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Eine Videozeitreise durch die Jahrzehnte



1985: Die aktiven Frauen aus Salzgitter bringen die Idee der Mütterzentren ins Fernsehen

NDR zu Gast bei den Hausfrauen und Müttern in Salzgitter - Fünf Jahre nach der Gründung des 1. Mütterzentrums in Deutschland dreht der NDR eine Sendung für das Niedersachsen Forum in Salzgitter. Moderatorin Renate Funke begrüßt die TV-Zuschauer nicht aus dem Studio sondern aus dem Mütterzentrum in Salzgitter.             In mitten von Hausfrauen und Müttern stellen sie und die Gründerin,  Hildegard Schooß die Idee des Mütterzentrums vor. In kurzen Spots wird das Besondere dieses Konzeptes gezeigt. Die Gäste aus der Politik, Hermann Schnipkoweit, Niedersachsens Sozialminister und Bernd Gröttrup vom Niedersächsischen Städtetag sind erstaunt und begeistert. Der Sozialminister stellt finanzielle Mittel für die Weiterverbreitung dieser Idee in Aussicht.         

So begann schon vor 35 Jahren der mediale Weg der Mütterzentrumsidee.

1991: Die aktiven Frauen aus Salzgitter sind Vorbild für viele Mütter-Initiativen in anderen Städten unserer Region

Der NDR, wie im Jahr 1985 mit Moderatorin Renate Funke, zeigt, wie sich das Mütterzentrum in Salzgitter weiter entwickelt hat, vom Treffpunkt für Mütter zum Ort, wo Mütterarbeit bezahlt wird, wo es mütterfreundliche Arbeitsplätze gibt und wo mittlerweile auch alte Menschen tagsüber betreut werden. Vielerorts finden sich Nachahmerinnen, die es den Initiatorinnen aus Salzgitter nach tun und im eigenen Ort ein Mütterzentrum gründen. Die niedersächsische Frauenministerin Waltraud Schoppe berichtet von  der Erhöhung der finanziellen Haushaltmittel und neu erarbeiteten Richtlinien für die Vergabe von  Anschubfinanzierungen für die Gründung neuer Mütterzentren in Niedersachsen.

Die Mütterzentrumsidee galt damals schon als Antwort auf die Fragen der Gesellschaft und das ist heute immer noch so.

Film: SOS-Mütterzentrum Salzgitter -Damit Kinder Träume haben

Rund zwei Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland sind von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen. Für die Kinder heißt das: schlechte Bildungschancen, sozial Isolation, kaum Zukunftsperspektiven. Das will das SOS-Mütterzentrum Salzgitter verhindern. Dafür bietet es Beratung, Betreuung und Unterstützung. Und noch viel wichtiger: es bietet Kindern und ihren Familien ein Zuhause, das sie so annimmt, wie sie sind und ihnen zeigt, dass sie ein wichtiger Teil der Gemeinschaft sind und Kompetenzen einbringen können.

Film: SOS-Mütterzentrum Salzgitter –mein zweites Zuhause

Das sagen unsere Besucher*innen: Bei einer Umfrage „Warum kommst Du ins Mütterzentrum?“ gab es viele Antworten. Einige davon können Sie hier hören.




Unsere Leitsätze

Generationsübergreifend leben und arbeiten

Unsere Kultur basiert auf dem Grundgedanken der früheren Großfamilie, in der modernen Form einer Wahlfamilie. Kinder, Jugendliche, aktive Erwachsene und alte Menschen finden Gelegenheiten, sich zu begegnen, den Tag aktiv miteinander zu gestalten und von einander zu lernen.

Niedrigschwelligkeit

Wir bieten Möglichkeiten und Raum für Begegnung und gemeinschaftliches Engagement, unabhängig von Herkunft, Bildung, Geschlecht, Nationalität oder Alter. Es ist ein Ort des Austauschs, der Information, Beratung, Unterstützung, des Mitmachens und Selbermachens. Ziel ist es, der Isolation und dem Nebeneinander entgegen zu wirken und neue Nachbarschaften mit Gemeinschaft und Hilfe zu ermöglichen und zu fördern.

Das Selbsthilfe-Prinzip

Wir bieten an was wirklich gebraucht wird. Die Angebote entwickeln sich aus den Bedürfnissen der NutzerInnen. Das Laien-mit-Laien Prinzip ermöglicht, aktiv zu werden und Verantwortung zu übernehmen. Wir legen Wert auf eine transparente und hierarchiearme Struktur, in welcher alle die Möglichkeit haben, sich zu beteiligen und zu engagieren.

Der Kompetenzansatz

„Nicht jeder kann alles, aber gemeinsam können wir das, was wir brauchen“, ist unser Motto. Wir setzen auf die unterschiedlichen Fähigkeiten und Kompetenzen der Menschen und vertrauen auf ihre Stärken. Eine spezielle Ausbildung ist nicht nötig, gebraucht wird Erfahrungs - und Fachwissen, gepaart mit Lernbereitschaft.

Kinder und alte Menschen gehören dazu

Menschen mit Kindern und pflegende Angehörige finden passende flexible, haushaltsnahe Dienstleistungen zur Entlastung, so können sie am öffentlichen Leben teilhaben und Beruf und Familie lässt sich bewältigen.

Wertschätzender Umgang

Wir legen Wert auf eine offene Atmosphäre, die ermöglicht in gegenseitiger Akzeptanz respektvoll und wertschätzend miteinander umzugehen. Dabei sind Lebenserfahrung, sowie alltagspraktische und soziale Kompetenzen unverzichtbar.

Gleichwertigkeit

Die Angebote des Mütterzentrums werden von Freiwilligen MitarbeiterInnen, Laien und Fachkräften die auf Augenhöhe zusammenarbeiten realisiert. Uns ist es besonders wichtig, dass jede Leistung, unabhängig vom Aufgabengebiet, ob bezahlt oder unbezahlt, als wichtiger Teil des Ganzen gesehen und geschätzt wird.

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So erreichen Sie uns

SOS-Mütterzentrum Salzgitter

Braunschweiger Straße 137
38259 Salzgitter-Bad

Telefon: 05341 8167-0*
Fax: 05341 8167-20

* Unser Telefon ist besetzt:
Montag – Freitag: 8:30 – 17:00 Uhr

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