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Kinderkrippe

Sich nach Bedürfnis bewegen und spielen

Die öffentliche Krippe ist benachbart zum Kindergarten am Wasserturm. Beide befinden sich im SOS-Kinderdorf Württemberg in Schorndorf Oberberken, umgeben von Feldern, Wiesen und Wäldern.

Für das SOS-Kinderdorf ist die Krippe eine wichtige Schnittstelle zur Einbindung in das Umfeld und in das kommunale Angebot der Tagesbetreuung von Kindern.

Ein konzeptionelles Merkmal ist die Anlehnung an die Prinzipien der Kinderärztin Emmi Pikler. In der Pikler-Pädagogik begegnet man dem Kind mit großer Achtsamkeit und Respekt. Drei grundlegende Prinzipien sind für die pädagogische Arbeit entscheidend:

  • das freie Spiel
  • die beziehungsvolle Pflege
  • die autonome Bewegungsentwicklung

Das sind wir

Rahmenbedingungen

Das Anmeldeverfahren:

  • die Anmeldung und die Platzvergabe erfolgen über das Onlineportal „Little Bird“ der Stadt Schorndorf.

Die Öffnungszeiten:

  • täglich von 7:00 Uhr  - 14.00 Uhr
  • pro Jahr gibt es 25 Schließtage

Die Räume:

  • Auf ca. 130m² verteilen sich folgende Räume: ein Gruppenraum mit offener Küche, ein abgetrennter Essraum, ein Schlafraum mit einer Bettenburg, ein Waschraum und Räume für das Personal. Die Möblierung besteht größtenteils aus variabel einsetzbaren Elementen aus dem Hengstenberg Programm.
  • Im naturnahen Außenbereich ist viel Platz zum Krabbeln, Laufen, Rennen und Klettern. Ein Hügel, der gestaltete Sandbereich und variable Holzelemente fordern Bewegung und Entdeckerfreude bei den Kindern heraus. Ein kleiner Naschgarten und ein Nussbaum ergänzen das Angebot.

Die Gruppe:

  • Es gibt eine Gruppe mit 10 Plätzen für Kinder zwischen 1-3 Jahren in der Krippe.

Das Personal:

  • Es arbeiten pädagogische Fachkräfte mit unterschiedlichen Qualifikationen in der Einrichtung.
  • Sie werden durch Praktikantinnen und Praktikanten unterstützt, die den Beruf kennenlernen möchten.
Tages- und Wochenstruktur

Ein immer wiederkehrender Tagesablauf bietet den Kindern eine Struktur an, an der sie sich orientieren können. Die Kinder wissen, wann was passiert.

Rituale beim Abschied, beim Morgenkreis, beim Schlafen gehen, beim Aufräumen und bei den Übergängen bieten den Kindern den vertrauten Rahmen in der außerhäuslichen Umgebung an.

Der Tagesablauf:

  • ankommen und Freispiel
  • der erste Morgenkreis mit singen und Fingerspiel
  • Frühstückszeit
  • Gartenzeit
  • Freispiel und Wickelzeit
  • zweiter Morgenkreis
  • zweites Vesper
  • Schlafenszeit
  • Freispiel und Abholzeit

Bei den jüngeren Kindern werden die Tagesabläufe nach Möglichkeit individuell gestaltet., z.B. die Schlafenszeit.

Der Wochenplan:

Beim Essen gibt es einen Wochenplan. Am gleichen Wochentag gibt es mehrere Wochen hintereinander den gleichen Speiseplan. So können die Kinder neue Essgewohnheiten entwickeln oder freuen sich schon auf ihr Lieblingsessen am Mittwoch.

Arbeitsweise

Das Gesamtkonzept richtet sich nach dem fachlichen Profil der SOS-Kindertagesstätten, dem Orientierungsplan von Baden-Württemberg und der Pikler-Pädagogik. Die Schwerpunkte liegen bei:

  • dem Eingewöhnungskonzept – in Anlehnung an das Münchner Modell. Der Ablauf und die Rolle der Bezugsperson des Kindes wird mit den Eltern genau besprochen, da sich ein sicher eingewöhntes Kind in der Krippe wohlfühlt  und weiterentwickeln kann
  • dem freien Spiel – ein vorbereiteter Gruppenraum und ausgewählte Spielsachen bieten eine anregungsreiche Umgebung. Die Kinder werden nicht bespielt, sondern in ihrem Spiel begleitet
  • der beziehungsvollen Pflege – es wird Wert gelegt auf eine verlässliche, warmherzige und achtsame Beziehung zwischen Kindern und Erzieherinnen. Das Bestreben der Kinder, die Dinge selbst tun zu wollen wird unterstützt. Wickeln ist die Zeit der intensiven und fürsorglichen Beziehungspflege, das Kind wird miteinbezogen, es geschieht im Dialog zwischen ErzieherIn und Kind
  • der autonomen Bewegungsentwicklung – die Kinder bekommen Zeit und Raum die Bewegungsmöglichkeiten auszuprobieren. Der Erwachsene bringt das Kind in keine Position, in die das Kind von selbst nicht hineingefunden hätte oder aus der es alleine nicht herausfindet
  • der Beobachtung – für jedes Kind wird der Pikler-Beobachtungsbogen ausgefüllt, dabei wird der individuelle Entwicklungsverlauf des Kindes sichtbar. Auch im Portfolio werden die Entwicklungsschritte festgehalten
  • den Beschwerden der Kinder – weinen, verweigern, Rückzug, unangemessenes Verhalten, Traurigkeit, Wut oder Unsicherheit können Beschwerden der Krippenkinder sein. Damit diese nonverbalen Beschwerden gedeutet werden können, braucht es vom pädagogischen Personal eine sensible Wahrnehmung im Umgang mit den menschlichen Gefühlen
  • der Erziehungspartnerschaft – ein regelmäßiger, ehrlicher Austausch zwischen Eltern und den pädagogischen Fachkräften ist ein grundlegender Baustein dafür. Der Elternbrief informiert die Eltern über aktuelle Dinge
  • dem Kinderschutz – das Wohl des Kindes steht im Vordergrund
  • der Qualitätssicherung – Qualität entsteht im Tun jeder Mitarbeiterin, jedes Mitarbeiters und fordert eine regelmäßige Überprüfung und Festschreibung

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