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Aktuelles

Experimentier- und Abenteuerwoche mit Mila und Pepe

7. Oktober 2020

„Die Polizei hat mir einen streng geheimen Brief für euch mitgegeben!“

Dies waren die Eröffnungsworte einer spannenden tiergestützten Experimentier- und Abenteuerwoche mit den Begleithunden Mila und Pepe. Vielleicht war die Sache mit der Polizei und die anschließende Geschichte ein bisschen geflunkert, aber es soll sich Folgendes zugetragen haben: In der vergangenen Nacht waren Meisterdiebe in der benachbarten Volkshochschule am Werk und haben aus den geheimen Kellergewölben das Erbe Salzgitters gestohlen, die seltenen Salzdiamanten. Und damit nicht genug, sie haben chemisch hergestellte Duplikate erstellt, um ein wenig Zeit zu gewinnen. 

Eine spannende Abenteuer-Schnitzeljagd

Beim genauen Suchen am Tatort stellte sich schnell heraus, dass es drei Diebe waren. Sie hielten sich noch in ihrem geheimen Forscherlabor irgendwo in Salzgitter auf und warteten auf ihren vierten Komplizen. Dieser sollte eine knifflige Spur aus Rätseln lösen, um das Versteck und die wertvollen Diamanten zu finden, bevor die Diebe sich auf eine einsame Insel in Australien absetzen konnten. Kein Problem für die elf Hortis des Kinderhauses des SOS-Mütterzentrums. In letzter Minute kamen sie im geheimen Labor, einem Schrebergarten, an und retteten das Erbe. Ein aufregender Einstieg in eine noch aufregendere Projektwoche, die mit einhalten der Hygieneregeln zur Freude aller, trotz Corona stattfinden durfte. 

Unterstützt von tierischen Spürnasen

Die Hortkinder selbst hatten sich das Thema des diesjährigen tiergestützten Projekts ausgesucht. Sie wollten experimentieren und die Hunde sollten als Begleiter mit dabei sein. Natürlich keine Tierversuche, das versteht sich von selbst. Melanie Bänsch, tiergestützte Fachkraft des SOS-Mütterzentrums Salzgitter bereitete auf diesen Wunsch hin, gemeinsam mit den pädagogischen Fachkräften (Natalia Wenrich, Lena Kaiser und Luisa Pöthig) eine Woche voller Wissenschaft vor. Und da waren sie nun, die Hortis in ihrem Forscherlabor. Am gemütlichen Lagerfeuer wurde schließlich besprochen wie echte Forscher vorgehen und was alles für ein sicheres Experiment benötigt wird. Jeder Teilnehmende erhielt ein eigenes Forscherheft, ein Reagenzglas und eine Pipette. Wie viele Tropfen Wasser passen eigentlich auf ein Fünfcentstück? Was passiert, wenn ich eine weiße Rose für mehrere Tage in gefärbtes Wasser stelle? Was muss ich tun, damit mein Backpulvervulkan ausbricht? Warum wabert meine Lavalampe aus Wasser, Öl und Brausepulver wie verrückt? Wie mache ich meine Geheimschrift aus Zitronensaft wieder sichtbar? Wie viele Kilogramm kann eine Brennnessel tragen und wie knüpfe ich ein Band aus ihren Fasern? Warum wandert Wasser so gern gemeinsam und wie bekomme ich einen Regenbogen in mein Reagenzglas?

12 Experimente füllen das Forscherheft

In den folgenden Tagen wurden insgesamt 12 spannende Experimente durchgeführt und die Forscherhefte vollgeschrieben - ganz freiwillig.  Und mittendrin die pädagogischen Begleithunde Mila und Pepe, die die Begeisterung der Kinder teilten, die Motivation ankurbelten und bei Frustration beschwichtigend zur Seite  standen. Die beiden gut gelaunten Vierbeiner freuten sich vor allem auf die Mittagspausen in denen mit der gesamten Gruppe verstecken gespielt wurde. Kein Kind und keine Mitarbeitende war vor den geübten Spürnasen der Hunde sicher. Der letzte Projekttag läutete gleichzeitig das Ende des Hortjahres ein. Geladen waren am frühen Nachmittag der aller engste Familienkreis, um die Hygieneregeln wahren zu können. Schon beim Eintreten in den liebevoll geschmückten Garten durch die Hortis, erwarteten die Gäste Girlanden aus Fotos der verbrachten Woche und ein Begrüßungscocktail/ -kaffee. Gemeinsam wurde gleich zu Beginn eine Abschlusszeremonie nach Vorbild der amerikanischen Ureinwohner durchgeführt und mit einem Lächeln in das vergangene Jahr geschaut.  Besonders im Fokus standen die Kinder, die sich nun nach vielen intensiven gemeinsamen Jahren aus dem Hort verabschiedeten. Bei Lagerfeuer und Stockbrot mündete schließlich eine spaßige und forschungsreiche Woche in die wohlverdienten Sommerferien.