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Familienwohngruppe

Langfristig Entwicklungen fördern und Orientierung geben

Das Angebot richtet sich an Jungen und Mädchen ab dem Grundschulalter, bei denen eine längerfristige Perspektive angedacht ist und die von einem gezielten Beziehungsangebot und einem sozial-pädagogisch ausgerichteten Umfeld profitieren können.

Dabei stellen wir in unseren Familienwohngruppen neben einem höheren Betreuungsschlüssel einen durchgängigen Tagesdienst durch die jeweilige Teamkoordination sicher. Die Kinder brauchen sich nicht täglich auf eine andere Betreuungsperson einstellen und alle Themen werden durch die Koordinator*innen verlässlich im Blick behalten. Über deutlich mehr Doppeldienste können zudem Entwicklungs- und Unterstützungsbedarfe bei den Kindern individueller und intensiver aufgegriffen und bearbeitet werden.

In Geschwisterkonstellationen kann auch die Aufnahme von Kindern unter 6 Jahren in Rücksprache mit dem Landschaftsverband Westfalen Lippe erfolgen. Das Setting hat sich auch für jüngere Kinder schon als ein durchaus Sicherheit gebendes und orientierendes Angebot bewährt.

Die Aufnahme erfolgt in der Regel aufgrund massiver Krisen, die ein Verbleiben der Kinder in ihrem bisherigen Lebensumfeld zumindest mittelfristig unmöglich machen. Der Aufnahmeprozess wird in Absprache mit dem Jugendamt und der Herkunftsfamilie sorgfältig vorbereitet.

Krisen sind häufig begleitet von

  • Störungen in der sozialen Entwicklung
  • tiefgreifenden Verhaltensstörungen und emotionalen Störungen
  • Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen und Faktoren
  • reaktiven Störungen z.B. aufgrund familiärer Belastungen
  • Störungen im Bereich Sozial-, Arbeits- und Leistungsverhalten, die aufgrund des strapazierten Bindungsgeflechtes und der Schwere der Auffälligkeit innerhalb der Familie nicht mehr gefördert werden können.

Die Rechtsgrundlage für die Aufnahme der Kinder sind die §§ 27 ff, insbesondere § 34 und § 35a in Verbindung mit § 36 und §41 des SGB VIII.

Unsere Ziele

Durch den Aufbau tragfähiger, vertrauensvoller Beziehungen wird den Kindern und Jugendlichen eine längerfristige stabile Perspektive in familienähnlichen Strukturen geboten, die Ihnen eine altersgerechte Entwicklung ermöglicht.

Inhalte der pädagogischen Arbeit

  • Bezugsbetreuersystem
  • sozialpädagogisches Setting zur Förderung altersgerechter Entwicklung
  • familienähnliches Setting, das ein geschwisterliches Miteinander fördert und ein Gefühl von einem zweiten Zuhause für die Kinder ermöglicht
  • Laufende Reflexion und Prozessanalyse
  • Beobachtung und Dokumentation
  • Freizeitgestaltung als Integration in das soziale Umfeld der Familienwohngruppe
  • Begleitung von therapeutischen Maßnahmen
  • Zusammenarbeit mit der Herkunftsfamilie
  • zielgerichtete Auftragsklärung (Hilfeplanung)

Rahmenbedingungen

In der Familienwohngruppe arbeiten pädagogische Fachkräfte, sowie eine Haushaltskraft in Teilzeit. Das Team wird durch einen Bereichsleiter in Bezug auf die Koordination von Fallbesprechungen, Hilfe- und Erziehungsplanung und Zusammenarbeit mit den belegenden Jugendämtern begleitet. Unser fachlicher Standard wird durch regelmäßige Supervision und durch Teilnahme an Fort- und Weiterbildungen sichergestellt und weiterentwickelt.

Die Familienwohngruppe verfügt mit sieben bis acht Plätzen über eine überschaubare Gruppengröße, die mit dem erhöhten Betreuungsschlüssel und dem kontinuierlich besetzten Tagesdienst auch kleineren Kindern ausreichend Sicherheit und Orientierung bieten kann.

Ihre Ansprechpartner

Bereichsleitung
Kinderdorffamilie und Familienwohngruppe

Paul Leißling
Telefon: 02351 67240-23
Fax: 02351 67240-22
paul.leissling@sos-kinderdorf.de

SOS-Kinderdorf Sauerland
Claudiusstraße 34
58513 Lüdenscheid