24. 07. 2018

Gemeinsam stark – Werder Bremen und SOS-Kinderdorf kooperieren jetzt auch in der Grohner Düne

Kinder und Erwachsene in Fussballtrikots

SOS-Kinderdorf Worpswede und der SV Werder Bremen feierten offiziellen SPIELRAUM-Start mit einem Fußballauftritt von Profis & Dünenkids

Kinder stark machen und Selbstbewusstsein aufbauen sind Gemeinsamkeiten vom SOS-Kinderdorf und dem Fußball-Bundesligisten SV Werder Bremen. Das wöchentliche Training mit einem Werder-Coach, das seit Ende letzten Jahres ein Highlight für viele Kinder aus dem Pädagogischen Mittagstisch vom SOS-Kinderdorf Worpswede darstellt, zielt genau darauf ab. Die offizielle Auftaktveranstaltung fand am 09. Mai direkt in der Grohner Düne auf dem Bolzplatz vor dem Horthaus in der Friedrich-Klippert-Straße statt, zu der alle Familien aus dem Quartier herzlich eingeladen waren. Ehrengäste waren die beiden Fußball-Profis von Werder Bremen, Robert Bauer und Ishak Belfodil, die gemeinsam mit den Kids kickten. Im Anschluss folgte ein Fußballturnier mit sechs Mannschaften.

Gruppenfoto von Kindern in Fussballtrikots Bild vergrößern
Fussballprofis von Werder Bremen und eine Gruppe Kinder Bild vergrößern

WERDER BEWEGT – LEBENSLANG, die CSR-Marke des SV Werder Bremen, setzt sich mit dem Projekt SPIELRAUM bereits an sechs Standorten in Bremen dafür ein, Kinder und Jugendliche zum Ballspielen zu animieren und dabei Integration zu fördern. Das Programm nutzt den Sport als Chance einen Zugang zu Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 18 Jahren zu finden, und bietet damit eine Ergänzung zu den Angeboten der Jugendsozialarbeit im Quartier. „Ziel ist es, gemeinsam mit dem Team vom SOS-Kinderdorf Worpswede, die Kinder für den Teamsport zu begeistern, ihre persönliche Entfaltung zu fördern und gemeinsam Spaß zu haben“, erklärt der Verantwortliche für das SPIELRAUM-Programm bei Werder Bremen, Michael Arends.

Kinder und Fussballprofi umarmen sich im Kreis Bild vergrößern
Kinder und Erwachsene spielen Fussball Bild vergrößern

„Wir freuen uns sehr darüber, dass wir gemeinsam mit Werder unseren Kindern neben dem warmen Mittagessen mit anschließender Hausaufgabenbetreuung auch ein attraktives und regelmäßiges Bewegungsangebot bieten können. Der Name des Lieblingsclubs und die engagierten Menschen dahinter machen das Fußballtraining für die Kinder schon nach kurzer Zeit unersetzbar“, erzählt Simone Grannemann, Bereichsleiterin im SOS-Kinderdorf Worpswede und zuständig für die familienunterstützenden Angebote in Bremen-Nord. Ob im Winter oder Frühling, bis zu 25 Kinder aus dem Mittagstisch kommen jeden Freitag zum Bolzplatz, um mit ihren ehrenamtlichen Werder-Trainern Kassem Celik und Melissa Knief und Miklas Wrieden, dem SOS-Teamleiter aus dem Mittagstisch, zu trainieren.

Kinder und ein Fussballprofi von Werder Bremen Bild vergrößern
Fussballprofis von Werder Bremen schreiben Kindern Autogramme Bild vergrößern
„Sport macht selbstbewusst“, erklärt Grannemann. Das regelmäßige Training fördere nicht nur das Selbstvertrauen, sondern verbessere auf lange Sicht auch die Beziehungsfähigkeit und die Sozialkompetenz. „Neben der Stärkung der Kinder ist am Fußballspielen auf jeden Fall positiv, dass es ganz unabhängig von sprachlichen, kulturellen und sozialen Bedingungen funktioniert und somit jedem offen steht“, so Grannemann weiter. Besonders sozial benachteiligte Familien können sich ein Fußballtraining oft nicht leisten und haben nun die Möglichkeit ihren Kindern ein wöchentliches, kostenloses Training zu ermöglichen.
Fussballprofi mit Jungen Bild vergrößern
Fussballprofi mit Jungen Bild vergrößern

Die starke Verbindung zwischen Werder Bremen und SOS-Kinderdorf besteht bereits seit 2013 und wird kontinuierlich ausgebaut. Die Kinder und Jugendlichen der Schwestereinrichtung SOS-Kinderdorf Bremen profitieren bereits seit fünf Jahren durch das SPIELRAUM-Projekt, welches seit 2013 in Bremen stattfindet. Und auch mit dem Werder Kids-Club und der Werder 60+ Gruppe wurden schon gemeinsame Veranstaltungen auf die Beine gestellt. Zwei starke Partner – Seite an Seite – die sich um das Wohl benachteiligter Kinder und deren Familien kümmern.