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Alles hat seine Zeit

27. Februar 2019

„Ich danke allen, die gekommen sind, um Muna hier gemeinsam zu verabschieden“, so die einleitenden Wort von Ulrike. „Danke an Dich, Muna, für unsere gemeinsame Zeit im MüZe-Basar, in der Du mit so viel Spaß und Engagement mit uns zusammen gearbeitet hast“.

Das klingt nach einer Verabschiedung – und so ist es auch: Munas Mitarbeit im MüZe-Basar ist (leider) beendet und KollegInnen, Familie und FreundInnen saßen noch einmal gemütlich bei Kaffee und Gebäck zusammen und plauderten über gemeinsame Erlebnisse. Muna floh zusammen mit ihrem Sohn Mohammed im November 2016 aus Palästina, ihre drei anderen Kinder leben inzwischen auch in Deutschland. Über Thomas Langemann und seine Frau Margit bekam sie Kontakt zum SOS-Mütterzentrum und fand ihren Platz als Mitarbeiterin im MüZe-Basar. Schnell lernte sie die deutsche Sprache, ihre Offenheit und Zugewandheit machte den Umgang mit- und untereinander einfach.

„Am meisten beeindruckt hat uns Dein Wunsch (-Traum) davon, eine Arbeit zu finden, die Du fröhlich singend und tanzend ausführen kannst“ so Ulrike weiter. Muna lebt nun mit ihrem Sohn Mohammed in Braunschweig, aber der Kontakt wird nicht abreißen. Und vielleicht wird bald ihr Wunschtraum wahr und sie eröffnet mit Unterstützung von Familie und Freundinnen ein kleines Café mit auserwählten Spezialitäten – singend und tanzend!

Quelle: Dagmar Frommelt