Herkunftsfamilien in der Kinder- und Jugendhilfe

Sozialpädagogisches Institut (Hrsg.)
2004
template_dokumentation03_cover
Dokumentation 3 der SPI-Schriftenreihe

ISSN: 2569-4812

ISSN (online): 2569-4820

Diese Publikation ist leider vergriffen.

Download

(PDF 661,6 KB)
Wie kann die Zusammenarbeit zwischen Herkunftseltern und Einrichtungen der Erziehungshilfe gelingen?
Das Sozialgesetzbuch Achtes Buch Kinder- und Jugendhilfe verpflichtet zu einer intensiven Zusammenarbeit mit Eltern, die Hilfen zur Erziehung in Anspruch nehmen. Diese Anforderung ist in der Praxis noch längst nicht überall umgesetzt.
Die Frage, wie sich die Zusammenarbeit zwischen Jugendamt, Einrichtungen der Erziehungshilfe und den Herkunftseltern partnerschaftlich, vertrauensvoll und effektiv gestalten lässt, stand im Mittelpunkt der Beiträge und Diskussionen der Fachtagung vom 10. bis 12. Februar 2003, die vom SOS-Kinderdorf e.V., dem Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge und dem Netzwerk Herkunftseltern e.V. durchgeführt wurde.
Jürgen Blandow 
Herkunftseltern als Klienten der Sozialen Dienste: Ansätze zur Überwindung eines spannungsgeladenen Verhältnisses

Carsten Lehmann 
Ressourcenaktivierende Familienarbeit – Erfahrungen mit einem praktischen Ansatz 

Josef Faltermeier 
Herkunftseltern und Fremdunterbringung: Situation, Erleben, Perspektiven 

Klaus D. Müller 
„Familie im Stadtteil“ – niederschwellige Hilfen für junge Familien in der Nachbarschaft 

Reinhard Wiesner 
Herkunftseltern als Partner der Sozialen Dienste – zwischen Recht und Realität 

Nanina Sefzig 
Herkunftseltern vor und während der Fremdunterbringung – zwei Fallbeispiele 

Wolfgang Graßl und Wilhelm Wellessen 
Qualitätsstandards und Qualitätssicherung für die Zusammenarbeit mit Herkunftsfamilien 

Lothar Unzner 
Aktuelle Beiträge aus der Bindungsforschung in ihrer Bedeutung für das Verhältnis zwischen Herkunftseltern und ihrem Kind 

Silvia Dunkel 
Gruppenarbeit mit Herkunftseltern 

Werner Schefold 
Perspektiven für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Herkunftseltern und Sozialen Diensten 

Christian Schrapper 
... und wer sind die besseren Eltern?
Anmerkungen zur Zusammenarbeit professioneller Pädagoginnen und Pädagogen mit Herkunftseltern
Prof. Dr. phil. Jürgen Blandow
Jahrgang 1940, Erziehungswissenschaftler, Hochschullehrer im Studiengang Sozialpädagogik/Sozialarbeitswissenschaften der Universität Bremen. Arbeitsschwerpunkte: Theorie und Geschichte der Jugendhilfe, Strukturanalysen zur Heimerziehung und zum Pflegekinderwesen. (Stand der Veröffentlichung 2004)
Silvia Dunkel
Jahrgang 1959, Diplomsozialpädagogin (FH), Paar- und Familientherapeutin (GAG, DGSF) und Gruppentherapeutin (STR); langjährige Berufserfahrung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, beim Allgemeinen Sozialdienst und in der Fremdunterbringung von Kindern und Jugendlichen. Derzeit Gruppenleitung der Arbeitsgruppe Elternarbeit/Gruppenarbeit im Stadtjugendamt München, die in das Sachgebiet „Pflegekinderdienst und Adoption“ in der Abteilung „Erziehungsangebote“ integriert ist. (Stand der Veröffentlichung 2004)
Dr. phil. Josef Faltermeier
Jahrgang 1947, Leiter des Arbeitsfeldes „Kindheit, Jugend, Familie, Gleichstellung“ im Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge, Frankfurt am Main. Arbeitsschwerpunkte: Jugend- und Familienpolitik, Bildung junger Menschen, Konzeptentwicklung öffentlicher Erziehung, Kinderschutz. (Stand der Veröffentlichung 2004)
Wolfgang Graßl
Jahrgang 1956, Diplompädagoge, Diplomsozialpädagoge (FH), Systemischer Familientherapeut; seit 1989 Referent und seit 2005 Abteilungsleiter im Geschäftsbereich Personal und Pädagogik des SOS-Kinderdorf e.V. Arbeitsschwerpunkte: Steuerung und Planung von SOS-Einrichtungen in personeller, konzeptioneller und angebotsbezogener Hinsicht sowie die qualitative Weiterentwicklung insbesondere der familienanalogen Betreuungssettings. (Stand der Veröffentlichung 2011)
Carsten Lehmann
Jahrgang 1963, Diplomlehrer, Sonderpädagoge und Sprachheillehrer, derzeit Ausbildung zum Betriebswirt; seit 1997 Einrichtungsleiter des DRK Kinder- und Jugendheims „Am Stern“ in Potsdam. Arbeitsschwerpunkte: Ressourcenorientierte Zusammenarbeit mit Herkunftsfamilien, Erlebnispädagogische Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe und neue Wege bei der Kooperation zwischen Jugendhilfe und Schule. (Stand der Veröffentlichung 2004)
Prof. Dr. Klaus D. Müller
Jahrgang 1944, Diplompädagoge, Sozialarbeiter mit Praxiserfahrung in verschiedenen Berufsfeldern; seit 1975 Hochschullehrer am Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit, Fachhochschule Frankfurt. Arbeitsschwerpunkte: Theorien und Methoden der Sozialen Arbeit, Sozialmanagement, Familienarbeit (Mitinitiator von „Familie im Mittelpunkt/Families First“ in Deutschland), Organisationsentwicklung und Praxisberatung. (Stand der Veröffentlichung 2004)
Prof. Dr. rer. soc. Werner Schefold
Jahrgang 1943, Professor für Sozialpädagogik an der Fakultät für Pädagogik der Universität der Bundeswehr München. Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte: Entwicklung der Sozialen Arbeit, insbesondere der Hilfen zur Erziehung; Theorien, insbesondere Hilfetheorien in der Sozialen Arbeit; sozialwissenschaftliche Rekonstruktion der Verläufe psychosozialer Krisen und Krisenintervention. (Stand der Veröffentlichung 2004)
Prof. Dr. phil. Christian Schrapper
Jahrgang 1952, Sozialarbeiter (grad.), Diplom-Pädagoge, von 1998 bis 2018 Professor für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik an der Universität Koblenz-Landau in Koblenz. Arbeitsschwerpunkte: Geschichte, Theorie und Methoden Sozialer Arbeit, insbesondere der Kinder- und Jugendhilfe. (Stand der Veröffentlichung 2019)
Nanina Sefzig
Jahrgang 1958, geschiedene Mutter von vier Kindern; die jüngste Tochter wurde 1985 nach der Geburt zur Adoption frei gegeben, seit drei Jahren guter Kontakt zwischen Mutter und Tochter. Abitur auf dem zweiten Bildungsweg, Diplompädagogin mit dem Schwerpunkt Erwachsenenbildung, Zusatzausbildung zur systemischen Familientherapeutin; tätig in der Erwachsenenbildung. Vorstandsfrau des bundesweiten Vereins „Netzwerk Herkunftseltern e.V.“ und Geschäftsführerin des Vereins in Nordrhein-Westfalen. (Stand der Veröffentlichung 2004)
Dr. rer. nat. Lothar Unzner
Jahrgang 1956, Diplompsychologe, Studium der Psychologie und Pädagogik an der Universität Regensburg; wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Philipps-Universität Marburg und der Ruhr-Universität Bochum, langjähriger Leiter eines entwicklungstherapeutischen Heimes für Kleinkinder; zurzeit Leiter der Frühförderstellen des Einrichtungsverbundes Betreuungszentrum Steinhöring im Landkreis Erding; wissenschaftliche Arbeit und Veröffentlichungen zur Motivationsentwicklung und Bindung, insbesondere Bindung und Fremdunterbringung; Lehraufträge und Fortbildungsreferent. (Stand der Veröffentlichung 2004)
Wilhelm Wellessen
Jahrgang 1953, Diplompädagoge, Diplomsozialpädagoge (FH), Weiterbildung in Systemischer Beratung und Therapie. Seit 1998 Mitarbeiter im SOS-Kinderdorf Schwarzwald, Bereichsleiter für den Bereich „Kinderdorffamilien“; langjährige Berufserfahrung in der stationären Erziehungshilfe. (Stand der Veröffentlichung 2004)
Prof. Dr. jur. Dr. rer. soc. h. c. Reinhard Wiesner
Jahrgang 1945, Jurist, Ministerialrat, Leiter des Referates Kinder- und Jugendhilferecht im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Berlin/Bonn, Honorarprofessor an der Freien Universität Berlin; Herausgeber eines Kommentars zum SGB VIII – Kinder- und Jugendhilfe – und Mitherausgeber des Zentralblattes für Jugendrecht; zahlreiche Veröffentlichungen zum Kinder- und Jugendhilferecht und zum Kindschaftsrecht. (Stand der Veröffentlichung 2005)
Sozialpädagogisches Institut (Hrsg.)

Hilfeplanung – reine Formsache?


2005
Sozialpädagogisches Institut (Hrsg.)

Qualitätsentwicklung und Qualitätswettbewerb


2003
Sozialpädagogisches Institut (Hrsg.)

Sozialraumorientierung auf dem Prüfstand


2001