Kann eine Libellen beißen?
27. Juni 2019
Biologische Vielfalt im SOS-Kinderdorf Zwickau
Der ehemalige Feuerlöschteich im SOS-Kinderdorf Zwickau ist ein Highlight für alle jungen Forscherinnen und Forscher.
Unter der Leitung von Christian Platzer treffen sich jede Woche begeisterte Naturfreunde, um die Lebensräume für Tiere zu pflegen, nach neu angesiedelten Arten zu schauen und interessanten Forscher-Fragen nachzugehen.Dabei geht es bei dem Projekt insbesondere auch um die Erhaltung der Biologischen Vielfalt. Sensibilisiert von vielen Berichten über das Insektensterben bauten die Kinder Nistmöglichkeiten, Insektenhotels, Bruchholzhaufen und Schilfverstecke, um verschiedenen Insektenarten Rückzugsräume zu bieten.
Neugierig gehen die Kinder auch Fragen nach, ob beispielsweise Libellen beißen können? „Ja, können sie“, fanden die Hobbyforscher heraus. „Aber sie tun das sehr selten und wenn, dann fühlt sich das auch nur an wie ein kleines Zwicken“. Das Zusammenleben von Kindern und Tieren funktioniert sehr gut, obwohl das Biotop inmitten des Zwickauer SOS-Kinderdorfes liegt, wo 90 Kinder und Jugendliche leben und ein Kindergarten mit 44 quirligen Kindern steht. Dabei lernen die Jungen und Mädchen vor allem eines: Geduld. Denn je ruhiger man auf der Lauer liegt, desto größer sind die Beobachtungschancen.
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Damit die Kinder ihre Forschungen vertiefen und dokumentieren können, sind wir auf der Suche nach gebrauchten guten Mikroskopen, einer digitale Spiegelreflexkamera mit Teleobjektiv sowie Ferngläsern und Insektenbestimmungsbücher.
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Berthold Grenz
SOS-Kinderdorf Sachsen
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berthold.grenz@sos-kinderdorf.de
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