Zum Warenkorb 0

Zum Warenkorb hinzugefügt:

Schutzgebühr:

Zum Warenkorb
Kalender mit Stift
Altersrand in Presse und TV

Pressemitteilungen und TV-Beiträge

Das Modellprojekt hat nicht nur in Deutschland Aufmerksamkeit erhalten. Im Laufe der Projektzeit waren verschiedene nationale und internationale Journalisten hier, die über die Ideen und Ziele Modellprojektes berichtet haben.

Frankreich zu Gast

Im Juli 2018 kam mit Julia Mourri eine französische Journalistin zu Dreharbeiten nach Salzgitter ins Mütterzentrum. Sie hat ein Videoprojekt über die besten Initiativen erstellt hat, die intergenerative Verbindungen schaffen und in diesem Rahmen einen Bericht über das Mütterzentrum Salzgitter gedreht. 

Besuch aus Singapur

Besuch aus Singapur gab es im Sommer 2018. Die Lienfoundation aus Singagpore schickte für 2 Tage ein Filmteam, um über die gemeinsame Betreuung von Kindern und Alten zu berichten. 


Pressemitteilungen zum Thema Altersrand

Pressemitteilung 04.2020: Fakten zum Modellprojekt

Das SOS-Mütterzentrum Salzgitter ist weltweiter Vorreiter bei der gemeinsamen Betreuung von Kindern und alten Menschen

Wie können wir es schaffen, dass Kinder und alte Menschen wieder mehr Zeit miteinander verbringen, voneinander lernen und zusammen Spaß haben? Diese Frage hat Hildegard Schooß und ihr Team geleitet, als sie das Projekt „Altersrand“ entwickelten. Seit fast drei Jahren werden Jung und Alt im SOS-Mütterzentrum Salzgitter unter einem Dach betreut. Das ist nicht nur in Deutschland ein Novum – auch Kamerateams aus Korea, Japan und Singapur kommen in die niedersächsische Großstadt, um den familienähnlichen Alltag im „Altersrand“ kennenzulernen. Denn nicht nur bei uns haben Kinder und alte Menschen wenig Berührungspunkte.

Der demographische Wandel und beruflich bedingte Umzüge schaffen weite Entfernungen zwischen Enkeln und Großeltern. „Dazu kommt, dass es kaum Begegnungsmöglichkeiten der unterschiedlichen Generationen in der Öffentlichkeit gibt“, sagt Schooß. „Von der Krippe bis zur Tagesbetreuung wird nach Altersgruppen getrennt und das führt zu Entfremdung und dem Verlust von Alltagswissen“.  Dabei gibt es durchaus eine große Schnittmenge zwischen Kindern und Alten, wie die gemeinsamen Mahlzeiten, Spiele und Rituale im „Altersrand“ zeigen.

Und was braucht es dazu?


Alltägliche Begegnung

Es ist uns wichtig Möglichkeiten zu schaffen für tägliches Miteinander. Es kommt nicht immer auf große Aktivitäten an, ein Lächeln oder die schnelle Umarmung reichen oft schon aus, einander näher zu kommen. Die täglichen Rituale verstärken das Gemein-same noch.

Fachleute, die bereit sind dazuzulernen

Erzieherinnen und Altenpflegerinnen arbeiten im Altersrand fachübergreifend, tauschen sich aus, reflektieren regelmäßig in Gruppen und beraten, wie sowohl die Kinder als auch die alten Menschen am besten von den jeweiligen Aktivitäten profitieren können.

Die Kleinen erweitern beim täglichen gemeinsamen Essen und Spielen ihren Sprachschatz, den alten Menschen geht es eher darum, die Sprache zu erhalten. Das passiert ganz spielerisch im Sitzkreis, z.B. wenn Frau Schmidt eine Kaffeemühle mitbringt und erzählt, was sie ihr bedeutet, während Malik zuhört und zum ersten Mal Kaffeebohnen mahlt. Frau Schmidt trainiert ihr Gedächtnis, Malik vergrößert sein Weltwissen.

Leckere Mahlzeiten, gute Tischmanieren

Kreativ ist der Altersrand auch bei den Mahlzeiten. Wer möchte, hilft beim Zubereiten. Die, die ihr Leben lang für andere gekocht haben, halten sich da gern heraus und das

ist gut so. Wenn die Älteren keinen Reis essen können, kommt eben noch eine Schale Kartoffeln auf den Tisch. Apfelkompott schmeckt allen und die Eltern sind erstaunt über die guten Tischmanieren, mit denen ihre Kinder plötzlich nach Hause kommen.

Altersinklusive Architektur

„Hier ist es schön, hier riecht es gut, hier bin ich gern“, so bringt Herr Renz die Atmosphäre in dem lichtdurchfluteten Haus mit Garten auf den Punkt. Das Konzept: Räume, die vielfältig genutzt werden können, die das Zusammensein erleichtern, aber auch Rückzugsmöglichkeiten bieten. Eine Einrichtung, die an die Bedürfnisse der verschiedenen Generationen angepasst ist. So sind die Stühle im „Altersrand“ für Kinder so erhöht, dass sie mit den Erwachsenen auf Augenhöhe am Tisch sitzen. Damit sich die Alten sicher fühlen, gibt es genug Platz neben dem Tisch für Gehhilfen.

Grundlage für ein glückliches Leben

Im Grunde ist der Altersrand eine Empathie-Schulung. Sowohl die Kinder als auch die Alten gehen aufeinander ein, helfen einander und erleben sich als selbstwirksam. Nach Remo H. Largo, dem Schweizer Kinderarzt, ist das die beste Grundlage für ein glückliches Leben. Die alten Menschen trainieren ihr Gedächtnis und die Motorik in diesen Wahlfamilien beiläufig, einfach weil Gespräche und Bewegung zu diesem lebendigen Alltag gehören. Schon deshalb hat der Altersrand viele Nachahmer verdient. Hilfreich ist dabei das praxisnahe Werk-Buch, das auf den Erfahrungen aller Beteiligten im Modellprojekt basiert und mit vielen Übungen als Lehrbuch für Schulungen und Qualifizierungen eingesetzt werden kann.

Pressemitteilung 01.2020: Weil es auch anders, besser geht!

Weil es auch anders, besser geht! „Wir sehen über den  Altersrand – Gemeinsame Betreuung von Kindern und Alten“

Fakten zum Modellprojekt

Projektlaufzeit: 01.01.2018 bis 31.12.2020

  • Förderung durch die Skala Initiative und das Land Niedersachsen
  • Teilnehmende: 25 Kinder und 36 alte Menschen im SOS-Mütterzentrum Salzgitter
  • Buntes Team aus Altenpflegerinnen, Erzieherinnen, Krankenschwestern, Köchin, Wissenschaftlerinnen und vielen anderen
  • Geplante und spontane Aktivitäten: Gemeinsame Mahlzeiten, Spiele, Bewegungsangebote, Ausflüge, Musik, Tanz u.v.m.

Unser Ziel

  • Eine solidarische Gesellschaft, in der Alt und Jung eine gute Zeit miteinander verbringen, voneinander lernen und Freude haben
  • Nachhaltige Entlastung für betreuende Familien und Betreute
  • Mehr soziale Kontakte, weniger Einsamkeit
  • Ein positiver Blick auf das Altern
  •  Mehr Lebensfreude und mehr Lebensqualität
  • Fachkräfte, die altersübergreifend und nicht altersspezifisch arbeiten

Unser Projekt

Bietet eine stimulierende Tagesbetreuung für zwei Altersgruppen, die

  • ihren Alltag normalerweise getrennt verbringen
  • Ermöglicht Kindern und alten Menschen Selbstwirksamkeit zu erleben
  • Unterstützt Kinder dabei ihren Wortschatz und ihr Weltwissen zu erweitern, während alte Menschen ihren Wortschatz länger erhalten und Neues lernen
  • Erhöht die Empathiefähigkeit
  • Verwirklicht das gesellschaftliche und politische Ziel der Inklusion
  • Ermöglicht lebenslanges Lernen
  • Verfügt über Räume, eine Innenausstattung und ein Außengelände mit Wohlfühlatmosphäre, die die Bedürfnisse von Alt und Jung nach Gemeinsamkeit und Rückzug erfüllt
  •  Wertet durch seinen innovativen Ansatz Kommunen auf und bietet einen Standortvorteil für Unternehmen

  • Bietet das Potenzial für eine flächendeckende Verbreitung, da ein Curriculum mit praxisnahen Beispielen für die Weiterqualifizierung erstellt wurde.

Unsere Forderungen

  • Gesetzliche Regelungen und Finanzierungskonzepte für die intergenerative Betreuung
  • Erweiterung der Ausbildungsrahmenpläne mit den neu gewonnenen Erkenntnissen über Möglichkeiten, Bedürfnisse und Unterstützungsbedarfe beider Generationen
  • Offenheit und Unterstützung von politischen Entscheidungsträger*innen für die Verbreitung der intergenerativen Betreuung
  • Schaffung der nötigen Betreuungsplätze
Pressemitteilung 11.2020: Eine Vision wird Realität

„Wir schauen über den Altersrand – gemeinsame Betreuung von Kindern und Alten“

Altersgemischt seit je her im SOS-Mütterzentrum Salzgitter  – Mehrgenerationenhaus Entwicklungsgeschichte

1980er Gründung und Weiterentwicklung des 1. Mütterzentrums in Deutschland

Ein offener Treff für Mütter und Kinder aus der Nachbarschaft nach dem Prinzip Hilfe zur Selbsthilfe. Mütter haben hier die Möglichkeit, Themen aus ihrem Familienalltag  in einem öffentlichen Raum mit Gleichgesinnten zu besprechen. Angezogen davon kommen erste alte Menschen aus der Nachbarschaft hinzu. Es folgen 450 weitere Mütterzentren im In- und Ausland.

Von 1981-1983 wurde das Mütterzentrum ein Modellprojekt mit wissenschaftlicher Begleitung durch das Deutsche Jugendinstitut München. Im Auftrag der damaligen Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit Prof. Dr. Rita Süßmuth. Die erfolgreiche Arbeit führte 1984 zur Trägerschaft durch den SOS Kinderdorf Verein. Ab diesem Zeitpunkt gab es eine gesicherte Finanzierung und damit eine erste räumliche Erweiterung mit dem Umzug in die Erikastraße.

1990er: Konzeptionelle und räumliche Erweiterung

Das Herzstück des Mütterzentrum blieb das Offene Haus mit der Caféstube und seinen Gastgeberinnen. Das Angebot wurde um das Kinderhaus, die berufsbildenden Angebote und den Altenservice erweitert, die Betreuung von Jung und Alt wird zur festen Institution im Haus, immer mit offenen altersgemischten Angeboten. Gleichzeitig steigt die Nachfrage und es wird mehr Platz benötigt. Ursprünglich gegründet in einer alten Wäscherei in Salzgitter-Bad, bezog das SOS-Mütterzentrum Salzgitter im Jahr 1999 einen im Ort zentral gelegenen Neubau mit 2000qm. Dieser wurde eigens für die Arbeit und das Leben

2000er: Mehrgenerationenhäuser bundesweit

Hildegard Schooß entwickelt im Auftrag von Ministerin Dr. Ursula von der Leyen das Konzept der Mütterzentren zu einem Konzept der Mehrgenerationenhäuser. Die damalige Sozialministerin des Landes Niedersachsen sorgt auf politischer Ebene für eine bundesweite Verbreitung. Inzwischen gibt es 540 Mehrgenerationenhäuser in der Bundesrepublik.

2018: Eine Vision wird Realität – täglich, verbindlich, pädagogisch begleitete Betreuung für Jung und Alt

Das Modellprojekt „Wir schauen über den Altersrand – gemeinsame Betreuung von Kindern und Alten“, startete in neuen Räumen und stellte sich in einer Laufzeit von 3 Jahren die Aufgabe, ob es möglich ist Kinder und Alte gemeinsam zu betreuen.

2020: Veröffentlichung des Endberichts und des Werk-Buchs zum Modellprojekt Altersrand

Wir möchten unsere Erfahrungen auch mit anderen teilen und sie ermuntern, ebenfalls altersgemischte Betreuungsmö lichkeiten zu schaffen und den Ansatz „Alltag statt Event“ weiter zu entwickeln. Zwar mussten wir seit März 2020 den gemeinsamen Alltag von Jung und Alt aufgrund der Corona Pandemie einstellen, doch gerade das alltägliche ist es was bei den Menschen bleibt. So erinnerte sich ein alter Mann trotz seiner Demenzerkrankung daran: „Früher kamen immer die Kinder, ich habe dann immer mit dem einen Jungen Mensch ärgere dich nicht gespielt, das war immer sehr schön.“

Altersgemischt seit je her

Intergenerativität ist ein Grundpfeiler des SOS–Mütterzentrums, seit mehr als 40 Jahren bietet das Haus seine Angebote altersübergreifend an. Doch angesichts des demografischen Wandels und der immer weiter abnehmenden Kontaktgelegenheiten zwischen der jungen und der alten Generation im privaten wie öffentlichen Raum wird die Notwendigkeit abgesicherter und professionell begleiteter altersgemischter Begegnungsräume immer dringender. Vor diesem Hintergrund wurde das Modellprojekt „Wir schauen über den Altersrand – gemeinsame Betreuung von Kindern und Alten“ geboren. Mit einer Vorlaufzeit von einem halben Jahr startete das Modellprojekt am 01.01.2018 und endet am 31.12.2020. Im Modellprojekt Altersrand werden bis zu 25 Kinder und  bis zu 12 alte Menschen im Rahmen einer Kindertagesstätte und einer Alten-Tagesbetreuung täglich gemeinsam betreut. Insgesamt gibt es 36 alte Menschen, wobei nicht alle jeden Tag kommen. Im Mütterzentrum wurden von Anfang an offene altersübergreifende Angebote gemacht, doch das Modellprojekt Altersrand ermöglicht mehr als das. Eine verbindliche Betreuung von Jung und Alt im Rahmen von SGB VIII und XI, bei der Aktivitäten durch ein buntes Team professionell entwickelt, erprobt und begleitet werden.

Das Prinzip Wahlfamilie

Die Strukturen des Modellprojektes Altersrand sowie des gesamten SOS-Mütterzentrum Salzgitter orientieren sich an denen einer Familie. Hier gibt es einen kulturellen Rahmen, innerhalb dessen sich alle frei entfalten können, bestehend aus einer Atmosphäre von Wertschätzung und Empathie. Jeder Mensch ist willkommen und kann sich nach eigenen Fähigkeiten und Bedürfnissen einbringen. Manche werden aktiv, andere beobachten gerne. Dabei ist eine neue Form gegenseitiger Aufmerksamkeit und Verantwortung füreinander über die Altersgrenzen hinaus entstanden, die wir Wahlfamilie nennen.

Offene Strukturen

Offene Strukturen heißt, spontan und bedürfnisgerecht Zeit miteinander verbringen zu können, aber auch geplante Aktivitäten im Tagesablauf zu etablieren und zu variieren. Die Betreuten erhalten dabei die Möglichkeit, alltäglich aktiv an Angeboten mit Gleichaltrigen oder altersgemischt teilzunehmen, sie haben aber auch die Möglichkeit sich zurückzuziehen. Dabei werden sie stets von pädagogisch Handelnden angeleitet, begleitet oder beaufsichtigt – je nach Bedarf.

Durchlässiges Raumkonzept

Die Räumlichkeiten sind entsprechend der offenen Strukturen – ohne Flure - miteinander verbunden, Türen sind schließbar, aber nicht verschlossen. Das fördert und erleichtert Begegnung, Kontakt ist schneller hergestellt, das Eis schneller gebrochen, Beziehungen leichter gepflegt. Insgesamt vier große Räume sowie eine Küche stehen den Mitarbeitenden, Kindern und alten Menschen für Aktivitäten zur Verfügung.

Altersgemischte Aktivitäten im Alltag

Täglich erhalten die Kinder wie die alten Menschen die Gelegenheit, bei geplanten oder spontanen altersgemischten Aktivitäten mitzumachen: Sich bewegen, Tanzen, Basteln, zusammen essen, zusammen Lachen und Streiten, sich mit dem Thema Wald beschäftigen oder gemeinsam überlegen, was die flotte Lotte wohl für ein Haushaltsgegenstand war. Wichtig ist, ob spontan oder geplant, in einen Austausch zu kommen. Ein buntes Team aus u.a. Erzieherinnen, Alltagsbegleiterinnen, Altenpflegerinnen und Sozialassistentinnen sowie einer Köchin planen und begleiten die altersgemischten Aktivitäten.

Ziel - Kinder und alte Menschen Lernen voneinander, miteinander und übereinander

Angesichts der gesellschaftlichen Entwicklung bleiben Gelegenheiten voneinander, miteinander oder übereinander zu lernen oft aus. Im Modellprojekt Altersrand erhalten die alten Menschen Gelegenheiten, aus der durch Isolation und Einsamkeit erlernten Hilflosigkeit auszubrechen. Im sicheren Rahmen der Betreuung können sie wieder Selbstwirksamkeit erfahren, wenn sie ihr Wissen und ihre Erfahrungen an die Kleinen weitergeben. Außerdem bleiben sie durch die Welt der Kinder in Kontakt mit der modernen Gesellschaft. Die Kinder haben die Möglichkeit, das Alter(n) als normalen Bestandteil des Lebens kennenzulernen und einen positiven Begriff vom Alter zu entwickeln. Sie lernen eine höhere Aufmerksamkeit und Verantwortung gegenüber eingeschränkten Menschen und profitieren vom Lebenswissen der Alten. Familien wissen ihre Angehörigen in einem diversen, anregenden und familienähnlichen Ort, der einen Bildungs- und Betreuungsauftrag erfüllt.

Ausblick

Diese Form der Betreuung ist darauf ausgerichtet, beide Generationen in einem gemeinsamen Alltag zu verbinden. Im Gegensatz zu Konzepten wie „Kindergarten besucht Altenheim“ ist „Alltag statt Event“ hier das Motto. Wichtig dabei ist es, Neugier und Nähe zuzulassen, Beziehungen zu ermöglichen sowie Ängsten und Einsamkeit entgegen zu wirken - als eine Reaktion auf den gesellschaftlichen Bedarf an zuverlässigen Austauschmöglichkeiten zwischen der jungen und der alten Generation. So wie andere pädagogische Betreuungseinrichtungen ihr Konzept auf Wald-, Kunst- oder Bewegungspädagogik auslegen, zielt das Konzept des Modellprojekts Altersrand darauf, die Beziehung und den Austausch der Generationen zu stärken, eine positive Besetzung des Alter(n)sbildes herbeizuführen und das Verantwortungsgefühl im Sinne einer inklusiven Gesellschaft zu stärken. Daraus ergab sich auch die Idee einer intergenerativen Profilierung von KiTa und Alten -Tagespflege. Im Unterschied zu traditionellen Betreuungsformen wird den Betreuten ein Alltag mit diversem Umfeld geboten, in welchem sie lernen, ihre Bedürfnisse auszudrücken und gleichzeitig mit denen der anderen verantwortungsvoll umzugehen. Wir möchten diese Form der Betreuung gern weiterentwickeln und auch andere Einrichtungen dazu ermutigen, ihr Profil dahingehend zu schärfen, alle Menschen mit Betreuungsbedarf ohne zielgruppenorientiertes Handeln in den Blick zu nehmen und Wahlfamilien mit allen Altersstufen zu ermöglichen.

In Frühjahr 2021 werden verschiedene Filme, der Ergebnisbericht und das Werk-Buch zum Modellprojekt

Altersrand auf der Homepage des SOS-Mütterzentrum Salzgitter – Mehrgenerationenhaus zur Verfügung gestellt.  Der Ergebnisbericht fasst die wichtigsten Ergebnisse des Modellprojekts Altersrand übersichtlich zusammen. Auf das Werk-Buch sind wir ganz besonders stolz. Es ist ein Lehrbuch, in dem wir Tipps‚ aus der Praxis für die Praxis zusammengefasst, das derzeitige Feld der altersgemischten Betreuung mit seinen Entwicklungsbedarfen beschrieben und eine Fortbildung für Mitarbeitende mit fünf Modulen und zahlreichen Methoden konzipiert haben, die darauf abzielt, ein intergeneratives Berufsverständnis zu entwickeln.



Ihre Ansprechpartnerinnen zum Modellprojekt

Partner und Förderer

Unterstützer Altersrand