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Projekte

Vielfältige Hilfsangebote

Egal ob es um den demografischen Wandel geht, die steigende Armut von Familien oder die mangelnde Integration ausländischer Mitbürger – das Mütterzentrum Zwickau engagiert sich mit vielfältigen Projekten, um Kindern, Eltern, Alleinerziehenden und Familien zu helfen. Es gibt immer etwas zu tun!

Unsere Projekte

Nachbarschaftsfrauen

Nachbarschaftsfrauen

Mit dem Projekt werden Familien mit dauerhafter Bleibeperspektive unterstützt. Meist beherrschen sie die deutsche Sprache erst in Ansätzen. Zur Sicherung ihres Lebens müssen sie eine Vielzahl von Anträgen stellen, sich um Kinderbetreuung oder die Schulpflicht der Kinder kümmern, Arztbesuche erledigen und die Folgen der Flucht verarbeiten. Nach dem Motto „Lebendige Nachbarschaften sind die Basis für Zusammenhalt“ unterstützen Frauen aus der ersten Einwanderergeneration den Prozess der Integration. Sie verfügen über Erfahrungen, wie man sich erfolgreich einlebt, sind damit für geflüchtete Familien glaubwürdig und haben eine hohe Akzeptanz. Gleichzeitig trägt das Projekt zum Abbau von Berührungsängsten und Vorurteilen auf allen Seiten bei. Durch Begegnungen entwickeln sich Beziehungen, darüber entstehen Verständnis, Akzeptanz und Unterstützung füreinander.

Wir danken der deutschen Postcode Lotterie für die Unterstützung und Förderung des Projektes.

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Plan B

Im Projekt „Plan B“ kommen junge Menschen zusammen, um gemeinsam eine wichtige Lebensphase zu erleben hin zu einem eigenverantwortlichen, selbständigen und als sinnvoll und gestaltbar empfundenen Leben.

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Über einen Zeitraum von drei Jahren wird das Projekt durch Aktion Mensch e.V. gefördert.

Sie sollen diese mit Veränderungen und Herausforderungen verbundene Zeit aus eigener Kraft und gegenseitiger Unterstützung sowie fachlicher Begleitung meistern. Hier entwickeln sie einen „Plan B“ und werden in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gestärkt.

bei „Plan B“ nach dem Text bitte einfügen: Informationen erhalten Sie bei: Bianca Prägler (Telefon: 0375 39025-20) oder per E-Mail bianca.praegler@sos-kinderdorf.de


Engagierte Stadt

Wir haben es geschafft! Unsere Stadt zählt zu den 50 ausgewählten Orten in Deutschland, in denen bürgerschaftliches Engagement eine ganz besondere Rolle spielen wird. Die Besonderheit an dem Programm: Gefördert wird ausschließlich der Aufbau von Kooperationen und Netzwerken vor Ort. Als Mehrgenerationenhaus geht es uns darum, tragfähige Strukturen zu entwickeln, an denen Kommunen und Engagierte gemeinsam beteiligt sind.

Was wollen wir in unserer  Stadt verändern?

Wir möchten die Grundlagen für zukünftiges Engagement in unserer Stadt schaffen. Das Engagement von Bürgern in Zwickau soll Teil der Zukunftsvision unserer Stadt werden. Wir wollen den Schwung nutzen, den der Einsatz vieler Zwickauer für Flüchtlinge gebracht hat, um insgesamt mehr Engagement, mehr Zusammenarbeit und mehr Beteiligung zu erreichen. Engagement wächst von unten, aber es braucht Offenheit von allen Seiten, Beteiligung auf Augenhöhe und Wertschätzung für die Engagierten.

Wie können sich Bürger einbringen?

Sie können sich bei einer der Stellen melden, die schon jetzt Engagement fördern und Engagierte beraten, zum Beispiel auch bei uns im Mehrgenerationenhaus. Sie können eine Idee für die Verwendung unseres Bürgerhaushaltes beitragen, oder sich mit anderen selbst für ein Thema stark machen und dabei Unterstützung von uns bekommen.

Welche Unterstützung wünschen wir uns?

Wir möchten alle Initiativen und Vereine, alle engagierten Menschen einladen, gemeinsam mit uns Ideen für eine engagierte lebendige Stadt zu entwickeln. Wir wollen zusammenarbeiten, um mehr Freiwillige zu gewinnen und Menschen, die sich engagieren wollen, besser zu erreichen. Und natürlich wünschen wir uns Unternehmen, die dieses Engagement unterstützen.

Mehr Informationen zum Programm "Engagierte Stadt" finden Sie hier oder bei Susanne Hartzsch-Trauer (Telefon: 0375 39025-15) oder per E-Mail susanne.hartzsch-trauer@sos-kinderdorf.de

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"Kreativbrücke"

Kreativbrücke Mütterzentrum Zwickau

Ziel ist es, den Familien Orientierung und Hilfe beim Ankommen in Deutschland zu geben, ihnen mittelfristig das Mütterzentrum als Anlaufstelle nahe zu bringen und langfristig die Integration zu fördern. Über die Kooperation mit Trägern der Wohnprojekte und die Vernetzung mit den Helferkreisen entstand sehr schnell ein Kontakt zu verschiedenen Familien aus Syrien, Afghanistan oder Libyen. Zunächst werden die individuellen Bedarfe der Flüchtlingsfamilien ermittelt. Daraus leiten sich die tatsächlich benötigten Unterstützungsleistungen ab. Dies könnten z.B. Einzelhilfen bei Behördengängen und Arztbesuchen, alltagspraktische Begleitung im Sinne von „Wo finde ich was?“ oder flexible Angebote der Kinderbetreuung sein.

Angebote für Asylbewerber
kostenlos
Hilfe im Alltag, zum Beispiel:

  • Deutsches Leben kennen lernen
  • Orientierung in Zwickau: „Wo finde ich was?“
  • Ausfüllen von Anträgen
  • Begleitung zu Ärzten (nach Absprache)
  • Informationen zu Spenden
  • Vermittlung von individueller Hilfe
  • Unterstützung bei Schwangerschaft
  • عروض لطالبي اللجوء
  • مجاني
  • مساعدة في الحياة اليومية، على سبيل المثال،
  •      تعلم الحياة الألمانية      -
  •  التوجيه في تسفيكاو: أين هو ماذا     -
  •                                                           تعبئة الطلبات    -
  • مرافقة للأطباء    -
  •    معلومات حول التبرعات    -
  •  وساطة في المساعدات الفردية    -
  • الدعم للمرأة الحامل   -
  • كمك براي پناهنده گان جديد (به طور مجاني) مساعدت هاي يومي:
  • - اشناءي با زندگي الماني
  • - اشناءي با شيو كار (چه در كجا است)
  • - خانه پري اسناد
  • - رفتن نزد دوكتور
  • - معلومات در باره مساعدت هاي بلا عوض
  • - مساعدت هاي انفرادي
  • - مساعدت هاي لازم براي خانم هاي حامله

Alikari jibo Penaberan
(Be Pereye)
Alikari mina

  • Jiyana Almani hinbeben
  • Jibo hinkirina Zwickau. ci likudereye?
  • Jibo Alikariye Pirtukan
  • Bihewudura harin Doxtora.
  • Jibo Alikariye dikarin bi pirsen
  • Jibo saxsi alikari
  • Alikari jibo jinen bizaruk.


Dank einer Förderung aus dem Kleinstprojektefonds der Zwickauer Partnerschaft für Demokratie ist es möglich auch in diesem Jahr zusätzliche Aktivitäten wie Koch- und Backaktionen, einen Ausflug mit Picknick und Kreativangebote durchzuführen.

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Familienpaten

Ist das ersehnte Baby auf der Welt, können junge Familien oft jede helfende Hand gebrauchen. Wenn die Unterstützung durch Familie oder Freunde nicht möglich ist, sind es oft schon die kleinen Dinge, die entlastend wirken können. 

Das Projekt „Familienpaten“ will mit alltagspraktischer Hilfe junge Eltern in ihrer Erziehungsarbeit unterstützen. So kann jungen Familien, die sich aus unterschiedlichen Gründen (z. B. Mehrlingsgeburt, alleinerziehend, Frühgeburt, mehrere Geschwisterkinder) in einer Belastungssituation befinden durch ehrenamtliche Familienpaten geholfen werden.

Die Familienpaten sind freiwillige, ehrenamtliche Mitarbeiterinnen. An den Bedürfnissen der Familie orientiert, bieten sie nach Absprache, ca. ein- bis zweimal pro Woche für zwei bis drei Stunden das an, was sonst Angehörige oder Freunde leisten.

Sie gehen zum Beispiel mit dem Baby spazieren, begleiten zu einem Arzttermin, spielen mit den größeren Geschwistern, machen kleine Besorgungen oder hören einfach nur zu. Junge Mütter können sich so eine Auszeit gönnen, tanken Kraft und gehen gestärkt zurück in die Familiensituation.

„Familienpaten“ gesucht!

Erinnern Sie sich noch an die erste Zeit mit ihren Kindern? Haben Sie Lust, Ihre Erfahrungen, Ihre innere Ruhe, Ihr Wissen weiterzugeben?  Möchten Sie gern einer Familie mit Rat und Tat zur Seite stehen? Dann werden Sie doch „Familienpatin“, helfen Sie und holen Sie das Erlebnis Familie auch für sich wieder näher in ihr Leben. Neben der Aufwandsentschädigung für ehrenamtliche Mitarbeiter kann der Umgang mit einem kleinen Kind auch für Sie zu einem erfüllenden Ereignis werden.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Anna Naundorf (Telefonnummer: 0375 39025-19) oder per E-Mail anna.naundorf@sos-kinderdorf.de

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Finanziert durch die „Bundesinitiative Netzwerke Frühe Hilfen und Familienhebammen“ stellt das Projekt „Familienpaten – Hilfe nach der Geburt“ einen Baustein im facettenreichen Angebot (Familienhebammen, aufsuchende Familienbegleitung usw.) der frühen Hilfen im Landkreis Zwickau dar.

"Vor-Lesen"

Nachdem das Projekt „Vor-Lesen“ zwischen 2009-2014 von der Schweizer Stiftung DROSOS gefördert wurde, läuft es nun als Freiwilligeninitiative in Kooperation mit dem Förderstudio Literatur Zwickau e.V. und der Stadtbibliothek Zwickau weiter: Die Lesepaten lesen regelmäßig in Kindergärten und Grundschulen des Landkreises vor und gestalten Leseveranstaltungen in der Kinderbibliothek und an anderen reizvollen Leseorten.

Stadt-Zeitung

Zeitung von Geflüchteten für ihre Nachbarn
Auf Initiative einer Gruppe von geflüchteten Menschen hin unterstützen wir diese bei der Planung und Erstellung einer „Stadt-Zeitung von und für Geflüchtete und ihre Nachbarn“. Ziel ist es, die interkulturelle Kommunikation zwischen Einheimischen und Neubürgern anzuregen und Einblicke in Themen zu geben, die sie beschäftigen. Alle Artikel werden in der Muttersprache der Autoren und in Deutsch erscheinen. 

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Unsere Hoffnung: Wo Neugier und Offenheit sind, werden wir mehr finden und manches mit neuen Augen sehen.

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Das Projekt wird gefördert im Rahmen der „Zwickauer Partnerschaft für Demokratie“.

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Mehrgenerationenhaus – Miteinander von Jung und Alt

2008 wurde unsere Arbeit durch Aufnahme in das Aktionsprogramm „Mehrgenerationenhäuser“ ausgezeichnet. 2017 wurden wir in das Folgeprogramm der Bundesregierung aufgenommen.

Was sind Mehrgenerationenhäuser?

Unsere Gesellschaft verändert sich durch den demografischen Wandel rasant. Wir müssen neue Antworten finden auf die Veränderungen der Lebensverhältnisse. Deshalb brauchen wir offene Orte, wo alle Generationen ihren Platz haben. Hier können sie sich im Alltag begegnen, sich kennenlernen und Neues miteinander ausprobieren. So entstehen lebendige Nachbarschaften und spezielle Angebote, passend für die Bedürfnisse und Lebenslagen der Menschen vor Ort. Beschäftigungsförderung und Integration sind bei ihrer Umsetzung zentrale Anliegen.

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Das Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser

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