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Aktuelles

Im Interview: SOS-Mitarbeiterin Denise Gühlcke

24. Juni 2021

Denise Gühlcke, unsere neue Bereichsleitung für Stationäre Angebote, ist überzeugt vom SOS-Konzept und legt Wert auf offene Kommunikation

Warum haben Sie soziale Arbeit studiert?

Nach meiner Konfirmation machte ich die JuLeiCa, um damit erste Erfahrungen als Leitung einer Jugendgruppe für Konfirmanden und Freunde zu sammeln. Mir war früh klar, dass ich soziale Arbeit studieren wollte, weil ich ein empathischer Mensch bin und gerne mit Menschen arbeiten wollte. Menschen zu stärken und Gerechtigkeit sind mir wichtig. Deswegen studierte ich direkt nach dem Fachabitur Sozialpädagogik an der Fachhochschule Kiel.

Die neue Bereichsleiterin Denise Gühlcke

Die neue Bereichsleiterin Denise Gühlcke

An der FH arbeitete ich meine persönlichen Fähigkeiten heraus. Ich entwickelte eine professionelle Persönlichkeit basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und Theorien. Die Praxisanteile während meines Studiums untermauerten meine Fähigkeiten. In den Praxissemestern arbeitete ich mit arbeitslosen Erwachsenen, die aus schwierigen Lebenssituationen kommen. Die unterschiedlichen Probleme wie zum Beispiel Sucht oder auch psychische Erkrankungen waren Themen in meinen Aufgaben. Mir war es wichtig, diesen Menschen in ihrem Sozialraum durch Stadtteilarbeit und auf politischer Ebene eine Stimme zu geben. 

Wie entwickelten Sie sich von einer pädagogischen Projektleitung zur Führungskraft?

Während meiner langjährigen Tätigkeit in einem Wohlfahrtsverband fand eine umfassende  Entwicklung statt. Angefangen als Projektleitung baute ich meine persönlichen und professionellen Fähigkeiten weiter aus. Mein beruflicher Weg entsprach genau meinen Stärken und meiner Leidenschaft und unterstütze meine natürliche Entwicklung zur Führungskraft.

Was ist Ihnen als Bereichsleitung im Stationären Bereich dabei besonders wichtig?

Bei meiner Arbeit auf Träger- und Leitungsebene ist mir der Support von pädagogischen Fachkräften ein zentrales Anliegen. Ein weiteres Thema ist es, intern unterstützende Strukturen zu schaffen und auszubauen. Beides trägt maßgeblich zur Erhaltung der Qualität der pädagogischen Arbeit bei. Perspektivisch möchte ich durch politisches Engagement und Kooperationen im Sozialraum Lütjenburg an der Verbesserung der Rahmenbedingungen mitwirken.

Mir ist eine gute Kommunikation auf Basis von Offenheit und einem wertschätzenden Umgang miteinander wichtig. Meiner Erfahrung nach können wir uns durch Reibung und unterschiedliche Meinungen gemeinsam weiterentwickeln und wachsen.
Ich finde das besondere Konzept vom SOS-Kinderdorf Schleswig-Holstein mit seinen Kinderdorffamilien und Wohngruppen toll. Deswegen freue ich mich Teil dessen zu sein. Ich bin überzeugt davon, dass jeder unserer Mitarbeitenden eine wichtige Aufgabe erfüllt und ich möchte meinen Anteil dazu beitragen. Dabei haben wir immer unser gemeinsames Ziel im Blick, dass es den Kindern und Jugendlichen bei uns gut geht.