16. 02. 2018Quelle: Kübra Tursan, Alexa Pfau und Franka Plasse

Aktion zum Mütterzentrums-Geburtstag

Es wird mit Sekt auf den Geburtsta angestoßen.

Ein Hoch auf den Müze-Geburtstag

Am 26. Januar feierte das Mütterzentrum (MüZe) seinen 37./38. Geburtstag. Vor 37 Jahren wurden die Türen des Hauses erstmals geöffnet. Das Konzept jedoch entstand schon ein Jahr zuvor.

Gruppenfoto vor der Pinnwand Bild vergrößern

Kübra, Alexa und Chantal am Aktionsstand

Zu diesem Anlass gab es eine kleine Aktion, welche von den Mitarbeiterinnen im Bundesfreiwilligendienst und im Freiwilligen Sozialen Jahr organisiert wurde.

Um eine möglichst große Anzahl von Leuten zu erreichen, wurde im Eingangsbereich eine Pinnwand aufgestellt, auf der im Laufe des Tages jede Menge Glückwünsche in verschiedenen Sprachen gesammelt wurden. Zusätzlich zu den zahlreichen Glückwünschen, welche sowohl von Kindern als auch von Erwachsenen kamen, gewährten einige Menschen auch eine Einblick in ihre persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse aus 37 Jahren Mütterzentrum, indem sie diese in Anekdoten festhielten. Zur Feier des Tages wurden außerdem kleine Päckchen mit Süßigkeiten an alle Leute verteilt, die an dem Stand vorbeikamen.

Glückwunschzettel gesammelt auf der Pinnwand Bild vergrößern

Viele herzliche Glückwünsche

Am Ende des Tages war die Pinnwand voller Glückwünsche und der Korb mit den Süßigkeiten fast leer. Es war insgesamt ein schöner Tag und eine gute Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen.



Geschichten aus 38 MüZe-Jahren

„Im Juni vor 38 Jahren wurde mein Enkel geboren. Weil ich dankbar war, dass er gesund auf die Welt kam, habe ich angefangen dem Mütterzentrum als eine gute Tat zwei Mal im Jahr Geld zu spenden und das über die letzten 38 Jahre.“

„Damals, als ich mit dem Essenausfahren begonnen habe, gab es andere Behälter, die aufeinander gestapelt wurden. Wenn Suppe auf dem Speiseplan stand, mussten wir vier Mal zum Mütterzentrum zurückfahren, weil die Behälter immer umgefallen sind und dadurch die Suppe ausgelaufen ist und überall verteilt war. Das war immer eine ganz schöne Sauerei.“

„Ich kam 2008 mit einem Koffer Spendenkleidung hier an und wurde sofort herzlich aufgenommen. Damit begann ein neuer Lebensabschnitt für mich mit viel Unterstützung. 2012 kam meine Tochter zur Welt und lernte das Mütterzentrum schon mit sieben Tagen kennen. Sie war ein absolutes Schreikind und lernte ihren Ersatzopa kennen, der sie immer gut beruhigen konnte. Für mich und meine Kinder lernte ich nun, was es heißt eine Familie zu haben.“

Ein Glückwunschzettel auf Arabisch. Bild vergrößern

Glückwunsch auch auf Arabisch

Ein Glückwunschzettel. Bild vergrößern

Das MüZe, ein besonderes Haus

Ein ausgefüllter Glückwunschzettel Bild vergrößern

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