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Berufliche Rehabilitation

Hilfe bei der Neuorientierung

Wir bieten unterschiedliche Lehrgänge für Menschen an, die aufgrund einer psychischen Beeinträchtigung oder aufgrund anderer gesundheitlicher Einschränkungen ihren erlernten Beruf nicht mehr ausüben können oder sich erst noch beruflich orientieren möchten.

Rehabilitationsmaßnahmen für junge Menschen

Zur Zielgruppe gehören junge Menschen mit Behinderung ohne berufliche Erstausbildung, die ihre Vollzeitschulpflicht erfüllt und in der Regel das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

Die Ziele von beruflichen Reha-Maßnahmen für Jugendliche sind:

  • Reha-spezifische Berufsorientierung und Qualifizierung  im Hinblick auf eine Ausbildung
  • Ziel ist es, eine Ausbildungsstelle oder eine Arbeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu finden, der zu den jeweiligen persönlichen Fähigkeiten passt

SOS-Angebote aktuell

  • Reha-spezifische Berufsvorbereitungen
  • Reha-spezifischen Ausbildungen
  • Fachpraktiker Küche (Beiköchin/Beikoch)
  • Fachpraktiker Hauswirtschaft
  • Fachpraktiker für personale Dienstleistungen
  • Unterstützte Beschäftigung

Zu Beginn des Lehrganges werden mit Hilfe schulischer und praktischer Tests die Stärken und Schwächen jedes einzelnen Teilnehmenden ermittelt. Gezielte Förderung soll helfen, Schwierigkeiten bei dem Einstieg in das Berufsleben zu überwinden. Den Jugendlichen  und jungen Erwachsenen wird dabei unterstützt, einen passenden Beruf zu finden und sich auf diesen vorzubereiten (Erwerb beruflicher Grund- und Schlüsselqualifikationen). Für eine erste berufliche Grundorientierung können die Teilnehmenden zwischen verschiedenen praktischen Tätigkeiten wählen.
Ein gezieltes Bewerbungstraining, Praktika in den angestrebten Berufen und Unterstützung bei der Vermittlung helfen, einen Ausbildungs- oder Arbeitsvertrag zu bekommen. Über die Teilnahme entscheidet die Agentur für Arbeit. Die Reha-Beraterinnen und Berater der Arbeitsagentur informieren gerne in einem persönlichen Gespräch.

Unterstützte Beschäftigung  für junge und erwachsene Menschen

Die Ziele von beruflichen Reha-Maßnahmen für Erwachsene sind:

  • Reha-spezifische Qualifizierung im Hinblick auf eine beruflichen Eingliederung
  • die Wiedererlangung einer Erwerbsfähigkeit nach Krankheit oder Unfall
  • die grundsätzliche Installation oder Sicherung eines Arbeitsverhältnisses auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt

SOS-Angebote aktuell:

  • Reha-P: Integrationsmaßnahme für psychisch beeinträchtigte Menschen – Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben durch die gesetzliche Rentenversicherung nach Sozialgesetzbuch (SGB VI und IX)
  • Reha-K: Integrationsmaßnahme für körperlich beeinträchtigte Menschen – Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben durch die gesetzliche Rentenversicherung nach Sozialgesetzbuch (SGB VI und XI)
  • A.K.T.I.V.: Rechtskreisübergreifende Integrationsmaßnahme für schwerbehinderte Menschen aus dem Sozialgesetzbuch (SGB II und SGB III)
  • Unterstützte Beschäftigung: Die Maßnahme richtet sich an Jugendliche und an Erwachsene mit Behinderungen, die zur Zeit keine Aus- bzw. Weiterbildung absolvieren können und einen besonderen Unterstützungsbedarf haben. Ziel ist die arbeitsplatzbezogene Einarbeitung.

Ziel ist ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis. Die Vermittlung von berufsübergreifenden Lerninhalten und Schlüsselqualifikationen sowie Angebote zur Entwicklung der Persönlichkeiten sind wesentlicher Bestandteil der Qualifizierung. Es finden wöchentliche Projekttage statt.

Die Kostenübernahme erfolgt in Absprache mit der Agentur für Arbeit und bei Bedarf mit dem Integrationsamt. Die Maßnahme ist budgetfähig gem. §17 SGB IX.

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Reha-P

In Zusammenarbeit mit den Deutschen Rentenversicherungen und Berufsgenossenschaften bietet SOS-Kinderdorf Niederrhein eine 12-monatige Integrationsmaßnahme an.

Ziel des Angebots ist es, die Teilnehmer bei der  beruflichen Orientierung zu unterstützen, sie psychosozial zu stabilisieren und ihnen grundlegende berufliche Kenntnisse zu vermitteln. Auch soll die Vermittlung in ein passgenaues Arbeitsangebot auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt und/oder die Feststellung notwendiger Qualifizierungsbedarfe, sowie eine umfassende Berufswegeplanung ermöglicht werden.
Inhalte: Arbeitsdiagnostische Werkstattangebote, Training von Grundarbeitsfähigkeiten, EDV-Schulung, Bewerbungstraining, Soziales Kompetenztraining, Stressmanagement, Reflexionsübungen, interne und betriebliche Praktika, Einzelcoaching, Beratungsgespräche, Exkursionen

A.K.T.I.V.

Inklusion in der Arbeitswelt bedeutet Vielfalt und Kreativität. Die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung zu fordern, ist daher eine wichtige Aufgabe für alle Partner am Arbeitsmarkt. Denn noch werden diese Potentiale für Ausbildung und Beschäftigung zu wenig genutzt. Dabei ist die Beschäftigung behinderter Menschen eine große Chance – gerade mit Blick auf den steigenden Fachkräftebedarf.

A.K.T.I.V. ist ein modulares Projekt zur intensivierten Eingliederung und Beratung schwerbehinderter Menschen.
Inhaltliche Schwerpunkte des Projektes sind Coaching, Profiling und Arbeitsmarktdiagnostik, zielgenaue Aktivierung, Qualifizierung und betriebliche Erprobung mit dem Ziel, dass die teilnehmenden schwerbehinderten Menschen in den Arbeitsmarkt (wieder) eingegliedert werden.

Reha-spezifische Berufsvorbereitung

BvB-Reha (SGB III) und BvB-§35 (SGB IX):

Dieser berufsvorbereitende Lehrgang soll Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Beeinträchtigungen helfen, eine Ausbildungsstelle oder eine Arbeit zu finden. Die jungen Frauen und Männer werden dabei unterstützt, einen Beruf zu finden, der zu ihnen passt und sich auf diesen vorzubereiten (Erwerb beruflicher Grund- und Schlüsselqualifikationen). Für eine erste berufliche Grundorientierung können sich die Lehrgangsteilnehmerinnen und -teilnehmer sowohl für Arbeiten in der Hauswirtschaft, im Malerbereich  als auch im Gartenbereich entscheiden. Zu Beginn des Lehrganges werden mit Hilfe schulischer und praktischer Tests die Stärken und Schwächen jedes einzelnen Teilnehmenden individuell ermittelt. Gezielte Förderung soll dann helfen, Schwierigkeiten bei dem Einstieg in das Berufsleben zu überwinden.

Unterstützte Beschäftigung

Die Maßnahme richtet sich an Jugendliche und an Erwachsene mit Behinderungen, die zur Zeit keine Aus- bzw. Weiterbildung absolvieren können und einen besonderen Unterstützungsbedarf haben.

In Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit als Kostenträger bietet das SOS-Kinderdorf Niederrhein eine langfristig angelegte arbeitsplatzbezogene Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahme an.

Die „Unterstützte Beschäftigung“ kann bis zu zwei Jahre dauern und gliedert sich in drei Phasen:

  • Einstiegsphase
  • Qualifizierungsphase
  • Stabilisierung           

Die Vermittlung von berufsübergreifenden Lerninhalten und Schlüsselqualifikationen sowie Angebote zur Entwicklung der Persönlichkeit sind wesentlicher Bestandteil der Qualifizierung. Dazu werden wöchentliche Projekttage angeboten.