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Dumm, störrisch und faul?

20. August 2018

01_Eselausflug

Theoretische Einweisungen am Zaun

Kinder lernen im Ferienprogramm die Esel Momo, Moritz, Frieda & Klara kennen

Was als Schimpfwort gerne auch für Menschen benutzt wird, ist in Wirklichkeit ein Kompliment: Esel sind klug und gutmütig. Ihre scheinbare Sturheit ist vielmehr ein Abwägen gefahrvoller Situationen und hat nichts mit Dummheit zu tun.

Um Näheres über Esel zu erfahren, sind im Rahmen des Ferienprogrammes des SOS-Mütterzentrums 9 Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren gemeinsam mit 4 BetreuerInnen nach Ilsenburg aufgebrochen, um den „Eselführerschein“ zu machen. „Wie heißt der Längstreifen auf dem Eselrücken?“ Die Hände schnellen in die Höhe. „Aalstrich“ Melina hat gut aufgepasst und kann alle Fragen beantworten. Genauso wie Adrian, Ansgar und die anderen.


Alle Kinder – auch die Erwachsenen - bekommmen erstmal eine theoretische Einführung in die Welt der Esel. Woher kommen sie, warum sind die Ohren so lang, was fressen sie und was ist giftig für sie. Ganz schön viele Infos. Aber dann geht es in den praktischen Teil über: Fellpflege. Das macht Spaß und die Esel genießen das sichtlich. Wann werden sie denn schon von beiden Seiten gleichzeitig gebürstet … Dann noch kurz mal die Hufe säubern – Achtung, immer Richtung Schwanz schauen und nicht einfach das Bein hoch reißen oder runter fallen lassen – dann gibt es einen kleinen Ausflug.


Momo kommentiert dies mit einem traurigen, krächzendem „Iiiiahhh“. Sie humpelt und muss ihre FreundInnen allein ziehen lassen. „In der Mitte des Weges laufen. Wenn sie ausbrechen wollen, kurz und kräftig am Führstrick ziehen, sonst habt ihr verloren. Ihr seid die Chefs, nicht die Esel.“ Diese Anweisung klingt eigentlich ganz einfach, aber das Grün rechts und links des Weges ist sehr verlockend. Welcher Esel kann da schon widerstehen?

Immerhin kommen alle wieder heile zum Paddock zurück. Die Eselführerschein-Prüfung läuft auch perfekt – mancher Lehrer würde sich so eine rege Beteiligung im Mündlichen wünschen! Als Dankeschön bekommen die langohrigen Freunde dann noch ein paar Leckerelies gereicht und schon ist wieder ein erlebnisreicher Tag um.

Quelle: Dagmar Frommelt


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