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Stolze Vorschulkinder in der SOS-Rappelkiste

3. Juli 2019

Voller Stolz präsentieren die Kinder ihre Schultüten.

Voller Stolz präsentieren die Kinder ihre Schultüten.

Die Kindergartenzeit ist bald vorbei

In der vergleichsweise kleinen Kita Rappelkiste mit ihren 20 Plätzen ist der Abschied der Vorschulkinder immer etwas Besonderes, gerade wenn gleich sieben Mädchen und Jungen die Rappelkiste verlassen. Und so erhalten die Vorschulkinder in ihrem letzten Kitajahr immer besonders viel Aufmerksamkeit: Sie machen traditionell einen Ausflug ins Floriansdorf der Iserlohner Feuerwehr, besuchen den Zahnarzt, basteln zusammen Schultüten und übernachten kurz vor dem Beginn der Sommerferien einmal in ihrer Kita. Doch eine reine Übernachtung ist es nicht, schließlich machen die Vorschulkinder zusammen mit ihren Erziehern noch einen Ausflug, gehen ins Restaurant und frühstücken am nächsten Morgen zusammen mit ihren Eltern in der Kita.

Zum Abschied ein unvergessliches Erlebnis

Werden sich vermissen: Die Vorschulkinder und Erzieher der Rappelkiste

Werden sich vermissen: Die Vorschulkinder und Erzieher der Rappelkiste

So auch in diesem Jahr: Kim, Kaan, Sofia, Dean, Jona, Ilayda und Mailin fuhren zusammen mit ihren Erziehern Martin Lindemann und Elena Siebert-Höffner in den Westfalenpark nach Dortmund. Für das ein oder andere Kind gar kein so kleiner Schritt: „Ich war noch nie ohne meine Eltern so weit und so lange weg“, verrät Ilayda. Zuerst war sie traurig, als ihre Mutter sie morgens zum Bus brachte. „Aber das war schnell weg. Mit den anderen war es so lustig“, erklärt die Sechsjährige weiter.

In Dortmund angekommen ging es für die neun hoch hinaus: Beim Ausflug auf den Florianturm konnten sie über die ganze Stadt schauen und haben auch versucht, Lüdenscheid von dort zu erkennen. „Mir war es etwas unheimlich so hoch“, erzählt Kaan. Ihm hat die Fahrt durch den Park mit der Bimmelbahn mehr Spaß gemacht. Und natürlich der Abenteuerspielplatz mit den großen Fässern, in denen sich die Kinder selbst über einen kleinen See bewegen konnten. Es dauerte nicht lange und alle sieben Mädchen und Jungen hatten ihre Badesachen angezogen und plantschten um die Tonnen herum. „Irgendwann waren wir alle pitschnass“, lacht Sofia.

Pizza im „Abendkleid“

IM Westfalenpark: In der großen Tonne ging es zusammen über den See.

Im Westfalenpark: In der großen Tonne ging es zusammen über den See.

Wie gut, dass sie alle Wechselkleidung dabei hatten. Und zwar nicht nur für die Heimfahrt – für den Restaurantbesuch am Abend hatten sich die Mädchen sogar „Abendkleider und Abendschuhe“ eingepackt. „Der Tag ist etwas ganz Besonderes, deswegen habe ich mein Abendkleid eingepackt“, erklärte Ilayda ihr Outfit. In der Pizzeria gab es dann eine Pizza für jeden und auf dem Rückweg durften die Kinder sogar noch einen kurzen Abstecher zum Haus ihrer Erzieherin Elena machen. „Das war toll. Da haben wir alle ein Wassereis bekommen“, berichtet Sofia. Dann ging es aber auch bald zurück in die Kita, schließlich musste ja noch das Schlaflager aufgebaut werden. „Und wir haben noch einen Film geguckt – den Grüffelo“, erzählt Sofia weiter. „ Da hatte ich ein bisschen Angst.“ Geschlafen haben die Kinder trotz des zum Teil gruseligen Grüffelos gut in ihrer Kita. Bis ihre Eltern morgens zum Frühstück kamen sind sie nicht aus den Betten gekommen. Und Sofia hat ihrer Erzieherin Elena noch schnell etwas verraten: „Elena, ich glaube, das war der schönste Tag in meinem Leben.“

Doch so schön die Kitazeit und die Erinnerungen, die die Kinder an sie mitnehmen, sind, die sieben freuen sich nun sehr auf die Schule. Wobei ihnen in der Schule schon auch etwas fehlen wird: „Ich werde Anne-Sophie* vermissen und Martin und Elena und Carolin* und die anderen Kinder“, glaubt Sofia. Dann lacht sie und rennt strahlend zurück zu den anderen Kitakindern.

*Weitere Erzieherinnen der SOS-Rappelkiste (Anm. d. Red.)

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