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Starthilfe für Profis von morgen
Fachkräftemangel: SOS-Kinderdorf hilft

Starthilfe für Profis von morgen

Im zweiten Anlauf schaffte es Danny dann doch. Nachdem er seine erste Lehre abgebrochen hatte, berieten ihn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Berufsausbildungszentrums im SOS-Kinderdorf Nürnberg. Das Ergebnis: Danny absolvierte ein Praktikum als Maler und Lackierer, bekam anschließend einen Ausbildungsplatz. Heute sagt der 22-Jährige: „Das SOS-Ausbildungsteam ist super hilfreich. Ob Theorie oder Praxis: Hier kann ich immer nachfragen und lerne wirklich viel.“

Deutschland braucht Menschen wie Danny. Denn unsere Gesellschaft altert. Es mangelt an Fachkräften und in manchen Branchen wird es für Unternehmen schwierig, Nachwuchs zu gewinnen. Nach einer Prognose des Kölner Instituts der Wirtschaft (IW) fehlen bis zum Jahr 2031 rund 288.000 Mathematiker, Informatiker, Ingenieure und Techniker. Im Handwerk ist die Lage ähnlich. Schon jetzt gibt es laut Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) 250.000 Handwerker zu wenig. Die Bundesanstalt für Arbeit (BfA) hat ermittelt, dass Deutschland jedes Jahr zwischen 15.000 und 20.000 Azubis mehr benötigt.

5.456 
Jugendlichen verhalf das SOS-Kinderdorf 2019 zu einem gelungenen Berufsstart.

Kindern eine faire Chance bieten

SOS-Kinderdorf engagiert sich seit vielen Jahren in der Ausbildung und Qualifikation von Jugendlichen. Allein 2019 nutzten 5.456 junge Menschen die insgesamt 175 berufsorientierten Angebote. Unsere Motivation? Wir glauben, dass jedes Kind einen fairen Start ins Leben verdient. Besonders benachteiligten Kindern soll geholfen werden, ihre individuellen Möglichkeiten voll auszuschöpfen. 

Das SOS-Berufsausbildungszentrum Nürnberg ist seit 1986 Anlaufpunkt für Heranwachsende, die den Übergang zwischen Schule und Beruf meistern wollen. Viele von ihnen hätten auf dem sogenannten ersten Arbeitsmarkt keine Chance. Die praktische Ausbildung übernehmen Betriebe in der Region; Förderunterricht und sozialpädagogische Betreuung sichern Pädagoginnen und Pädagogen von SOS-Kinderdorf. Am Ende starten die Jugendlichen beispielsweise als Anlagenmechaniker, Bürokaufleute, Elektroniker, Schreiner oder Zahntechniker in ein neues, erfolgsversprechendes Leben.

Unternehmen leisten wichtige Starthilfe 

Positiver Fakt: Die Mehrheit der Jugendlichen findet nach der Ausbildung einen Arbeitsplatz. Fakt ist aber auch: Ohne Unterstützung durch Unternehmen kann SOS-Kinderdorf keine Hilfe in diesem Umfang leisten. So fördert der Fahrzeughersteller MAN unter anderem das Nürnberger SOS-Bildungszentrum. MAN-Mitarbeiterinnen und MAN-Mitarbeiter übernehmen Bildungspatenschaften und leisten jedes Jahr mehrere hundert Stunden ehrenamtliche Arbeit. IT-Experten des Global Players DELL Technologies gründeten die Initiative „Youth Learning“, um Lernlücken junger Menschen zu schließen. Dank DELL konnten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des SOS-Kinderdorfs Niederrhein zudem die Hausaufgabenbetreuung vor Ort ausweiten und 120 Schülerinnen und Schüler mit modernen Computern ausstatten. 

Dies sind nur zwei von vielen positiven Beispielen, wie Unternehmen das SOS-Kinderdorf unterstützen können, Jugendlichen eine gute Ausbildung zu ermöglichen und – ganz nebenbei – einen Beitrag gegen den Fachkräftemangel in Deutschland zu leisten.
 

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