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Mit den Gästen im Gespräch
Ein Lächeln, ein Gespräch und viel Vertrauen

Conny Katschke - Gastgeberin mit Herz und Seele

Immer ein Lächeln auf den Lippen und oft den Telefonhörer am Ohr: Cornelia Katschke ist meistens die Erste, die die Besucher*innen im SOS-Mütterzentrum in Empfang nimmt. Ein Willkommensgruß, ein kleiner Schnack mit Conny, so wie sie hier von allen genannt wird  – schon fühlt man sich angekommen. So soll es auch sein. 

Wir wollen jede Besucher*in sehen und wahrnehmen. Und wenn es nur ein kurzes Hallo ist.

Conny Katschke, Leiterin des offenen Bereiches.

Conny Katschke koordiniert ihre 32 Mitarbeiter*innen, darunter Hausmeister, Hauswirtschafterinnen und Gastgeberinnen. Sie selbst hat 2001 als freiwillige Mitarbeiterin hier angefangen. Sie arbeitete vier Jahre lang freiwillig als Gastgeberin und weiß somit was die Menschen brauchen, damit sie sich im Haus wohlfühlen. 

Cornelia Katschke: Ein offenes Ohr auch am Telefon

Cornelia Katschke: Ein offenes Ohr auch am Telefon

Conny liegt es im Blut Menschen zueinander zu bringen, Probleme zu erkennen und Lösungsansätze zu finden. Sie weiß, wen man fragen kann oder wer Hilfe bietet. Mit viel Herz stellt sie ganz nebenbei Verbindungen zu den verschiedensten Menschen her. So erinnert sie sich an eine junge Frau, die  mit einer  Burka bekleidet ins Foyer kam. Ohne Vorbehalte wurde die völlig verhüllte Neubürgerin von Conny willkommen geheißen. Sie fand durch ihre Hilfe eine Wohnung in der Nähe der Einrichtung und kam öfter an den Nachmittagen ins SOS-Mütterzentrum. Im Gespräch merkte Conny sehr schnell, das die neue Besucherin neugierig auf die Angebote des Haus reagierte. Sie brachte sie behutsam, ja fast beiläufig, mit einem Besucher ins Gespräch. Conny wusste, der ältere Herr würde sie mögen, aber nur wenn er den Menschen hinter dem Schleier kennenlernen würde. Die Verhüllung schrecke ihn ab. Und so war es auch. Aber dank Conny kamen beide ins Gespräch, dass nach und nach mehr Tiefe fand. „Auf offener Straße wäre das nicht gut gegangen. Nur durch  das behutsame Kennenlernen wurde aus dieser Begegnung eine tolle Freundschaft“, freut sich die Watenstedterin. Oft brauche es eine Begleitung, denn man könne „nicht einfach so die Leute aufeinander loslassen.“

Ihre Kunst: das Potential der Besucher*innen und Kolleg*innen wecken

Cornelia Katschke – Gastgeberin mit Herz

Cornelia Katschke – Gastgeberin mit Herz

Conny und ihre Kolleginnen sehen oft die Potenziale ihrer Besucher*innen. So wie bei Senior Dieter, der regelmäßig als Gast hier Kaffee und Kuchen zu sich nimmt. Immer öfter hilft er den Damen mit Botengängen aus. Für viele Kinder sei er schon ein richtiger Wahl-Opa geworden. Conny spannt ihn immer mal wieder ein. Das Gefühl gebraucht zu sein, beruht auf liebevoller Gegenseitigkeit. Wie in einer großen Familie sind alle Generationen wichtig, ja unbedingt notwendig. So ist es auch hier im Haus und die Gastgeberinnen halten die Fäden zusammen. Sie sind die Verbindung nicht nur zu den Gästen, sondern auch zu ihren Kollegen*innen.

„Gute Gastgeberinnen sollten offen für alle Themen sein, Begegnungen lieben und  besonders gut zuhören können“, berichtet Conny Katschke. Die Mutter zweier Töchter und Oma von vier Enkeln liebt ihre Arbeit. Das sieht man ihr schon an ihren leuchtenden Augen an, wenn sie davon schwärmt. Ihr Haus sei für manchen ein Ort zum kurzen Verschnaufen, doch für viele ist es viel mehr als (nur) ein Restaurant.

„Hier kommen Mütter zum Reden, während ihre Kinder im Kinderzimmer betreut werden. Zu uns kommen alte Menschen, die einfach nicht alleine sein möchten. Und unsere schöne Aufgabe ist es, die Menschen zu begleiten, für sie da zu sein und bei Problemen zu unterstützen. Einfach wunderbar“, so Conny Katschke abschließend.

Sie haben Lust, Conny und ihr Team zu unterstützen?

Wer auch Gastgeberin werden möchte, kann sich bei Conny unter Tel. 05341 8167 61 melden

Unsere Leitsätze

Generationsübergreifend leben und arbeiten

Unsere Kultur basiert auf dem Grundgedanken der früheren Großfamilie, in der modernen Form einer Wahlfamilie. Kinder, Jugendliche, aktive Erwachsene und alte Menschen finden Gelegenheiten, sich zu begegnen, den Tag aktiv miteinander zu gestalten und von einander zu lernen.

Niedrigschwelligkeit

Wir bieten Möglichkeiten und Raum für Begegnung und gemeinschaftliches Engagement, unabhängig von Herkunft, Bildung, Geschlecht, Nationalität oder Alter. Es ist ein Ort des Austauschs, der Information, Beratung, Unterstützung, des Mitmachens und Selbermachens. Ziel ist es, der Isolation und dem Nebeneinander entgegen zu wirken und neue Nachbarschaften mit Gemeinschaft und Hilfe zu ermöglichen und zu fördern.

Das Selbsthilfe-Prinzip

Wir bieten an was wirklich gebraucht wird. Die Angebote entwickeln sich aus den Bedürfnissen der NutzerInnen. Das Laien-mit-Laien Prinzip ermöglicht, aktiv zu werden und Verantwortung zu übernehmen. Wir legen Wert auf eine transparente und hierarchiearme Struktur, in welcher alle die Möglichkeit haben, sich zu beteiligen und zu engagieren.

Der Kompetenzansatz

„Nicht jeder kann alles, aber gemeinsam können wir das, was wir brauchen“, ist unser Motto. Wir setzen auf die unterschiedlichen Fähigkeiten und Kompetenzen der Menschen und vertrauen auf ihre Stärken. Eine spezielle Ausbildung ist nicht nötig, gebraucht wird Erfahrungs - und Fachwissen, gepaart mit Lernbereitschaft.

Kinder und alte Menschen gehören dazu

Menschen mit Kindern und pflegende Angehörige finden passende flexible, haushaltsnahe Dienstleistungen zur Entlastung, so können sie am öffentlichen Leben teilhaben und Beruf und Familie lässt sich bewältigen.

Wertschätzender Umgang

Wir legen Wert auf eine offene Atmosphäre, die ermöglicht in gegenseitiger Akzeptanz respektvoll und wertschätzend miteinander umzugehen. Dabei sind Lebenserfahrung, sowie alltagspraktische und soziale Kompetenzen unverzichtbar.

Gleichwertigkeit

Die Angebote des Mütterzentrums werden von Freiwilligen MitarbeiterInnen, Laien und Fachkräften die auf Augenhöhe zusammenarbeiten realisiert. Uns ist es besonders wichtig, dass jede Leistung, unabhängig vom Aufgabengebiet, ob bezahlt oder unbezahlt, als wichtiger Teil des Ganzen gesehen und geschätzt wird.

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So erreichen Sie uns

SOS-Mütterzentrum Salzgitter

Braunschweiger Straße 137
38259 Salzgitter-Bad

Telefon: 05341 8167-0*
Fax: 05341 8167-20

* Unser Telefon ist besetzt:
Montag – Freitag: 8:30 – 17:00 Uhr

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