Hilfeplanung als Kontraktmanagement? Gemeinsam Hilfe planen und Ziele entwickeln

Wolfgang Sierwald, Marion Strehler
2005
template_spimaterialien04_cover
Band 4 der SPI-Materialien

ISSN: 1868-2790

ISSN (online): 2568-9738

Diese Publikation ist leider vergriffen.

Download

(PDF 344,3 KB)
Wie kann im Hilfeplanverfahren sichergestellt werden, dass flexibel auf Kinder und Eltern eingegangen wird? Wie können diese bei ihrer Lebensplanung optimal unterstützt werden?
Nach einer Analyse gängiger Hilfeplanpraxis, die vor allem die besondere Bedeutung gelingender Kooperation zwischen den beteiligten öffentlichen und freien Trägern herausarbeitet, präsentiert der Materialienband Empfehlungen für die Fachpraxis.
Am Modellstandort Nürnberg – Fürth – Erlangen wurden mit Fachpraktikern Methoden und Werkzeuge zur Zielfindung und -formulierung umgesetzt und weiterentwickelt, die an den Stärken der Beteiligten ansetzen, Handlungs- und Entwicklungsspielräume eröffnen und zu einem gemeinsamen Qualitätsverständnis führen.
Der Band bietet einen praxisnahen Einblick in die Arbeit des vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Projektes "Hilfeplanung als Kontraktmanagement?". Weiterführende Informationen zum Projekt bietet die zeitgleich erschienene Dokumentation 4 der SPI-Schriftenreihe.
Einführung
  • Standortbeschreibung Nürberg-Fürth-Erlangen
 Vorgehen und Ergebnisse
  • Überblick: Projektphasen am Modellstandort Nürnberg-Fürth-Erlangen
  • Implementierung des Bundesmodellprojektes (September 2003): Ausbildung von Kooperationsstrukturen
  • Analyse des Hilfeplanverfahrens (September 2003 bis Januar 2004)
  • Weiterentwicklung des Hilfeplanverfahrens (März bis Juni 2004)
  • Umsetzung, Erprobung und Transfer (Juli 2004 bis Mai 2005)
  • Abschlussphase: Sicherung von Wissens- und Kooperationsstrukturen (Juni 2005)
  • Verdichtung und Bewertung der Ergebnisse
  • Thesen zur Entwicklung des Hilfeplanverfahrens
  • Ansatzmöglichkeiten und Empfehlungen
Methoden und Vereinbarungen für die praktische Arbeit
  • Grundverständnis von Hilfeplanung
  • Zielfindung und Zielformulierung im Hilfeplanverfahren
  • Kooperative Vereinbarungen und Haltungen auf der fallübergreifenden Ebene
  • Ausblick
Dr. phil. Wolfgang Sierwald
Jahrgang 1958, Psychologe, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Sozialpädagogischen Institut des SOS-Kinderdorf e.V. Arbeitsschwerpunkte: Praxisforschung in der Kinder- und Jugendhilfe und interne Datenanalysen, Forschungsprojekte im Bereich Kinderdorffamilien, Geschwister in der Fremdunterbringung, Beteiligung im Heimalltag, Hilfeplanung in der Kinder- und Jugendhilfe, Frühe Hilfen und Leaving Care. (Stand der Veröffentlichung 2017)
Marion Strehler
Jahrgang 1973, Diplomsoziologin, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt „Hilfeplanung als Kontraktmanagement?“ am Sozialpädagogischen Institut im SOS-Kinderdorf e.V., zuvor freie Mitarbeiterin am Institut für Jugendforschung. Arbeitsschwerpunkte: Jugendhilfe, Hilfeplanung, Partizipation von Kindern und Jugendlichen. (Stand der Veröffentlichung 2005)
Wolfgang Sierwald, Marion Strehler

Geschwisterbeziehungen verstehen und durchblicken


2013
Wolfgang Sierwald, Marion Strehler

Beteiligung ernst nehmen


2003