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Ein großes Herz fürs SOS-Kinderdorf

24. Januar 2019

Ein „großes Herz“ für die SOS-Kinderdorf-Kinder haben Alisha Hein aus Beckingen, Sarah Heinz aus Ottweiler, Tobias Bohr aus Neunkirchen und Angelo de Luca aus Saarbrücken, – allesamt Lehrlinge der Post. Offiziell heißt dies FKEP-Auszubildende, wobei diese Buchstaben für das Berufsbild „Fachkraft für Kurier-, Express-und Postdienstleistungen“ stehen. Sie überbrachten jetzt Joachim Selzer, dem Leiter der Einrichtung in Hilbringen, einen Spendenscheck, und das, obwohl sie im Sommer schon mächtig „malocht“ hatten, um etliche Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten zu erledigen. Aber nicht genug damit: Sie krönten ihren freiwilligen Arbeitseinsatz mit einem zünftigen Spiel -und Grillfest. Und das war so eindrucksvoll, dass die Kinderdorfkinder noch heute von der schönsten Veranstaltung des Jahres schwärmen. 

SOS-Kinderdorfleiter bedankt sich bei den Azubis für das Engagement

SOS-Kinderdorfleiter Joachim Selzer bedankt sich bei den Azubis herzlich für das Engagement

Seit Jahren engagieren sich die Lehrlinge der Post mit großem persönlichen Einsatz in den Ferien  bei diversen Arbeitseinsätze, zeigen dabei viel Kreativität und Engagement und sorgen stets für viel Begeisterung im SOS-Kinderdorf. Die nächste Aktion soll mit dem neuen Lehrlingen in den Herbstferien starten, aber unser jetziges Quartett will unbedingt versuchen, wenigstens an einem Tag   wieder mit dabei zu sein. In der Vorweihnachtszeit starteten sie zudem eine Kuchenverkaufs- Aktion an ihrer Berufsschule, alle mit viel Liebe selbst gebacken. 260 Stücke verkauften sie zu einem mehr als sozialen Preis von nur einem Euro. Und dieses Geld spendeten sie jetzt für das SOS-Kinderdorf. „Es sind zwar nur 260 Euro, eine verhältnismäßig kleine Summe,“ erklärt Joachim Selzer, „aber sie wurden mit extrem  viel Herzblut und großem Arbeitseinsatz erwirtschaftet.“ „Und der Ferieneinsatz kann in seinem Nutzen und seiner Wirkung gar nicht in Geld aufgerechnet werden,“ betont Jochen Selzer und freut sich über das vorbildliche soziale  Engagement und die Begeisterung der  vier angehenden „Postler“.

Quelle: Rolf Ruppenthal