Junge Frauen unterschiedlicher Hautfarbe blicken auf Unterrichtsmaterial
Berufsbezogene Hilfen

Junge Menschen für Ausbildung und Beruf stark machen

Die berufsbezogenen Hilfen des SOS-Kinderdorf e.V. richten sich an junge Menschen in schwierigen Lebenslagen, an benachteiligte Jugendliche sowie an Jugendliche mit Förderbedarf. Ziel ist es, ihnen berufliche Perspektiven zu eröffnen und sie auf ihrem Weg in Ausbildung und Arbeit zu begleiten. Die Angebote greifen ineinander und reichen von der frühen Berufsvorbereitung über Qualifizierungsmaßnahmen bis hin zur Berufsausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung.

Ziele der berufsbezogenen Angebote

Die berufsbezogenen Hilfen fördern junge Menschen in ihrer beruflichen sowie persönlichen Entwicklung. Sie erwerben
  • berufsrelevante Kenntnisse und Fertigkeiten
  • erweitern ihre sozialen Kompetenzen und
  • werden befähigt, ihr Leben selbständig zu gestalten.
Mit dem Ziel, beruflich Fuß zu fassen, fördern die Angebote die gesellschaftliche Teilhabe benachteiligter junger Menschen. Zum Teil ist auch das Nachholen eines Schulabschlusses möglich.

Beziehungskompetenz stärken

Vertrauensvolle Beziehungen bilden das Fundament für Lern- und Entwicklungsprozesse.

Bilden

Lernen mit Praxisbezug: In kleinen Gruppen berufliche Inhalte lebensnah vermitteln.

Befähigen

Stärken entdecken, Kompetenzen aufbauen, berufliche Handlungsfähigkeit entwickeln – individuell begleitet.

Berufsbezogene Hilfen: Welche Angebote gibt es?

  • Regelschulergänzende oder -ersetzende Angebote für schuldistante Jugendliche, die eine Rückführung in den Regelschulbetrieb mit berufsorientierenden Angeboten kombinieren, z.B.: Jugendberatung im Sinne einer parteilichen Beratung für junge Menschen am Übergang Schule-Beruf; Aktivierungs- und Stabilisierungsangebote zur niederschwelligen Herstellung von Tagesstruktur und zur persönlichen Entwicklung junger Menschen unter 25 Jahre in Kombination mit Berufsorientierung; Angebote zur beruflichen Orientierung, die neben der persönlichen Entwicklung die Entwicklung einer realistischen Berufswahl für junge Menschen unter 25 Jahren fokussieren.
  • Angebote zur Berufsvorbereitung, die junge Menschen, die sich bereits für ein konkretes Berufsfeld entschieden haben dabei unterstützen, im Berufsleben tatsächlich Fuß zu fassen.
  • Förderung beruflicher Weiterbildung (FBW)
  • Zielgruppen- und/oder berufsfeldspezifische Angebote am Übergang Schule-Beruf. Zum Beispiel Qualifizierung in unterschiedlichen Berufsbildern und betriebliche Integration in Ausbildungs-/ Arbeitsbereiche kommunaler Arbeitgeber.
  • Verschiedene unterstützte Formen der beruflichen Erstausbildung für benachteiligte junge Menschen unter 25. Dabei arbeiten die Einrichtungen eng mit Ausbildungsbetrieben der freien Wirtschaft zusammen, um Übergänge aus einer geförderten in eine reguläre betriebliche Ausbildung zu ermöglichen oder den Übergang nach dem Ausbildungsabschluss in sozialversicherungspflichtige Arbeit zu unterstützen.

Einrichtungen mit Angeboten berufsbezogener Hilfen

 

Aktuelle Zahlen

In den Berufsbezogenen Hilfen werden junge Menschen in schwierigen Lebenslagen sowie benachteiligte oder behinderte Jugendliche beruf­lich beraten, qualifiziert oder in ihrer Ausbildung begleitet  (Zahlen: Jahresbericht 2025).

SOS-Einrichtungen bieten aktuell berufsorientierte Angebote

junge Menschen nutzten die berufsorientierten Angebote, um ihre Zukunft zu gestalten

Angebote direkt vor Ort und in Kooperation mit Bildungsbehörden, Schulen, Gemeinden, Ausbildungsbetrieben