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Aktuelles

Erstes Sommerfest seit 3 Jahren

28. Juli 2022

Nach drei Jahren Zwangspause konnte wieder ein großes Fest im SOS-Kinderdorf gefeiert werden. Es stand im Zeichen seiner Gründung vor 55 Jahren. Ein bescheidenes Fest war geplant, dann brachten die Mitarbeiter immer mehr Anregungen ein und so wurde daraus ein großes. Die Begeisterung für das Fest war groß, verriet Dorfleiter Holger Hassel bei seiner Begrüßung zum offiziellen Teil am Samstagnachmittag.

Zentraler Punkt war der Dorfplatz. Ein großer Biergarten wurde aus ihm. Dort besetzten Landrat Roland Grillmeier sowie die Bürgermeister Thomas Kaufmann (Immenreuth), Roman Schäffler (Kemnath), Hans Walter (Kastl) und Günter Dörfler (Weidenberg) eine Garnitur. Mit leeren Händen kamen sie nicht. Kuverts waren es, die der Dorfleiter entgegennehmen durfte. Dieser begrüßte weiter Gäste vom sächsischen SOS-Kinderdorf in Zwickau und vom ersten deutschen SOS-Kinderdorf aus Dießen am Ammersee, ebenso Flüchtlinge aus der Ukraine, die Aufnahme im Immenreuther SOS-Kinderdorf gefunden haben. Viele Kooperationspartner und Spender hieß Hassel weiter willkommen.
 
Der Wunsch des Dorfleiters war es, mit allen Gästen einen schönen Tag zu verbringen. Gerne begrüßt hätte er Ehrenbürgerin Gabriele Sieber. Sie hatte zusammen mit ihrem Gatten Gustav durch die Grundstücksspende den Grundstein für die Einrichtung gelegt. Einen lauten Applaus schickten ihr die Besucher als Dankeschön ins Seniorenheim nach Speichersdorf, dort wo sie demnächst ihren 99. Geburtstag feiern darf.

Landrat Roland Grillmeier stellte in seinem Grußwort Immenreuth als wichtigen Bestandteil des Landkreises und dessen sozialen Netzes heraus. Er rechnete nach und stellte fest, das Kinderdorf ist bereits älter als der Landkreis. Seine große Anerkennung galt allen, die sich für andere Menschen engagieren.

Das erste SOS-Kinderdorf wurde für Kriegswaisenkinder gegründet. Eines hat sich seit dem nicht geändert, die SOS-Kinderdörfer sind ein Ort der Zuflucht für Kinder geblieben, die Hilfe und Sicherheit brauchen, erinnerte Bürgermeister Thomas Kaufmann. Er stellte fest, das SOS-Kinderdorf Oberpfalz ist tief mit der Gemeinde verwurzelt. Als jüngstes Beispiel führte er die übernommene Trägerschaft für die soziale Arbeit an der Schule sowie das gute und enge Miteinander mit der Gemeinde an.

Die angesprochene gute Zusammenarbeit stellte ebenso Holger Hassel heraus, weil ohne diesen Schulterschluss das Kinderdorf nicht funktionieren würde.
Nach den kurzgehaltenen Grußworten durften nicht nur die Kinder ein abwechslungsreiches Programm genießen.

„Es ist spannend das SOS-Kinderdorf einmal zu sehen“, sagte eine Besucherin am Eingang. Dazu musste sie viel Zeit mitbringen. Eine fachkundige Führung durch das Dorf, die Vorführungen auf der Bühne mit Sepp Schabernack oder Hits für Kids. 23 Stationen unterhielten mit Spiel und Spaß wie Dosenwerfen,  Schwarzlichttheater, Lauschen und Lachen im Märchengarten, Jurte mit Lagerfeuer, Stockbrot Marshmallows oder historisches Pferderennen. Zehn Stationen versorgten unterwegs mit Getränken und Verpflegung.