Publikationen

Beteiligung macht stark

Empfehlungen für die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen

Sozialpädagogisches Institut (SPI), Deutschland

2015

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SOS-Kinderdorf e.V., Ressort Pädagogik (Hrsg.)

Das SGB VIII sieht eine weitreichende Beteiligung von Kindern und Jugendlichen vor. Wie lässt sich dies in der Kinder- und Jugendhilfe umsetzen? Die vorliegenden Empfehlungen fassen das Wesentliche zusammen.

Beschreibung

Kinder und Jugendliche stehen im Zentrum allen pädagogischen Handelns. Sie brauchen bestmögliche Entwicklungs- und Lernbedingungen für ihr Aufwachsen. Beteiligung ist dabei als pädagogisches Grundkonzept von besonderer Bedeutung. 

Mädchen und Jungen sind Experten für ihre Lebenslage. Sie können sich zu ihren Belangen äußern, wollen selber gestalten und auch eigene Wege gehen. Und sie melden berechtigte Ansprüche an, dies zu tun. Die Art und Weise, wie junge Menschen beteiligt werden, zeigt ihnen, welche Rolle ihnen zugedacht wird, und beeinflusst zugleich ihre Selbst- und Weltsicht sowie ihr Handeln. Beteiligung hat sich als Voraussetzung für eine positive Persönlichkeitsentwicklung erwiesen. Sie bildet den Rahmen für die Umsetzung der Kinderrechte sowie das Einüben demokratischer Formen des sozialen Miteinanders. Das SGB VIII sieht ausdrücklich vor, dass Kinder, Jugendliche und ihre Familien maßgeblich den Hilfeprozess mitgestalten können.

AutorInnen

Sozialpädagogisches Institut (Hrsg.)

Das Sozialpädagogische Institut (SPI) gehört zum Ressort Pädagogik des SOS-Kinderdorfvereins und ist sozialwissenschaftlich und beratend tätig. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen Praxisforschung und Evaluationen, Fachveranstaltungen und Fachpublikationen. Zentrale Aufgabe des Institutes ist es, die pädagogische Arbeit im SOS-Kinderdorf e.V. zu unterstützen und die Praxis der SOS-Einrichtungen im Kontext aktueller jugendhilfe- und sozialpolitischer Entwicklungen zur Diskussion zu stellen.

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