2472_KD-Harksheide_Thosten_Kolmmer_271013_TOKO1397.jpg
Wohngruppe Solaris

Ein sicheres Zuhause

Die Wohngruppe Solaris bietet für acht Kinder und Jugendliche ab acht Jahren einen sicheren Ort

  • zum Aufwachsen ohne Konkurrenz 
  • bis zur Rückführung in ihre Herkunftsfamilie oder
  • bis zu ihrer Verselbständigung bzw. dem Übergang in eine andere Wohnform

Im Rahmen der Hilfeplanung wird regelmäßig überprüft, ob eine Rückführung der Kinder und Jugendlichen in die Herkunftsfamilie möglich und sinnvoll ist. Darüber hinaus kann - neben dem weiteren Verbleib im Kinderdorf -  auch eine andere Form der Unterbringung angezeigt sein, wie z. B. Betreutes Wohnen im Zusammenhang mit der Ausbildungsaufnahme.

Übergänge werden dann angestrebt, wenn diese sich zur Erreichung von Schulabschlüssen oder in Verbindung mit einer Ausbildungsaufnahme beispielsweise in einem geschützten Bereich (Einrichtungen mit Schwerpunkt Berufsausbildung) eignen. Im Rahmen der Hilfeplanung werden die Übergänge entsprechend besprochen und geplant.

Gerade für Kinder und Jugendliche, welche Bindungsangebote – wie beispielsweise  in einer Kinderdorffamilie oder Pflegefamilie - nur schwer annehmen können, ist unsere Wohngruppe geeignet. Auch Kinder aus größeren Familienverbünden, aus Pflegefamilien, aus Trennungs- und Scheidungsfamilien oder bei Streitigkeiten um den Aufenthaltsort des Kindes, bieten wir in der Wohngruppe Solaris  -  neben der guten Versorgung und Förderung  des Kindes -  gelingende und ausgewogene Kontakte zu allen Familienmitgliedern; Konkurrenz wird weniger spürbar für das Kind und es kann loyal allen Angehörigen gegenüber sein.

In der Wohngruppe Solaris werden familiale Aspekte bewusst gelebt. Familiarität im Kontext der stationären Erziehungshilfe herstellen heißt, sich zugehörig fühlen und füreinander Sorge tragen. Diese beiden Dimensionen sind von zentraler Bedeutung für das Herstellen von Familiarität.

Die Rechtsgrundlage für die Arbeit in der Wohngruppe bildet § 27 in Verbindung mit §§ 34, 35a sowie § 41 SGB VIII.