thema Beteiligung wurde zunächst ein Workshop mit fünfzehn Jugendlichen und ihren Betreuerinnen und Betreuern aus sechs ausgewählten Heimen und daraufhin ein weiterer mit den entsprechenden Leitungspersonen durchgeführt. Auf Grundlage der Ergebnisse und Erkenntnisse aus diesem Projekt wurden Empfehlungen zur Entwicklung von Qualitätsstandards entwickelt. Diese wurden anschließend auf europäischer Ebene in die Initiative zur Betreuung fremduntergebrachter Kinder „Quality4Children“ und auf internationaler Ebene in den Diskussionsprozess um die Entwicklung der “United Nations Guidelines for the Protection of Children without Parental Care“ eingebracht.

Die Empfehlungen finden sich im Anhang auch in englischer Sprache.

AutorInnen

Prof. Dr. phil. Mechthild Wolff

Jahrgang 1962, Studium der Erziehungswissenschaft, Theologie sowie der Kinder- und Jugendpsychiatrie; Fachhochschulprofessorin für Pädagogik an der Hochschule Landshut, Fachbereich Soziale Arbeit, Projektleiterin des Forschungsprojektes „Beteiligung – Qualitätsstandard für Kinder und Jugendliche in der Heimerziehung“. Stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbandes Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen e.V. (IGfH) in Frankfurt am Main. (Stand der Veröffentlichung 2008)

Sabine Hartig

Jahrgang 1961, Diplomsozialpädagogin (FH), wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt „Beteiligung – Qualitätsstandard für Kinder und Jugendliche in der Heimerziehung“ an der Fachhochschule Landshut, Fachbereich Soziale Arbeit. Arbeitsschwerpunkte: Prävention im Jugendalter, Team- und Organisationsentwicklung sozialer Einrichtungen sowie Ehrenamt in Sozialen Diensten. (Stand der Veröffentlichung 2007)

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